Diverse Angelegenheit oder eidesstattlicher Irrsinn

15. Mai 2019

Die Gängelung von „diversen Personen“ wird stetig fortgeführt und statt sich auf die Gattung Mensch zu einigen, müssen doch einige „Gruppen“ nachweisen, dass sie „anders“ sind. Im Grunde hat doch jeder nur eine Nummer um den Hals zu hängen, da spielt doch Geschlecht keine Rolle mehr – oder?

Wieso diese Nachweise dann nicht alle zu erbringen haben, erschließt sich nicht aus dem Grundgesetz, denn da sollten doch die Vorschriften für alle gelten. Und so stigmatisiert man die Einen und die Anderen … ja wer mag der Eine und wer der Andere sein? Jedenfalls müssen die „Einen oder Anderen“ weiterhin medizinische Nachweise erbringen, dass sie wohl atmen oder zwischen Kopf / Beine etwas anderes haben, als was alle sonst auch haben … je nachdem wie und was.

Und wenn man diese Erkenntnis noch mit dem grundgesetzlichen Gedanken paart, dann ist diese gesamte Debatte ums Geschlecht eine beschämende Ohrfeige für Menschen aller Arten und Formen im 20. Jahrhundert.

Zur Meldung:

Um die Umsetzung des „Gesetzes zur Änderung der in das Geburtenregister einzutragenden Angaben“ geht es in der Antwort der Bundesregierung (19/9886) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/9002). Wie die Bundesregierung darin ausführt, wurde mit diesem Gesetz, das seit dem 22. Dezember 2018 in Kraft sei, „eine zusätzliche Eintragungsmöglichkeit für Personen eingeführt, die eine Variante der Geschlechtsentwicklung aufweisen und damit weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht eindeutig zugeordnet werden können“.

Diese Menschen können nach Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung oder gegebenenfalls nach eidesstattlicher Versicherung auch den Geschlechtseintrag „divers“ wählen, wie aus der Antwort weiter hervorgeht. Zur Frage, wie oft seit dem Jahreswechsel der Eintrag „divers“ beantragt wurde, führt die Bundesregierung aus, dass ihr dazu „derzeit keine umfassenden Erkenntnisse“ vorlägen. Zugleich verweist sie auf Ergebnisse einer Abfrage bei den Ländern, wonach in mehr als 70 Fällen gemäß den Paragrafen 22 Absatz 3 oder 45b des Personenstandgesetzes „,divers‘ erklärt“ wurde.

Quelle: Deutscher Bundestag – HIB

Und so holt euch das Stöckchen, welches die Regierung hirnlos geschmissen hat und kämpft um das was ihr seit … aber bitteschön mit Nachweis in dreifacher Ausfertigung und 18.000 Euro ärmer, dass ihr das seid, was ihr seid – MENSCHEN.


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