Der Spruch des Jahres … 2018

14. April 2019

Stur und starr … gehtś ab ins neue Jahr

Wer hatte es geahnt – oder gar gewusst, dass der predigende „Sanktionsbefürworter“ weiterhin auf verfassungswidrigen Wegen unterwegs ist? Selbst im neuen Jahr, zieht man gedanklich die „asoziale Politik“ der angeblich sozialen Parteien weiterhin durch und droht den Betroffenen fortlaufend mit existenzgefährdenden Konsequenzen, falls einer der Millionen „Sklaven“ im Hartz IV System gefangen – nicht so ticken möchte, wie sie es wohl selbst privat gerne hätten. (Klick)

Aber noch schlimmer sind die ätzenden Plakataktionen dieser „Gutmenschen“. Da prangern mächtige Slogans die „heile Welt“ vor und verarschen damit sämtliche noch halbwegs gebildete „Privatfernsehzuschauer“ und sich selbst belesene Internethascher.

Gute Kitas … lachhaft bei dem Personalmangel, welcher auch politisch nicht beseitigt werden will … wir haben die Beweise vorliegen.

Stabile Renten … eine Ohrfeige für die Flaschensammler der Ü65-Generation und der Midi/Mini/ .. oder sonst was für Zusatzjobber, welche bis zum Tode buckelnd sich über Wasser halten müssen.

Brückenteilzeit … verkommen zur Brückenvollzeit ohne Wände, Heizung, Nahrung und zugleich bettelnd am Rande der Fußgängerzonen und der Gesellschaft.

Mieterschutz … mit einer winkenden Hand zur Wohnungsmafia und einer Mietpreisbremse, die sich kein „Jobber“ mehr leisten kann.

Sozialer Arbeitsmarkt … wo per Sanktionsbescheid die „Sklaven“ gefügig zu jedem Scheiß Job erpresst werden und mit dem Tode bedroht nur „Ja“ sagen dürfen.

Einer für Alle Klage … alle klagen bereits, aber im Bett der Lobbyisten schlummert man weiter den süßen Traum der raschelnden Euroscheine.

Klimaschutz … wird mit „alle mal tief einatmen und weg isser der Drecksstaub“ und dies wird gekrönt mit dem nur weihnachtlichen Wink zur

Parität … ja, da man kann sich nur noch fremdschämen.

Und von der Realität eines täglichen Überlebenskampfes, will und braucht man ja auch nichts zu wissen, denn selbst genießt man ja das „maßlose diätdurchtränkte Rundumwohlfühlpaket“ der buckelnden Gesellschaft. Wieso sollte man da auf die Idee kommen, es anderen Menschen gleichkommen zu lassen.

Was zählt da schon ein Grundgesetz.

Die Frage, warum das Bundesverfassungsgericht so lange brauchte, um über die Menschlichkeit – terminlich genervt – mal zu urteilen, ist schnell beantwortet.

Es fand sich leider – unter dem SPD belobten Mindestlohn – kein „Subsubsubsubsubsub….subunternehmen“ mehr, welches die Klageschrift nach Karlsruhe hätte gewinnbringend zustellen können. Auch die „internetbasierte Variante“ einer Zustellung ist wohl bei einer Übertragungsgeschwindigkeit von 56 kbit/s – 8 Jahre lang nicht unterbrechungsfrei geglückt. Jetzt, wo es doch tatsächlich einer geschafft hat, die „Frohe Kunde“ zu deren (parteiverlesenen) Richtersmunde zu tragen, verhalten sich die „Befürworter der Sanktionsknute“ wie ein Hühnerhaufen mit Marderbesuch. Ein Gegacker der Oberklasse macht sich breit und selbst der Chef vom gesamten „Elendshaufen“ stimmt mit ein und fordert weiterhin die „finanziell bedrohende Peitsche“ als Zuchtmittel seines „Sklavenheeres„.

Kurze Frage an die Damen und Herren der „Diätenabteilung“ – … habt ihr nicht schon genug Tote zu verantworten?

Ja, es sollte ein stetes „Weiter So“ geben und mit diesem „Weiter So“, können sich die etablierten Nutznießer im System so richtig breit machen und den Wohlfühleffekt einer erzeugten Nestwärme verkaufen, wenn die Betroffenen übern Tisch gezerrt werden.

Aber es gibt auch neben dem „Hartz-IV-Ja-Sager“ noch weitere „Ja-Sager“. Und zwar diese, welche sich im Moment noch in angewiesener Sicherheit wiegen und glauben, dem asozialen System getreu – ihre Mitmenschen per §31 SGB II (plus vieler kleinen Buchstaben) ungestraft quälen zu dürfen. Vom Grundgesetz haben diese speziellen „Ja-Sager“ recht wenig verstanden und rein gar nichts von dem, was ihnen das oberste Gericht als Nachtgeschichte zugeflüstert hat:

„Dieses Grundrecht aus Art. 1 Abs. 1 GG hat als Gewährleistungsrecht in seiner Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 GG neben dem absolut wirkenden Anspruch aus Art. 1 Abs. 1 GG auf Achtung der Würde jedes Einzelnen eigenständige Bedeutung. Es ist dem Grunde nach unverfügbar und muss eingelöst werden …“ Quelle: Bundesverfassungsgericht

Sorry, wir hatten vergessen, dass solche rechtswirksame Literatur – in den Steuermittel verschwendenden Jobcentern und „heilschen Büros“ verpönt und verspottet – einer „Eingliederungsvereinbarung per Verwaltungsakt“ zu weichen hat. Ja, es war nun unsere Schuld, nicht an den kleinen Aspekt der einseitig drangsalierenden Rechtlosigkeit zu denken und dafür entschuldigen wir uns zugleich. Wir könnten nun fortlaufend jeden Bereich beleuchten und müssen stets feststellen, dass es in keinem sozialen Bereich zu Verbesserungen gekommen ist – im Gegenteil, die Armut nimmt rasant zu, die Verelendung greift um sich und ein Ende ist politisch nicht gewollt und schon gar nicht in Sicht.

Weiter So !!! … wir sind ja so stolz auf eure asozialen Belobhuldigungen – und möge euch am 15.01.2019 – die Keule des Bundesverfassungsgericht genau dort treffen, wo eure Lobbyisten noch den Speichel lecken.

Willkommen 2019 … Der Sozialticker


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