Die neue Sau im Armutsland – Solidarisches Grundeinkommen

Die Hartz-IV-Partei SPD sucht eine Alternative zu Hartz IV und hat den Mini-Job wieder entdeckt, er heißt jetzt nur „Solidarisches Grundeinkommen“. Getreu dem alten Münte-Motto, wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen, soll Hartz-IV abgeschafft werden und stattdessen an diejenigen, die „gemeinnützige Jobs“ annehmen, ein solidarisches Grundeinkommen gezahlt werden.

Die Idee ist so abstrus, dass man aufpassen muss, dass einem vor lauter Schütteln der Kopf nicht abfällt!

Gehen wir schlicht davon aus, dass für die Transferleistungen nicht mehr Geld vorhanden sein wird als bisher auch. Gehen wir weiter davon aus, dass das Grundeinkommen die bisherigen Hartz-IV-Leistungen abdecken soll, dann müssen also für den Single mit Regelsatz, Miete und Heizkosten durchschnittlich 900 Euro ausgeworfen werden, falls er eine Arbeit übernimmt, für die bisher kein Geld da war, oder, falls – was wahrscheinlicher ist – das Geld dafür in den kommunalen Kassen künftig gespart werden soll. Die Rede ist derzeit von 1.200 Euro – aber das ist wohl nur das Lockvogelangebot im Schaufenster.

(Mitrechnen: 160 Monatsstunden á 8,84 Euro Mindestlohne = 1.382,40 €, gespart: 182,40 €)

Vollständige Berechnung und Quelle: Egon W. Kreutzer

22. Mai 2018

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