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Samstag, der 23. August 2014   English  English flag    French  French flag

 

Stiglitz liest Merkel die Leviten

“Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz liest der Kanzlerin die Leviten ob ihrer verfehlten Politik in Europa. Höhere Löhne und massive sozial-ökologische Zukunftsprogramme sind die Lösung, nicht das Festhalten an den unsinnigen Kürzungsprogrammen. Die von Merkel durchgesetzte Zerrüttung der Wirtschaft in der Eurozone, vor allem in den südeuropäischen Krisenländern, schlägt mittlerweile auf Deutschland zurück. Merkel sollte sich Stiglitz’ Warnungen zu Herzen nehmen”, sagt Michael Schlecht, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die Äußerungen des Wirtschaftsnobelpreisträgers Joseph Stiglitz. Er erklärte auf dem gegenwärtigen Treffen der Nobelpreisträger in Lindau, dass die Eurozone bei der derzeitigen Politik vor einer jahrelangen Depression steht, die selbst die verlorenen Dekaden Japans in den Schatten stellen wird.

Michael Schlecht weiter:

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Paritätischer warnt vor ‘Lawine der Altersarmut’ und fordert eine durchgreifende Reform der Altersgrundsicherung

Vor einer auf uns zurollenden „Lawine der Altersarmut“ warnt der Paritätische Gesamtverband und prognostiziert, dass sich bereits in zehn Jahren die derzeit noch moderate Altersarmutsquote vervierfachen werde, sofern konsequente Reformen ausbleiben. In einer aktuellen Expertise kritisiert der Verband die von der Bundesregierung geplante „solidarische Lebensleistungsrente“ als armutspolitisch wirkungslos. Als Alternative präsentiert der Verband in Berlin unter dem Titel „Sicherheit statt Altersarmut“ ein eigenes Konzept für eine durchgreifende Reform der Altersgrundsicherung.

„Ab Mitte des nächsten Jahrzehnts droht ein Heer von ehemals Langzeit- und Mehrfacharbeitslosen sukzessive und unaufhaltsam in die Altersarmut zu fallen”, warnt Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider. „Selbst bei vorsichtiger Schätzung wird sich die Zahl der Grundsicherungsbezieher auf eine Million erhöhen und werden die Quoten dann zweistellig werden.“ Die Rentenpolitik der letzten Jahre beschleunige und verstärke diese Entwicklung. 2013 lag der durchschnittliche Zahlbetrag von Altersrenten im Rentenzugang in den alten Bundesländern bei nur noch 714 Euro und damit unter der Grundsicherungsschwelle.

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Rassistische Äußerungen bei der Schwimm-EM müssen Konsequenzen haben

Der Präsident des polnischen Schwimmverbandes, Andrzej Kowalski, hat in einem Gespräch den Vorsitzenden der Deutsch-Polnischen Parlamentariergruppe und Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE, Thomas Nord, über die Entgleisung des hr-Reportes Dirk Fromann bei der Schwimm-EM in Berlin informiert. Er habe die polnische Nationalmannschaft mit den Worten begrüßt: “Kommen mit dem Fahrrad her, schwimmen hier und nehmen ein Auto mit heim”. Dazu erklärt Thomas Nord:

“Ich habe Herrn Kowalski mein Entsetzen über diesen Vorgang zum Ausdruck gebracht und entschuldige mich für diesen unglaublichen Vorgang. In Briefen an die Präsidentin des Deutschen Schwimmverbandes und den Vorsitzenden der ARD fordere ich eine Auseinandersetzung mit diesem Vorgang.

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Fernbusmarkt boomt : Passagiere nicht im Regen stehen lassen

Zur aktuellen Entwicklungen im Fernbusbereich erklärt Matthias Gastel, Mitglied des Verkehrsausschuss:

Der Fernbusmarkt entwickelt sich weiter dynamisch. Laut neusten Zahlen der IGES Institut GmbH erreichte der Fernbusmarkt im August ein Rekordniveau von über 30.000 Fahrten pro Monat und stieg damit im Vergleich zum Jahresanfang um ca. 10.000 Fahrten an. Dabei werden auch die ländlichen Regionen immer besser an das Fernbusnetz angeschlossen.

Offenbar haben viele Menschen auf dieses Mobilitätsangebot gewartet. Mit Bahn und Bus gibt es nun zwei starke Alternativen zum Auto – und teilweise auch zum Flugzeug. Aus Umweltgründen ist das sehr zu begrüßen. Jetzt muss der Bund aber endlich handeln. Denn in vielen Städten können die Busbahnhöfe den Ansturm von Bussen und Fahrgästen nicht mehr bewältigen.

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Junge Arbeitslose sind auch später häufiger ohne Job

Personen, die in jungen Jahren besonders stark von Arbeitslosigkeit betroffen sind, werden auch im späteren Erwerbsverlauf häufiger arbeitslos. Dies geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

Immerhin die Hälfte der Einsteiger ins Erwerbsleben sind in den ersten acht Jahren gar nicht oder höchstens einen halben Monat arbeitslos. Wer so ins Erwerbsleben startet, ist in den 16 Jahren danach ebenfalls meist gar nicht oder nur einmal von Arbeitslosigkeit betroffen. Die Arbeitslosigkeitsdauer dieser Gruppe addiert sich in den 16 Jahren auf durchschnittlich weniger als vier Monate.

Zehn Prozent der Einsteiger ins Erwerbsleben sind hingegen alleine in den ersten acht Erwerbsjahren schon mehr als 20 Monate arbeitslos. Diese Gruppe ist dann in den folgenden 16 Jahren im Durchschnitt fast viermal und dabei insgesamt mehr als 30 Monate ohne Arbeit.

Die IAB-Studie zeigt, dass sich die Arbeitslosigkeit über das gesamte Erwerbsleben hinweg sehr ungleich auf die Bevölkerung verteilt. Im Erwerbsverlauf konzentriert sich die Arbeitslosigkeit dabei zunehmend auf weniger Personen: Während 45 Prozent in den ersten acht Jahren keinen einzigen Tag arbeitslos sind, sind es in den darauffolgenden 16 Jahren sogar 55 Prozent.

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Beschäftigungsaufbau muss dringend mit guter Arbeit verbunden werden

“Die wachsende Beschäftigung ist erfreulich, aber kein Grund zum Jubeln”, erklärt die stellvertretende Vorsitzende und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Sabine Zimmermann, zu der Meldung steigender Erwerbstätigenzahlen.

Sie fährt fort:

“In den wachstumsstarken Bereichen sozialer Dienstleistungen, Erziehung und Gesundheit sind die Entlohnungs- und Arbeitsbedingungen mangelhaft. Der Beschäftigungsaufbau muss dringend mit guter Arbeit verbunden werden. Die Politik muss hier regulierend eingreifen und die Unterfinanzierung vieler Bereiche beenden. Das gilt für die Pflege ebenso wie für den Bereich der Sozial- und Erziehungsdienste.

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