Der Spruch des Tages … 30.09.2016

Deutschland geht es gut!

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Zitat: „Tafeln sind ein Symptom dafür, dass die sozialstaatlichen Leistungen den Bürgerinnen und Bürgern kein soziokulturelles Existenzminimum mehr sichern.“

Dazu eine kleine Anmerkung vom Sozialticker:

„… Tafeln sind aus unserer Sicht – der steuerbegünstigte Beitrag, industriell verbliebenen Wohlstandmüll in die Futtertröge von selbig ausgegrenzten Hungerleider zu bekommen und anschließend sich evtl. als „Gutmensch“ feiern zu lassen. Um diesen zirkularen Beigeschmack wegzubekommen, dürfte es keine Spendenquittungen mehr geben – wonach der Steuerzahler zum Schluss die vorab getätigte Verschwendung von Ressourcen auferlegt bekommt.

Um sich tiefer in den Sumpf der Tafeln einzulesen, bedarf es nur der einfachen Internetrecherche und deren Auswege. In Einzelfällen, versuchte man bereits die Beigeschmäcker zu minimieren.

Wenn man sich dann noch die Aussage vor Augen hält, dass es keinerlei Anspruch auf diese Lebensmittel gibt – da „privatwirtschaftlich“ – und hinzu die Äußerungen der staatlich geeichten Jobcenter nimmt (“ … geht doch zur Tafel„), dann sollten die Leute doch lieber am Grundgesetz knabbern – denn im Ergebnis wäre es die gleiche Magenverstimmung.

Einfacher wäre es, den Tatbestand des Diebstahls für Mülleimerinhalte aufzuheben und stattdessen ein Verbot von Schlössern, Ketten und elekt. Zäunen um diese einzuführen. Wo im Kapitalismus der wahre kriminelle Gedanke steht, ist doch geschichtlich bereits definiert und bis heute systemerhaltend ausgebaut worden.“

Wohl bekommś …

Quelle: Anmerkung Sozialticker

20. Juli 2017