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Dienstag, der 21. Oktober 2014   English  English flag    French  French flag

 

GEW: Gute Weiterbildung braucht gute Rahmenbedingungen

Bildungsgewerkschaft veröffentlicht „Schwarzbuch 3: Vergabe von Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen“

Frankfurt a.M. – Kaum ein Bereich des Bildungswesens ist in der Vergangenheit so stark dereguliert worden wie die öffentlich finanzierte Weiterbildung. Mit Blick auf die geplante Reform des Vergaberechts auf Bundesebene hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) das „Schwarzbuch 3: Vergabe von Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen“ erarbeitet, das heute veröffentlicht wird. Es illustriert die unzumutbaren Bedingungen, unter denen Lehrkräfte und Träger in Maßnahmen der Aus- und Weiterbildung arbeiten, die die Bundesagentur für Arbeit vergibt. Betroffene schildern die fatalen Fehlentwicklungen, die die unzureichenden „Steuerungsinstrumente“ verursacht haben, Wissenschaftler und Gewerkschafter beschreiben Alternativen.

Prekäre Arbeitsbedingungen, Bezahlung hochqualifizierter pädagogischer Arbeit auf Hartz-IV-Niveau, ruinöser Wettbewerb und Überlebenskampf der Träger sowie ein schleichender Qualitätsverfall sind die Folgen politischer Entscheidungen. Die Bundesregierung sowie die zuständigen Ministerien für Wirtschaft und Arbeit sind gefordert, die gesetzlichen Grundlagen für die Vergabe der Bildungsmaßnahmen grundlegend zu korrigieren.

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Mehr Kita-Fachkräfte ausbilden und anwerben

Anlässlich aktueller Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zur Fachkräftesituation in der Kinderbetreuung und -erziehung erklärt Arbeitgeberpräsident Kramer:

Wir brauchen mehr hochwertige Kitas, die sich an den Interessen berufstätiger Eltern und den Bedürfnissen der Betriebe orientieren, damit Familie und Beruf besser unter einen Hut zu bekommen sind. Der Ausbau der Kinderbetreuung, gerade auch in Rand- und Ferienzeiten, ist ein wichtiger Beitrag zur Fachkräftesicherung. Mittelfristig sind deutlich mehr gut qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kinderbetreuung und frühkindlichen Bildung nötig, um die neuen Anforderungen zu meistern.

Wir benötigen in der Ausbildung zum Erzieherberuf ein höheres Angebot an praxisintegrierten, vergüteten Ausbildungsmodellen anstelle der vollschulischen, zum Teil sogar kostenpflichtigen Ausbildung. Vergütete Ausbildungswege steigern die Attraktivität des Erzieherberufs. Wir müssen ihn für Frauen wie Männer, auch für Abiturienten sowie Berufswechsler und Wiedereinsteiger attraktiver gestalten.

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Gabriel macht den Brüderle

“Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat Wahrnehmungsstörungen. Wenn die deutsche Wirtschaft schrumpft, wie im zweiten Quartal dieses Jahres, geht es für Gabriel ‘bergauf’. Luftschlösser bauen anstatt etwas für die Menschen zu tun, war auch das Markenzeichen seines Amtsvorgängers Rainer Brüderle”, kommentiert Sahra Wagenknecht die Stellungnahme des Bundeswirtschaftsministers zur wirtschaftlichen Lage.

Die Erste Stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:

“Es ist eine Schande, dass Gabriel trotz der miesen wirtschaftlichen Lage in Europa weiter an der Kürzungspolitik festhalten will und mit keinem Wort auf die französischen Forderungen nach höheren Investitionen in Deutschland eingeht. Es ist schon ein Trauerspiel, dass ein sozialdemokratischer Wirtschaftsminister nicht auf die Idee kommt, die notwendigen Investitionen in Infrastruktur und Bildung durch eine höhere Besteuerung der Oberschicht zu finanzieren.

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‘Wunderheiler’ freigesprochen

Die Tätigkeit eines „Wunderheilers” – etwa Heilung durch Pendeln, Handauflegen oder per Telefon – ist durch die Berufsfreiheit geschützt. Das gilt dann, wenn der Heiler keine wissenschaftlichen Belege vortäuscht und seine Kunden nicht davon abhält, auch Ärzte aufzusuchen. Er macht sich dann nicht strafbar, da seine Handlungen zumindest keine gesundheitlichen Schäden verursachen. Auch täuscht er seine „Patienten“ nicht über seine Tätigkeit. Die Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert über eine Entscheidung des Amtsgerichts Gießen vom 12. Juni 2014 (AZ: 507 Cs 402 Js 6823/11).

Der Mann warb in Zeitungsanzeigen damit, mittels seiner „geistigen Kräfte“ Menschen von Beschwerden wie Krebs, Demenz, Alzheimer, Körpervergiftung, Hepatitis, HIV und anderem heilen zu können. Er besitzt keine Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz. Im Zeitraum von März 2010 bis Mai 2011 „behandelte“ er in insgesamt 58 Fällen kranke Menschen. Mittels eines Pendels erstellte er eine Analyse des Gesundheitszustandes der einzelnen Organe.

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Kita-Betreuungszeiten an die Lebenswirklichkeit anpassen

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat aktuelle Zahlen zu Fachkräften in der Kinderbetreuung und -erziehung veröffentlicht. Aus dem Bericht wird deutlich, dass der Ausbau der Kindereinrichtungen in den letzten Jahren deutlich vorangekommen ist, die Beschäftigung steigt, dennoch Handlungsbedarfe bestehen bleiben.

„Die oft starren Betreuungszeiten in Kitas passen nicht zur heutigen Lebens- und Arbeitswelt. Wir brauchen mehr Absicherung der Betreuung in Randzeiten und an Wochenenden. Nur so können wir Arbeitskräftepotenziale insbesondere unter den Alleinerziehenden aktivieren“, appelliert Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der BA.

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Umfassende Pflegereform steht weiter aus

“Die vorgesehenen Verbesserungen für Pflegebedürftige und für pflegende Angehörige sind zu begrüßen. Sie können aber die weiter ausstehende Reform der Pflege mit der Einführung eines neuen Pflegebegriffs nicht ersetzen.” Das erklärte der amtierende Präsident der Volkssolidarität, Dr. Frank-Michael Pietzsch, am Freitag zur Verabschiedung des Entwurfs für ein Pflegestärkungsgesetz im Bundestag.

Pietzsch betonte: “Nach wie vor brauchen wir einen grundlegenden Paradigmenwechsel in der Pflege. Eine teilhabeorientierte Pflege muss allen wichtigen Pflegebedarfen entsprechen, einschließlich denen von demenziell erkrankten Menschen. Dieses Ziel wird mit dem heute verabschiedeten Gesetz nicht erreicht. Deshalb bleibt ein wichtiges Anliegen der Volkssolidarität, dass ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt und umgesetzt wird.”

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