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Donnerstag, der 23. Oktober 2014   English  English flag    French  French flag

 

Arbeitsvermittler halten mehr Flexibilität beim Einsatz von Eingliederungsvereinbarungen für sinnvoll

Arbeitsvermittlern zufolge können Eingliederungsvereinbarungen bei der Integration von Arbeitsuchenden in den Arbeitsmarkt nützlich sein. Das geht aus einer Befragung von Vermittlungsfachkräften in Arbeitsagenturen durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und die Universität Mannheim hervor. Rund die Hälfte der Befragten halten sie aber nicht bei allen Gruppen von Arbeitsuchenden für sinnvoll. Eine große Mehrheit der Vermittlungsfachkräfte wünscht sich mehr Spielraum bei der Anwendung von Eingliederungsvereinbarungen.

Der Abschluss von Eingliederungsvereinbarungen mit den Arbeitsuchenden ist gesetzlich vorgeschrieben. Die Eingliederungsvereinbarungen dokumentieren sowohl die Unterstützungsaktivitäten der Arbeitsvermittler bei der Jobsuche als auch die Eigenbemühungen und Nachweispflichten der Arbeitsuchenden.

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Ehe­paare noch domi­nierend, aber rück­läufig

Im Jahr 2013 waren in Deutschland 70 % der insgesamt knapp 8,1 Millionen Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind Ehepaare. Der Anteil der alleinerziehenden Mütter und Väter an allen Familien betrug 20 %. Die restlichen 10 % entfielen auf nichteheliche oder gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, zeigt sich ein Wandel der Familienformen: Im Jahr 1996 lag der Anteil der Ehepaare mit 81 % noch deutlich höher. Dagegen gab es damals wesentlich weniger Familien mit Alleinerziehenden (14 %) oder Lebensgemeinschaften (5 %).

Basis dieser Ergebnisse ist der Mikrozensus, die größte jährliche Haushaltsbefragung in Deutschland und Europa. Als Familien gelten in der vorliegenden Analyse alle Eltern-Kind-Gemeinschaften, bei denen mindestens ein minderjähriges Kind im Haushalt lebt. Zu den Kindern zählen dabei – neben leiblichen Kindern – auch Stief-, Pflege- und Adoptivkinder.

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Bildungsrepublik ohne Bildungsgerechtigkeit?

Anlässlich der Behandlung des Bildungsberichtes im Kabinett erklärt Özcan Mutlu, Sprecher für Bildungspolitik:

Der Bildungsbericht wurde im Juni veröffentlicht, das Kabinett hat vier Monate gebraucht, um sich damit zu beschäftigen. Allein das zeigt, wie diese Bundesregierung daran interessiert ist, für mehr Bildungsgerechtigkeit im Land zu sorgen.

Die Zahlen sprechen für sich: Jugendliche mit ausländischer Staatsangehörigkeit verlassen die Schule weiterhin mehr als doppelt so häufig ohne Abschluss wie Jugendliche mit deutscher Staatsangehörigkeit. Der Einstieg in die berufliche Bildung – sowohl ins Duale System wie auch ins Schulberufssystem – gelingt Jugendlichen aus Zuwanderungsfamilien oder aus Familien mit nicht-deutscher Staatsangehörigkeit im Vergleich zu Jugendlichen deutscher Herkunft immer noch deutlich seltener (53,5 gegenüber 75,6 Prozent). Es kann nicht sein, dass immer noch die soziale Herkunft über den Bildungsverlauf und -erfolg von Kindern und Jugendlichen entscheidet.

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Erfolg für Initiative gegen Verschwendung

Die Initiative „Zu gut für die Tonne“ klärt durch thematische Zuspitzung die Öffentlichkeit erfolgreich über das Problem der Lebensmittelverschwendung auf. Das geht aus einer Antwort (18/2863) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/2667) hervor.

Dazu heißt es weiter, dass die Ziele der Initiative durch klar formulierte und emotional ansprechende Botschaften ungebrochen auf Interesse stoßen. Die im März 2012 durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gestartete Initiative habe seitdem zahlreiche Informationsmaterialien an Verbraucher und sogenannte Multiplikatoren verteilt, eine App entwickeln lassen, die über 600.000-mal heruntergeladen worden sei, regelmäßig in den Medien Verbrauchertipps gegeben, Aktionstage mit Vereinen organisiert, Studentenwerke in Mensen und Wohnheimen informiert sowie gemeinsame Aktionen mit den Land-Frauen und dem Handel veranstaltet.

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Die EU musste einige Kröten schlucken

“Im Ergebnis ist die neue EU-Kommission noch marktradikaler ausgerichtet als die vorherige. Ihr Zustandekommen ist von intransparenten Entscheidungen geprägt. Und indem die Kommission nur komplett abgenickt werden konnte oder anderenfalls gar nicht hätte zustande kommen können, wird nach dem Prinzip ‚Vogel friss oder stirb‘ unangemessener Druck auf das einzig demokratisch legitimierte EU-Organ ausgeübt”, so Diether Dehm, europapolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, zur Bestätigung der EU-Kommission durch das europäische Parlament.

Dehm weiter:

„Das führte beim ‚Personalpaket‘ zu undurchsichtigen Absprachen zwischen Kommissionspräsident Juncker, den EP-Mehrheitsfraktionen und den Regierungen der Mitgliedstaaten. Die Hintergründe und Motive bei der Nominierung der Länderkandidaten entziehen sich den Bürgerinnen und Bürgern weitestgehend. Und damit waren ‚Kommissionskröten‘ vorprogrammiert.

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Ebola: Merkel in der Pflicht

Zur Schaffung einer europäischen Koordinationsstelle für den Kampf gegen Ebola erklärt Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik:

Die Schaffung einer europäischen Koordinationsstelle ist richtig und wichtig. Sie muss nun schnell ihre Arbeit aufnehmen und die Soforthilfe und humanitäre Hilfe ausweiten. Kanzlerin Merkel darf jedoch nicht ihre Verantwortung an die europäische Ebene abgeben - im Kampf gegen Ebola muss sie endlich effektive nationale Hilfe auf den Weg bringen. Bislang scheitert nämlich die Koordinierung wirksamer Maßnahmen schon bei ihren beteiligten Ministerien. Dabei geht es um Stunden und Tage und nicht um Wochen und Monate. Es braucht schnelle finanzielle und logistische Hilfe um die Ausbreitung der Seuche zu stoppen. Gleichzeitig muss der Kampf gegen Ebola auch international koordiniert und eng mit den Regierungen vor Ort abgestimmt werden.

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