Mehr Wohnraum für Studierende

Die neue Rekordzahl an Studierenden macht erneut deutlich, dass der Bund sich langfristig und dynamisch an der Grundfinanzierung und der sozialen Infrastruktur der Hochschulen beteiligen muss, erklärt Nicole Gohlke, hochschul- und wissenschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zu den vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen der Studierenden im Wintersemester 2018/19.

Gohlke weiter:

„Wie zu jedem Semesteranfang müssen wieder viele Erstsemester mit Notlösungen bei der Unterbringung Vorlieb nehmen: sie kommen in winzigen Zimmern, zum Teil in Kellern und in Turnhallen unter. Gegen den Mangel an studentischem Wohnraum muss dringend ein Sofortprogramm im Umfang von 1,5 Milliarden Euro aufgelegt werden, um Studierendenwerke und andere Träger bei Erhalt und Errichtung von 50.000 Wohnheimplätzen zu unterstützen. Außerdem muss die Wohnpauschale im BAföG an die tatsächlichen Mietausgaben Studierender von 370 Euro erhöht werden. Die soziale Infrastruktur der Hochschulen wird zu einem immer wichtigeren Faktor, damit Studierende sich frei von Sorgen ihrem Studium widmen können.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

Anmerkung Sozialticker … was glaubt die Linke denn, wen diese Schande zur Abkehr bewegen wird? Es geht um Geld und Gewinn und nicht, wo die „Fachkräfte von Morgen“ derzeit nächtigen sollen. Jegliche Sofortprogramme landen nur in den Taschen findiger Gutmenschen, statt dort, wo es gelaubt angelegt sei. Nehmt euch doch das Grundgesetz zur Hand und lest darin, dann wird man zur Feststellung kommen, dass solche Zustände eigentlich ausgeschlossen sein müssten, wo sich Einzelne bereichern können. Nicht eigen verwendeter Wohnraum sollte abgegeben werden müssen, statt damit Renditen zu füllen.

27. November 2018

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