FDP und Meeresmüll vs. Pinguine mit Baströckchen

14. Februar 2019

FDP … nicht jeder kennt sie aber ist sich bewusst, was deren Inhalte sind. Besonders lustig wird es, wenn diese Partei sich in Dinge einbringt, wo eigentlich die Grünen für zuständig wären. Naja, die Grünen kümmerten sich stattdessen ja lieber um Hartz IV Einführung, statt die FDP zu entlasten. Aber lang genug der Vorrede, es gibt mal wieder einen „Kracherlacher“ zu feiern:

„Die FDP-Fraktion will im Umgang mit der Vermüllung der Weltmeere mit Plastik Hersteller in die Pflicht nehmen sowie die Chancen der Digitalisierung nutzen. Die Verschmutzung der Meere mit Plastik sei eines der „drängendsten Umweltprobleme weltweit“, schreibt die Fraktion in einem Antrag (19/7695). Quelle: HIB

Nun muss man dazu wissen, dass die (wenn nicht sogar alle) Betriebe … also die wo vielleicht auch die „grünen Hartzer“ schindern müssen, ihre Produkte aus dem Lager holen, auf einen LKW packen, damit zum Hafen fahren und die Ware direkt auf das Schiff bringen.

Das Schiff verlässt beladen den Hafen, um die Produkte – weit draußen im Meer anschließend einem „Schwimmtest“ verklappend zu unterziehen. So zumindest ist der Antrag zu verstehen, wobei die Pinguine schon traurig wären, wenn keine Baströckchen mehr vorbeigeschwommen kämen.

Mal paar Fragen dazu:

– Was haben die Hersteller mit der Verklappung im Meer zu tun?
– Glauben Sie wirklich, dass die Strohhalme, Geschirr und Wattestäbchen Füße haben und aus dem gelben Sack sich befreien können, um im Meer „baden“ zu gehen?
– Glauben Sie wirklich, dass … wenn Firmen an selbsternannte Geldgeier ein paar Euros zahlen, dass dann der Müll in Zukunft nicht mehr im Meer schwimmt?
– Glauben sie wirklich, dass durch Digitalisierung diese Umweltschande schneller um den Erdball in Wort und Bild festgehalten werden kann?
– Würden Sie vielleicht mal nachschauen wollen, wer den Müll im Meer versenken lässt, oder interessieren Sie sich nur, wer beim Oktoberfest hinters Zelt kotzt, pinkelt oder in der Fußgängerzone seine Kippen verliert?
– Wollen Sie wirklich den Pinguinen ihr neues Lebensumfeld (Müllinseln) wegnehmen?
– Was schätzen Sie, wie viele Kubikmeter Wasser noch müllfrei sind?
– Glauben Sie, dass Zitronenfalter Zitronen falten könnten … glauben Sie wirklich diesen Müll? (kleiner Wortwitz)

Ihr Engagement in Ehren, aber in diesem Falle sollte das Pferd besser von hinten aufgezäumt werden und beim Hersteller enden, indem dieser verpflichtet wird, seine Produkte so auszulegen, dass nur noch umweltfreundliches Material genutzt werden darf. Beenden Sie die 20.000 verschiedenen Wurst/Käse … jeglichen schönen bunten Verpackungswahn und nehmen Sie sich ein Beispiel an der DDR, in welcher es nur 3 Rohstoffrückführungen gab, die ausreichend waren, um das tägliche Leben zu bestreiten.

Glas, Papier und Blech.

Lernen / lehren Sie damit umzugehen, denn zur Auflösung einer der o.g. Fragen ist zu sagen, dass bereits mit dem heutigen Tag es keinen Kubikmeter Meerwasser mehr gibt, in welchem nicht Plastikteilchen zu finden sind.

Sie, und ihre Lobbykumpels der anderen Parteien, sollten sich schuldig bekennen, die Welt in einen Zustand gebracht zu haben, auf der Sie im Grunde keine Berechtigung mehr hätten, darauf regieren zu dürfen. Wenn es nach den Wählern gehen könnte, wären Sie – mit samt dem Wohlstandsmüll schon der Marsmission gefolgt. Einzig die Vermüllung des Weltraumes (was ja auch schon fast unbeherrschbar geworden ist) hindert die Bevölkerung noch an der Betankung (E10 natürlich – wegen der Regenwaldabholzung) ihrer Trägerrakete.

Gruß Erde !!!


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