Fahrt doch mit dem Rad und zeltet auf Arbeit

16. Januar 2020

Klimawandel – und die „Mutti“ redet vom Umschwung, sowie der tollen Nutzung vom ÖPNV. Selbst betroffen – im Dienstwagen wohl mit verhangenen Scheiben – ist sie ja wohl nicht … obwohl sie eigentlich auch erdnahe Luft atmen müsste, es sei denn – der Dienstwagen hat eine eigene Versorgung zu ihrer Verfügung bereit gestellt.

Nun möchte man ja seinen Beitrag zum Klimaschutz beitragen und auf die kleinen „Blechstinker“ verzichten. Immerhin reden die „Diätenempfänger“ großkotzig von einer größer werdenden Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Nun könnte man ja weiterführend denken, dass – dieses Szenario voraussetzt, entsprechender Anreiz zum Wechsel auf den ÖPNV zur Folge haben wird – Pustekuchen – die Autolobby kratzte da wohl an der Tür und signalisierte bestimmt schon einen riesigen Milliardenverlust (und das Totschlagargument – Arbeitsplätze). Also folgt, was folgen musste:

Keine weitere Erhöhung der ÖPNV-Mittel

Die Bundesregierung lehnt eine weitere Erhöhung der Regionalisierungsmittel zur Unterstützung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) ab. Das geht aus der Gegenäußerung der Regierung auf die Stellungnahme des Bundesrates zum Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Regionalisierungsgesetzes (19/15622) hervor, die als Unterrichtung vorliegt (19/16402). Die Länderkammer hatte deutlich gemacht, dass ihrer Auffassung nach die vorgesehene Erhöhung der Regionalisierungsmittel bis zum Jahr 2031 nicht ausreicht, um die notwendige erhebliche Erweiterung der Angebote im ÖPNV für einen Umstieg auf umweltfreundliche öffentliche Verkehrsmittel zu erreichen. Sie müssten daher deutlich stärker gesteigert werden. Dem entgegnet die Bundesregierung: „Angesichts der Höhe der noch nicht für Zwecke des ÖPNV verausgabten Regionalisierungsmittel sollte die weitere Entwicklung vorerst abgewartet werden, bevor weitere Mittelerhöhungen thematisiert werden.“

Quelle: HIB – Deutscher Bundestag

Alles klar ??? – obwohl es eh egal wäre, denn wenn schon nicht mal das notwendige Personal zu rekrutieren ist – wer will sich dies als Sklave auch antun – dann sollte wenigstens noch ein paar Jahre lang abgewartet werden … vielleicht kommt ja der Bus doch noch.

Fazit: Mit dem „Stinker“ wird es schon zu teuer zur Arbeit, mit dem ÖPNV geht es oft gar nicht mehr zur Arbeit … und ihr müsst zur Arbeit – Lösung: Pferd oder Esel aus Draht.

Quelle: Anmerkung Sozialticker


Weitere Meldungen: