Sauberes Trinkwasser ist ein Menschenrecht

21. März 2018

Die Bundesregierung muss sich endlich für die Anerkennung des Zugangs zu sauberem Trinkwasser als Menschenrecht einsetzen. Wasserrechte müssen staatlich reguliert und gegenüber den Profitinteressen von Konzernen geschützt werden. Das gilt besonders in Ländern des Globalen Südens, erklärt Michel Brandt, Obmann der Fraktion DIE LINKE im Menschenrechtsausschuss, zum morgigen Weltwassertag.

Brandt weiter:

„Es ist nicht hinnehmbar, dass Unternehmen mit Wasserknappheit Kasse machen, während jeder zehnte Mensch weltweit keinen Zugang zu trinkbarem Wasser hat. Auch deutsche Konzerne sind an dieser Wasserknappheit beteiligt. Die massive Wasserverschwendung und Verschmutzung von Böden und Gewässern für billige Produktion muss ein Ende finden.

DIE LINKE fordert, Konzerne bei Geschäften entlang internationaler Lieferketten rechtlich zur Einhaltung der Menschenrechte zu verpflichten. Der Diebstahl und die Verunreinigung von Trinkwasser dürfen sich nicht länger rechnen. Betroffenen Menschen und Gruppen müssen Klagemöglichkeiten gegen Unternehmen eröffnet werden, die das Recht auf sauberes Trinkwasser behindern.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE


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