Milliarden für Umweltverschmutzung – Milliarden für Gut/Cheffchens

16. Januar 2020

Wie bekannt, ist der Ausstieg aus der Kohle zu 2038 beschlossen worden. Also steht die Frage, woher man 18 Jahre lang noch das Feuermaterial herbekommen möchte, ohne die Umwelt zu zerstören. Wichtig scheint dabei nur zu sein, dass die „Umweltverschmutzer“ noch paar Milliarden Euro hinterher geschmissen bekommen.

Man stelle sich im Vergleich eine „Gammelwurstbude“ vor, welche die Gesundheit gleichfalls schädigt und anstatt diese sofort schließen zu lassen, erlaubt man einen 18 Jährigen Weiterbetrieb. Ist doch logisch – Oder?

Aber eine andere Branche kann auch sich die Hände reiben, denn zwischen den Fingern ist beim Geldschein zählen kein Platz mehr. Armutsindustrie … ein blühender Zweig – und passend zum milden Klimawandel.

Lohnkostenzuschüsse an Arbeitgeber

Von Januar 2019 bis Ende November 2019 haben die gemeinsamen Einrichtungen (gE) rund 267 Millionen Euro für Entgeltzuschüsse im Rahmen der Paragrafen 16e und 16i des SGB II (Zweites Buch Sozialgesetzbuch) ausgegeben. Das geht aus einer Antwort (19/16312) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/16087) der AfD-Fraktion hervor. Das zum 1. Januar 2019 in Kraft getretene Teilhabechancengesetz mit dem Ziel, Langzeitarbeitslose über Lohnkostenzuschüsse leichter in den Arbeitsmarkt zu integrieren, hatte die Bedingungen für Lohnkostenzuschüsse nach dem SGB II geändert.

Quelle: HIB – Deutscher Bundestag

Wie sehr dieses Menschen verachtende System funktioniert, hat der Sozialticker bereits nett umschrieben und kann zudem für Interessierte noch diesen Beitrag ans Herz legen. Was kostet die Welt … diese Regierung zahlt alles, solange es ihren Lobbyisten zu Gute kommt.

Quelle: Anmerkung Sozialticker


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