Kindersterblichkeit ist Folge einer menschenverachtenden Politik

18. September 2018

Die hohe Kindersterblichkeit ist Folge einer menschenverachtenden Politik. „Einem aktuellen UN-Bericht zufolge stirbt alle fünf Sekunden ein Kind. Viele der Todesfälle könnten mit einfachen Mitteln wie Medikamenten und Zugang zu sauberem Wasser verhindert werden“, sagt Zaklin Nastic, menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE.

Nastic weiter:

„Dass Millionen Kinder ihren fünften Geburtstag nicht erleben, ist die Folge perverser und menschenverachtender Entscheidungen der Politik. Wer menschenrechtliche Standards den Profitinteressen von Großkonzernen zum Fraß vorwirft, trägt eine Mitschuld am Tod dieser Kinder.

Ich nehme zwar zur Kenntnis, dass die weltweite Kindersterblichkeit sinkt, aber wenn prognostiziert wird, dass zwischen heute und dem Jahr 2030 weitere 56 Millionen Kinder sterben, dann ist das doch kein Erfolg. Auch die deutsche Bundesregierung trägt eine Verantwortung. Anstatt immer mehr Geld in Kriege und Rüstung zu stecken und durch steigende Rüstungsexporte die Welt mit Waffen zu überschwemmen, muss die Bundesregierung endlich ihre Zusagen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit einhalten. Solange dieses Missverhältnis bestehen bleibt, ist das Reden von Bekämpfung von Fluchtursachen und Menschenrechten eine reine Floskel.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE


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