Der 11. Senat des Oberlandesgerichts Köln hatte über die Haftungsquote bei einem tragischen Verkehrsunfall im Karneval zu entscheiden. Der aus dem Rhein-Sieg Kreis stammende Kläger war in der Nacht nach Rosenmontag zu Fuß auf dem Weg nach Hause. Er trug ein in dunklem Braun gehaltenes Ganzkörperkostüm als Bär.
Lehrer wegen eines unangemessenen Nähe-Verhältnisses zu Schülern gekündigt
Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr
Keine Abschläge bei falschen Abrechnungen
Pausenräume von Prostituierten dürfen vom Ordnungsamt betreten werden
Bürgermeister einer Gemeinde hat keinen Anspruch auf die Erteilung eines Waffenscheins
Die 11. Kammer des Verwaltungsgerichts Hannover hat mit Urteil die Klage eines Bürgermeisters einer Gemeinde, die auf die Erteilung einer Bescheinigung über die Berechtigung zum Erwerb und Besitz von Waffen oder Munition sowie zum Führen dieser Waffen gerichtet war, abgewiesen.
Energiesparen ohne Schimmelgefahr
Aufgrund der gestiegenen Preise ist Energiesparen zwar das Gebot der Stunde, birgt bei falscher Umsetzung aber auch ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Schimmel. Schimmelpilz in Wohnräumen ist dabei nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern kann auch zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.
Gewerbsmäßiges Einschleusen von Ausländern
Mit Urteil vom 18.03.2022 hat die 2. Große Strafkammer des Landgerichts Aurich vier Angeklagte im Alter von 25, 26, 33 und 36 Jahren u. a. wegen Einschleusens von Ausländern verurteilt. Der 36 Jahre alte Angeklagte wurde wegen gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern in 2 Fällen, in einem Fall in Tateinheit mit Missbrauch von Ausweispapieren, sowie wegen versuchten gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern in Tateinheit mit Missbrauch von Ausweispapieren zu einer Gesamtfreiheitstrafe von 3 Jahren und 3 Monaten verurteilt.
Angeklagter bot Ratsmitglied ohne Erfolg 10.000 € an
Der 4. Strafsenat des Oberlandesgerichts Celle hat einen 70jährigen Landwirt wegen Bestechung eines Mandatsträgers (§ 108e Abs. 2, 3 Nr. 1 des Strafgesetzbuchs) zu einer Geldstrafe in Höhe von 100 Tagessätzen mit einer Tagessatzhöhe von jeweils 165 € verurteilt (Az.: 4 StS 1/22, Urteil vom 31. Januar 2023).
Keine Beseitigungspflicht von Hindernissen auf Privatweg
Zugangszeiten zu Dienstgebäude gelten auch für Personalratsvorsitzenden
Kleiner Kfz-Betrieb nicht in allgemeinem Wohngebiet erlaubt
Beamtin muss zu viel gezahlte Dienstbezüge zurückzahlen
Hartz IV – Keine Aufrechnung Strom gegen Gas
Beziehen Leistungsempfänger nach dem SGB II Strom und Gas von dem selben Anbieter und rechnet dieser in der Jahresabrechnung ein vorhandenes Stromguthaben gegen eine Heizkostennachforderung auf, muss der SGB II-Leistungsträger die gesamte Heizkostennachforderung übernehmen und nicht nur den um das Stromguthaben geminderten Betrag.
Messwärter verliert nach neunzehnjähriger Betriebszugehörigkeit seinen Arbeitsplatz
Der Kläger war seit dem 01.09.2002 als Messwärter bei der Beklagten tätig. Er war einem schwerbehinderten Menschen gleichgestellt. Mit In-Kraft-Treten des § 28b Abs. 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) in der Fassung ab dem 24.11.2021 forderte die Beklagte alle ihre Beschäftigten auf, im Rahmen der „3G-Regelung“ vor Dienstantritt einen vollständigen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis vorzulegen.