Echte Teilhabe am Arbeitsmarkt statt Alibipolitik

29. März 2019

Trotz guter Arbeitsmarktlage gibt es immer noch fast 750.000 Langzeiterwerbslose, die keine Chance zum Wiedereinstieg in das Berufsleben erhalten. Das neue Instrument ‚Teilhabe am Arbeitsmarkt‘ läuft nur schleppend an. 150.000 Arbeitsplätze wurden versprochen; gerade einmal 6.000 Menschen werden bislang gefördert.

Die Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung bleibt eine Alibiveranstaltung“, kommentiert Sabine Zimmermann, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, den aktuellen Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit.

Zimmermann weiter:

„Einen öffentlich geförderten Beschäftigungssektor fordert DIE LINKE schon seit vielen Jahren. Das neue Teilhabeinstrument der Bundesregierung erfüllt aber die Kriterien dafür nicht. Gefördert wird nur, wer innerhalb der letzten sieben Jahre ganze sechs Jahre im Hartz-IV-Bezug war. Viele Menschen, die sich Hoffnungen auf das neue Instrument gemacht haben, werden dadurch von der Förderung ausgegrenzt. Wie die Bundesregierung so die versprochenen 150.000 Arbeitsplätze erreichen will, bleibt ihr Geheimnis, zumal im Haushalt nicht einmal annähernd genug Mittel eingeplant sind.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

Anmerkung Sozialticker … liebe LINKE – wenn dieser Öffisektor so aussieht, wie es derzeit pervertiert missbraucht wird, dann kann man darauf auch gut und gerne verzichten. Aber in einem Land, wo Sanktionen und würdelose Erpressungen … sogar bis zum Tode bedrohte Jasager kein Mitspracherecht ausüben dürfen, solange könnt ihr zwar diese Programme schön reden wie ihr wollt, aber es ist und bleibt weiterhin ein modernisierter „Sklavenhandel“.

Es läuft nicht nur schleppend, sondern generell gegen grundgesetzliche Werte an. Vielleicht nochmals ins Grundgesetz schauen und überlegen, was ihr da fordert!!! Hoffnungen sind dies bestimmt nicht bzw. sehen auch völlig anders aus. Und wenn bereits 6000 Sklaven ihren Dienst absolvieren müssen, dann ist diese Zahl eine Schande deutscher Arbeitsmarktpolitik und europäische Marktverzerrung durch Subventionierungen und die Belebung von unnützer Armutsindustrie … bis hin zur überflüssigen Bildungsmafia.


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