Duisburger Sozialgericht jammert leider in falsche Richtung

29. März 2018

RP-Online lässt das Duisburger Sozialgericht zu Wort kommen und was man da so erfährt, verwundert den Sozialticker schon ein wenig. Es wird von derart vielen Verfahren berichtet, die im Zusammenhang von Hartz IV stehen und ein Abriss scheint auch nicht in der Zukunft zu erwarten.

Ca. 5200 Klagen zu Hartz IV schlagen angeblich schon derart ein, dass man gleich Alarm geben muss? Lachhaft, wenn man bedenkt, dass das Gericht mit einer anständigen Vorlage beim Bundesverfassungsgericht über den Artikel 100 des Grundgesetzes diesem Spuk ein schnelles Ende bereiten könnte. Anscheint haben die 48 Richter keine Zeit mehr, sich mal dem Grundgesetzes zu widmen und – egal welcher Bescheid aus den Hartz IV Buden kommt – diesen an richtiger Stelle zu monieren.

Unser Mitgefühl kann da leider nicht erwartet werden, aber wir könnten uns anbieten, für die „Neueinstellungen“ im Duisburger Raum zu werben, damit in den Gerichtssälen keine lange Weile aufkommt. Achja – bevor es vergessen wird … das Problem bei der „Bewerbersuche“ liegt nicht immer in der miesen Bezahlung oder der zu erwartenden Arbeit, sondern viel viel tiefgreifender. Dazu wie zuvor schon hingewiesen erneut mal ins Grundgesetz schauen – Artikel 1 ist schon ausreichend, um vielleicht zu verstehen, warum sich nicht jeder „Richteranwärter“ für etwas hergeben möchte, was er mit seinem Gewissen schon nicht vereinbaren kann.

Der Traum vom Sozialticker wäre … dass ein Bundesverfassungsgericht es endlich schafft – Hartz IV – wieder ins Jahr 1928 zurück zu beamen.


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