Der Spruch des Tages … 29.11.2016

… kommt aus der komischen Justiz und lautete respektiv: „Schuldig“ !!!

Zum Fall:

„Im Juli 2015 verurteilte ein Landgericht einen 94-jährigen Typen, der wegen Beihilfe zum Mord – in ca. 300.000 Fällen wohl mitgemischt hatte. 4 Jahre Knast lautete das Urteil und man legte als „Täteropfer“ auch noch Revision ein. Pech gehabt – Revision verworfen.“ Klick

Anmerkung vom Sozialticker … der schon etwas fassungslos über solche Urteile ist und viele Fragen bestimmt noch offen wären:

1. 4 Jahre – also wegen Beihilfe zum Mord in 300.000 rechtlich zusammentreffenden Fällen? Macht summarisch für einen „Einfachzuschauwegduckbeteiligten“ wohl so ca. 13 Sekunden (Taschenrechner gerade verlegt) Knast aus … da dauert ja der Überlebenskampf eines Opfers länger, als der Täter jemals an Strafe erfahren müsste. Ein Witz für alle Opfer jeglicher Beendigung ihrer Leben. Solche Urteile kennen wir ja auch aus anderen Bereichen, wo plötzlich Millionen vergessen und Brötchenklau / Schwarzfahren härter bestraft wurden. Dafür wird Einbruch etwas teurer. Man kann es eben keinem Recht machen, wo Gerechtigkeit nicht vorgesehen ist.

2. Hut ab … über 90 Jahre alt ist man also schon geworden bis überhaupt eine Anklage erfolgte und man hatte bis Dato bestimmt ein tolles Leben in diesem Lande? Warum wartete die Justiz nicht gleich bis sich die Geschichte naturell bedingt still und heimlich erledigt hätte – und klagt dann erst scheinheilig an? Wahrscheinlich wäre dies eine doch zu auffällige Bananenbiegerei geworden. Oder?

3. Und nun ? Nun bekommt man gesundheitliche Fürsorge, Pflege, Essen und Obdach bis zum Ableben auf Staatskosten?

Wow … das gesteht man ja nicht mal einem „Hartz IV Opfer“ zu – (Opfer nicht Täter !!!) … kein Wunder, warum in diesem Land sich „Mittäter“ weiterhin grinsend hinter ihren Schreibtischen sicher fühlen können und von der Justiz auch noch keine Angst haben müssen. Fast jeden Abend im TV – … Berichte, Reportagen und Zeitzeugen aus der schrecklichen Zeit und man bekommt die Täter nicht zu fassen? Unglaublich !!! Oder will man sie evtl. gar nicht fassen? Haben die noch „Mitwissen„?

Gelernt aus der Geschichte haben sie nur ein spezielles Detail, grundsätzlich bzw. generell keine Unterschriften mehr zu leisten und namentlich ja nicht in Erscheinung zu treten, wenn sie ihre Mitmenschen in „Mittäterschaft“ per Paragraphen quälen. Papier ist geduldig und das I-Netz vergisst nie … vorm Reset. Hartz IV ist ja bejubelnd in ähnlicher Struktur angelegt worden, zumal das Gesetz sowieso aus diesen Zeiten stammt. Glauben Sie nicht? Fragen sie doch mal Gustav Hartz, der kennt sich da super aus. Auch unser zukünftiger Bundespräsident – fand zur Geschichte bereits die richtigen Worte. Juckt nur keine Krähe.

Fazit: Also liebe „Schreibtischmittäter“ – ihr müsste noch keine Angst haben, solange die Justiz aus „Bananien“ kommt, aber sollte auch diese Zeit mal vorbei sein … wer weiß – wer weiß, was es für millionenfachen Beifall geben wird – eines wäre sicher – bestimmt keine 4 Jahre.

Quelle: Sozialticker

29. Dezember 2017