Klares Signal gegen Urheberrechtsreform

22. März 2019

Die Reform des Urheberrechts darf auf keinen Fall in der vorliegenden Form verabschiedet werden. Die Demonstrationen am Samstag sind die letzte Gelegenheit zu zeigen, wie breit der Protest dagegen ist, und dadurch die Abstimmung noch zu beeinflussen. Schon die Proteste der letzten Wochen haben erkennbar Wirkung gezeigt, erklärt Petra Sitte, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE und Mitglied im Ausschuss Digitale Agenda, zu der für die kommende Woche angesetzten Abstimmung über die europäische Urheberrechtsreform und dem europaweiten Aktionstag dagegen am morgigen Samstag.

Sitte weiter:

„Niemand sollte sich jetzt auf die Umsetzung vertrösten lassen: Für eine zukunftsfähige Urheberrechtsreform, die sowohl den Kreativen als auch den Nutzenden zu Gute kommt, kann der vorliegende Entwurf insbesondere mit Artikel 11 und 13 keine Grundlage sein. Dafür braucht es einen echten Neustart der Reformdebatte. Voraussetzung dafür kann nur sein, dass das Europaparlament klar Nein sagt, wie es die Abgeordneten der LINKEN von Anfang an getan haben. Ich ermutige alle dazu, am Samstag auf der Straße ein klares Signal zu setzen.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE


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