Internationaler Frauentag 2018

Gegen eine Koalition des Stillstands und eine Politik der Rückschritte. „Leider ist der 8. März ist immer noch kein Feiertag. Es wurde zwar schon viel erreicht, wir brauchen aber nach wie vor eine starke Frauenbewegung, die Rückschritte abwehrt und zugleich nach vorne blickt, um endlich Gleichstellung und Selbstbestimmung zu erreichen“, erklärt Cornelia Möhring, stellvertretende Vorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf den Internationalen Frauentag am 8. März.

Möhring weiter:

„Seit der 8. März zum internationalen sozialistischen Feiertag erklärt wurde, haben Frauen im Kampf für gleiche Freiheiten und soziale Rechte viel erreicht. Das muss jedoch fortgesetzt werden: Heute gehen Frauen und Männer gemeinsam überall in Deutschland auf die Straße und kämpfen für eine bunte, solidarische und vielfältige Gesellschaft, in der Gleichstellung in allen Lebensbereichen selbstbestimmt gelebt werden kann. Wir engagieren uns gemeinsam für ein Wahlgesetz, mit dem – 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts – auch in den Parlamenten die Hälfte der Sitze an die Frauen gehen soll.

Wir kämpfen für gleiche Bezahlung, für gleichwertige Arbeit und für eine Gesundheitspolitik, die sich den Menschen, nicht den Profiten verschrieben hat, wir kämpfen für ein Leben ohne Armut und ein Altern in Würde, für die bessere Unterstützung von Alleinerziehenden, für die Selbstbestimmung über den eigenen Körper, und wir kämpfen gegen alle Formen von Gewalt und Diskriminierung, speziell an Frauen und Mädchen.

Der Koalitionsvertrag zeigt leider kaum Ansätze für diese Vorhaben. DIE LINKE setzt sich weiterhin für die volle Gleichstellung und Selbstbestimmung von Frauen ein.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

7. März 2018

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