Sozialsysteme ausgetrickst – über 50.000 Euro machbar

Da sind sie wieder, die vielen vom Mainstream geprägten Vorurteile und gegenseitigen Fingerzeige, wenn es um die offensichtlichen Vergleiche in der Nutzung von Sozialsystemen geht. Der Missbrauch im Sozialsystem, hat – beginnend vom stinkenden Fischkopf her – sein Augenmerk wohl nur noch auf die Personen gerichtet, welche gleichfalls begriffen haben, mit welchen einfachen und kleinen Tricksereien – reichlich fremdes Geld zu scheffeln ist. Manche „Kriminelle“ raffen sich so ungesehen Millionen, gar Milliarden, andere hingegen schaffen bzw. belassen es beim „gebildeten“ Griff in die Gemeinschaftskasse – um über 50.000 Euro an Leistungen aus dem Sozialsystem herauszuziehen. Keine Schicht sei da mehr ausgenommen. Es beginnt schon beim „Newbie-Asylsuchenden“, geht bei den überlebensnotwendigen Tricksereien im „nahlischen Hartz V“ vorbei – und da sind nicht nur die Opfer mit gemeint, nein, auch auf der anderen Seite vom Schreibtisch wird kräftig und verzweigt und organisiert in die Kasse gegriffen, führt auf kommunaler Ebene eine plötzliche „Erkennungsratenwende“ durch und trifft sich in jeglichen Organisationen, die ihre Gesetze nur an den ersten Etagen der Kriminalitätsstufen angewandt sehen möchten. Aber auch der Kreislauf schließt sich schnell, denn keiner könnte einen Stein werfen, ohne sich selber verletzend zu treffen.

Wir benennen dies mal als: „Bumerang Kriminalität“ – jeder kennt es und keiner beklagt die Quadratur des eigenen Kreises.

Aber auch die wahren Machtzentren – dem Finanzwesen – ist der Griff in die Kasse schon völlig normal und inzwischen auch straffrei geworden. Der Spruch: „Die Kleinen hängt man und die Großen lässt man laufen.“ – nimmt bereits schon ein definiert anderes Ausmaß an: „Nur die Kleinen hängt man und dies fortan noch höher.“ Beweise hierzu sind reichlich in Funk und Fernsehen zu finden, sowie in jeder seriösen Tageszeitung zu erlesen, wenn es mal wieder darum geht, Millionen an Steuergelder in „dubiose“ Projekte zu stecken, die nicht nur freisinnig, sondern auch oft kriminell veranlagt worden sind.

Schon allein der Irrsinn der Waffenindustrie. Woher stammen eigentlich diese Gelder, womit dort bezahlt wird? Und dann die Baubranche. Schlagloch an Schlagloch und glänzende Brücken, nicht da wo sich die Schlaglöcher reihen, nein, mitten auf dem Feld und unerreichbar. Flughäfen, Schiffsanleger oder gar Bahnhöfe – alles seriöse Steuergeldverschwendungen? Branchenübergreifender Zugriff in die Kassen? Die Menschen applaudieren dabei sogar und bei den abendlichen Shows, wo ihnen die steuerverschwenderische Realität bebildert vor Augen geführt wird, gehen diese Menschen bei den Wahlen immer wieder in selbige Kabine. Der Sozialticker kann sich dieses Verhalten nur noch so erklären, dass gravierende Änderungen generell nicht erwünscht sind, weil – es könnte ja die Abendshow plötzlich eingestellt werden – neee, dass will man wohl dann doch nicht. Ein bissel Spaß muss uns ja bleiben und sein – oder?

Der Irrsinn solcher gespaltenen Zungenmoral ist im gefolgerten Spiegelbild der kriminellen Adern dann abzulesen. Wieso sollte sich ein „Schutzsuchender“ nicht auch an den Möglichkeiten der heutigen Gesetzgebung bedienen? Dürfen dies etwa nur Diejenigen, welche dazu privilegiert worden sind – oder selbstherrlich sich reichlich die Taschen füllen, oder möchte man hier vielleicht eine erneute Gesetzesänderungen einbringen, die solche Vorgehensweisen bereits im Keime ersticken? Das Problem dabei ist wohl der Ast und nicht der Baum, auf dem so manche Kriminelle sitzen und wenn man dem Grundgesetz folgen würde, dann wäre gleiches Recht für alle das Wurzelchen vom Übel und auch nicht mehr teilbar in – „Kriminelle“ oder „Gutmenschen“. Nasenfassen wäre dann oft lustiger anzuschauen, als so manche Abendshow.

Ein einfacher Blick in den steten Vergleich, welches die bundesdeutsche Kindheitsprägung hervorbrachte – zeigt auf, es können sich auch andere Personen besser am Sozialsystem bedienen und es unterscheidet diese Personen auch nicht mehr im rechtlichen Endergebnis. Während die einen – mit 7 Identitäten ausgestattet – die „ergaunerten“ Gelder ihren Familien zukommen lassen und sich als Teilrächer und Wiedergutmachung ihres Elends im Recht sehen, schaffen die anderen – auf 7 schwarz geführte Konten ferner Länder – gleichfalls die Kohle eimerweise beiseite, die sich bestimmt nicht durch Minijobs beim „Putzen“ vermehrt haben. Nein, wenn man ein wenig rechnen würde, dann käme man im derzeit bestellten Mindestlohn auf einen Betrag, welcher im Leben zu einem Anspruch sich berechnen lässt, oder aber Fragen aufwerfen sollte, woher die Unterschiede kommen.

Während der eine dann beim Cocktail schwitzend in der Sonne glänzt, genießt der andere einen gesicherten Aufenthalt in staatlicher Obhut bei Wasser und Brot, welches er zuvor nur aus dem Verpackungsmüll westlicher Zivilisationen her kannte. Win Win – wenn man dem staatlichen Elend entkommen möchte. Bei dem einen ist das Elend des steten Sozialneides und beim anderen – die entsprechend zeitlich verzögerte Rückkehr in eine dann ortstypisch reiche Familie. Hoffen bzw. glauben wir mal, dass diese Kleinkriminelle nicht die Allüren der Großkriminellen vererbt bekommen haben und als blendende Investoren retoure erneut in den Gesetzestexten lesen. Integration ist eben alles, um die Kassen klingen zu lassen.

Fazit Sozialticker – vielleicht ändert man mal die Ursachen, dann ändern sich auch die Einstellungen, somit verbleibt es nur beim Katz und Mausspiel zum Leid der wenigen Ehrlichen.

5. Februar 2017