Hartz IV Betroffenen Wohnkosten von rund 600 Millionen Euro im Jahr verweigert

18. April 2018

Die von den Landkreisen und Städten anerkannten Kosten der Unterkunft und Heizung reichen oft nicht aus. Pro Jahr werden Hartz-IV-Betroffenen, also Aufstockenden und Erwerbslosen, Wohnkosten von rund 600 Millionen Euro verweigert. (Im Jahr 2015 606 Millionen, vom November 2016 bis zum Oktober 2017 592 Millionen Euro)

Das geht aus der Antwort des BMAS vom 28.02.2018 auf eine Anfrage der Abgeordneten Katja Kipping hervor. Die Linke bereitet grade eine Anfrage vor, aus der die nicht übernommenen KdU bundesweit, über die ganzen 13 Jahre des SGB II, in jedem Land und in jeder Stadt benannt werden müssen. Das Ergebnis wird erschreckend sein und zeigen, dass die Umsetzung der Unterkunftskosten ein ganz zentrales Problem im Bereich des SGB II (und SGB XII) ist.

Quelle: Tacheles e.V.


Weitere Meldungen: