Der Spruch des Tages … 13.11.2016

14. Mai 2018

… ist kurz und bündig:

„Wie bescheuert müssen die deutschen Pöbel sein, welche zwar nichts mehr zum Fressen haben, aber über 400 Millionen Euro ausgeben, um sich selbst überwachen zu lassen?“ (Quelle: Sozialticker)

Dazu ein paar Meldungen:

– „Wir brauchen keine weiteren Spionagesatelliten – weder für den BND, noch für die Bundeswehr“, sagt Christine Buchholz, verteidigungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. (Quelle: Presse LINKE)“
– „Nun ist der Größenwahn offenbar gar nicht mehr zu bremsen. Der deutsche Auslandsgeheimdienst soll erstmals eigene Spionage-Satelliten bekommen. Das geheim tagende Vertrauensgremium des Haushaltsausschusses hat in dieser Woche erste Projektmittel bewilligt.“ (Quelle: Neues Deutschland)
– „Hiros sollte eine Auflösung von 0,5 Metern erzielen, selbst Objekte von 50 Zentimeter Größe wären damit also deutlich zu erkennen gewesen.“ (Quelle: HEISE)
– … ect.pp.

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Der Spruch des Tages … 12.11.2016

17. April 2019

Der Spruch des Tages … kommt vom Bundesfamilienministerium und zeigt die zwei/drei Klassengesellschaft im familiären Rahmen.

„Der Kinderzuschlag wurde erhöht für die Eltern, die arbeiten gehen, aber am Ende des Monats kaum etwas übrig haben. So bekommt eine Frau, die zwei Kinder allein großzieht und 1.200 Euro netto verdient, 320 Euro Kinderzuschlag. Der Kinderzuschlag trägt mit dazu bei, dass alleinerziehende Mütter ein besseres Auskommen für sich und ihre Kinder haben und besser vor Armut geschützt sind.

Quelle: Presse Bundesfamilienministerium

Die Frage die man sich da so stellt: „Wie viele Fälle betrifft diese – fast schon offensichtliche – Einzelregelung überhaupt?“ Sensationelle 5 … oder sind es gar nur 8 Frauen, welche jenseits noch 1200 Netto im Monat haben, wo zwei Gören im Haushalt umhergeistern und vor Armut nicht mehr in den Schlaf finden? Dies können nur die in den „Werbungen“ vorgezeigten Musterfamilien sein, denn uns ist eine derartige Konstellation noch nicht bekannt geworden.

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Der Spruch des Tages … 11.11.2016

6. Januar 2018

Könnte glatt von einem Karnevalsverein kommen – bzw. … könnte dem vielleicht angelehnt sein und vom „Jeckenspruch“ ebenbürtig wirken, ohne sich genauer mit der Materie befassend mal selbst zu fragen, ob der Blick in die „Glaskugel“ nicht sinnvoller wäre. Und so regt sich aus dessen Hause mal wieder ein Spruch, der dem heutigen Tage ein I-Punkt aufsetzt:

Mindestlohn-Ausnahme für Langzeitarbeitslose wird selten genutzt

Die Ausnahmeregelung für Langzeitarbeitslose beim Mindestlohn wird selten genutzt, geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Bei einer Befragung von 5450 Langzeitarbeitslosen, die eine Stelle gefunden haben, gaben weniger als zwei Prozent an, in ihrem Jobcenter eine Bescheinigung beantragt zu haben. Zum Einsatz kam eine entsprechende Bescheinigung dann nur bei rund einem Prozent der Befragten.

Langzeitarbeitslose haben die Möglichkeit, sich für die ersten sechs Monate eines Arbeitsverhältnisses unterhalb des gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro pro Stunde beschäftigen zu lassen. Durch diese Ausnahmeregelung wollte der Gesetzgeber sicherstellen, dass der Mindestlohn die Integration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt nicht erschwert. … ect.pp …

Quelle: IAB Pressemeldung

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Der Spruch des Tages … 06.11.2016

25. Mai 2019

Der Spruch des Tages kommt von „Peter Martin“ und ist als offener Brief an die „Sängerin aus dem Diätenhaus“ gerichtet.

Zitat aus dem Brief:

Sie selbst scheinen nun als Arbeitsministerin (was für ein Treppenwitz der Geschichte) die nationalsozialistische Tradition fortzusetzen, unwertes Leben mit dem zynischen Slogan „sozialwidriges Verhalten“ auszumerzen. Sie wollen Menschen nicht nur das Existenzminimum verweigern sondern sogar das bereits einmal gewährte Existenzminimum zurückfordern. D. h. Menschen ohne Existenzminimum und ohne jeden Krankenversicherungsschutz sollen über Jahre gezwungen werden, selbst Lebensmittelgutscheine zurückzuzahlen. Was für ein Zynismus?

Weiter:

Unter dem Deckblatt „sozialwidriges Verhalten“ geben Sie Ihren willigen Helfern in den Jobcentern eine Waffe in die Hand, um jedes Opfer Ihrer Wirtschaftspolitik zu beseitigen, denn nichts Anderes ist die sog. Sanktion des Existenzminimums auf Null zzgl. Rückzahlung schon erhaltener Lebensgrundlagen. Wie sollen Menschen ohne Essen, ohne medizinische Versorgung & ohne Dach über dem Kopf überleben?

Wie pervers Sie und Ihresgleichen sind zeigt schon die Tatsache, dass Sie selbst das Existenzminimum nicht als solches ansehen sondern mit dem zynischen Entzug Existenzen vernichten.

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Der Spruch des Tages … 01.11.2016

27. Januar 2018

… kommt vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und könnte schon bald der neue „HARTZ IV Rechner“ werden. Berechnet wird dort der Grundnahrungsmittelvorrat für X Person(en) und XX Tag(e) bei durchschnittlicher täglicher Energiezufuhr von 2200 Kilokalorien (Kcal). Klingt gut = isses auch. 🙂

KLICK dich SATT

Nun aber zum Thema … wer es möchte, kann sich ja die Einzelposten mal zur Hand nehmen und im Supermarkt die Preise hierfür ausrechnen und diese mit dem benahlten Hartz IV Satz vergleichen, welcher dem „Pöbel und Opfer“ – oft als Lebensmittelgutschein, zugestanden wird. Wir bringen diesen Rechner aber auch deshalb, weil ja bereits nach „Art. 1 GG“ angekündigt wurde, dass für das Bevorraten von Lebensmitteln von Hartz-IV-ler keine Gelder extra gibt – quasi im Notfall sich der Betroffene in die Beschaffungskriminalität zu begeben hat und im Krisenfall schlussendlich zur Zielscheibe wird.

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Der Spruch des Tages … 31.10.2016

17. April 2019

… kommt vom Sozialticker und lässt feststellen, dass es doch seltsame Wege gibt Geld zu drucken und im selben Strudel der pervertierten Finanzwelt, sich wie ein Fisch im Wasser wohl zu fühlen. Während Kassenkosten für „Pöbel“ ansteigen, immer weniger Medikamente übernommen werden, die Zuzahlungen ins Unermessliche steigen und dadurch reichlich Überschüsse anfallen, möchte man denken, dass es da mal eine Anpassung gibt, um sich dem Patienten noch besser zu widmen … falsch gedacht:

Zitat: Geldanlage der Krankenkassen

Berlin: (hib/PK) Die Geldanlage der gesetzlichen Krankenkassen ist Thema einer Kleinen Anfrage (18/10125) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. So werde den Kassen nach einer gesetzlichen Änderung ab Jahresbeginn 2017 erlaubt, einen bestimmten Teil ihres Kapitals in Aktien anzulegen.

Es sei nicht auszuschließen, dass Krankenkassen dann in Unternehmen investierten, die durch ihre Produkte oder Produktionsprozesse zu höheren Gesundheitsausgaben beitrügen. Das gelte beispielsweise für Tabak- oder Alkoholproduzenten oder Unternehmen mit hohen Treibhausgasemissionen.

2014 hätten die 78 gesetzlichen Krankenkassen, die damals dem Bundesverwaltungsamt unterstellt waren, über ein Geldanlagevolumen von 26,4 Milliarden Euro verfügt. Diese Liquiditätsreserve diene den Kassen zum Ausgleich der Schwankungen bei den Einnahmen und Ausgaben. Auch der Gesundheitsfonds verfügte über ein Gesamtvolumen in Höhe von mehr als 200 Milliarden Euro. Nach Medienberichten seien auf das Vermögen des Gesundheitsfonds 2015 erstmals „Strafzinsen“ in Höhe von 1,8 Millionen Euro erhoben worden.

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Der Spruch des Tages … 03.10.2016

22. Oktober 2017

Und da ist sich Deutschland in jedem Fall einig:

Das Elend der Kinder, muss weiter ausgebaut werden, denn mit diesen kleinen „Krümelmonstern“ ist arbeitsmarktpolitisch kein Cent zu verdienen. Anders sind die leeren Worthülsen der Verantwortlichen nicht zu verstehen.

Umsätze – die lassen sich jedoch steigern, wenn es um vollgesch… Windeln oder Babynahrung geht, wer auch immer so seinen Namen dafür geben möchte. Und klar, die Kommunen verdienen daran kräftig mit … doooooch was passiert, wenn die kleine „Göre“ in die Pubertät gerät, oder gar ins Träumen? Panik breitet sich dann aus, aber die Gesetzmäßigkeit hat auch da schon fertige Antworten, wenn der 15. Geburtstag die Sparbüchse staatlich plündern lässt und zur Daseinsberechtigung auffordert.

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Der Spruch des Tages … 30.09.2016

20. Juli 2017

Deutschland geht es gut!

Wie gut – zeigt dieser Beitrag auf: Klick

Zitat: „Tafeln sind ein Symptom dafür, dass die sozialstaatlichen Leistungen den Bürgerinnen und Bürgern kein soziokulturelles Existenzminimum mehr sichern.“

Dazu eine kleine Anmerkung vom Sozialticker:

„… Tafeln sind aus unserer Sicht – der steuerbegünstigte Beitrag, industriell verbliebenen Wohlstandmüll in die Futtertröge von selbig ausgegrenzten Hungerleider zu bekommen und anschließend sich evtl. als „Gutmensch“ feiern zu lassen. Um diesen zirkularen Beigeschmack wegzubekommen, dürfte es keine Spendenquittungen mehr geben – wonach der Steuerzahler zum Schluss die vorab getätigte Verschwendung von Ressourcen auferlegt bekommt.

Um sich tiefer in den Sumpf der Tafeln einzulesen, bedarf es nur der einfachen Internetrecherche und deren Auswege. In Einzelfällen, versuchte man bereits die Beigeschmäcker zu minimieren.

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Der Spruch des Tages … 22.09.2016

17. April 2019

„Dann was hier am Beispiel der Höhe des Grundsicherungsbedarfs politisch durchexerziert wird, ist letztendlich nichts anderes, als der maskierte Klassenkampf einer, von Unternehmer- und Vermögensinteressen gesteuerten Politelite der bürgerlich-konservativen Parteien, gegen Arme und Arbeitslose.“

Quelle: Kommentar bei „Aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de

Trifft beim heutigen Spruch zum Tage voll ins Schwarze – oder eher ins „ROTE“, denn was da die „singende Dame“ ungeniert den Betroffenen mit der neusten Regelsatzberechnung ins Gesicht spuckt, ist so fern jeglicher Verfassung, wie es hoffentlich bald auch um ihr Wahlergebnis bestellt sein wird.

Die „Lobbybande“ ist nun mal aktiver geworden, als die Verbände und Gewerkschaften es jemals schaffen könnten, die schlussendlich kuschelnd dem Kurs sich anschließen müssen/werden.

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Der Spruch des Tages … 13.08.2016

6. Januar 2018

Kommt dieses mal vom Internetauftritt : Quergedacht – und trifft den Nagel perfekt auf dem Kopf.

Zitat:

„Ich kann’s nicht mehr hören – diese ganze verfluchte, populistische Scheiße von wegen Fachkräftemangel, unqualifizierten und angeblich arbeitsscheuen Arbeitslosen, von einer Wirtschaft die florieren muss usw. Das ist alles gequirlter Hirndünnpfiff! Ich könnte kotzen, und zwar eimerweise! Man müsste die Vollpfosten, die so einen Dreck absondern, samt und sonders mit dem Knüppel in solche Arbeitsverhältnisse wie oben dargestellt zwingen und zudem zu einem mehrjährigen H4-Praktikum unter den heutigen, lebensverachtenden und Untertanen-brechenden Bedingungen verdonnern! Wer das überlebt, der kann anschließend mitreden. Alle anderen kann man bestenfalls auf eine Stufe mit über Sex referierende Eunuchen stellen!“

Quelle: Quergedacht

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Der Spruch des Tages … 24.06.2016

15. Februar 2017

… kommt indirekt aus England und nennt sich:

B R E X I T

… denn der eigentliche Spruch wird nun in den Medien gerissen, wo all die „Gutmenschen“ dem nachtrauern werden, die bisher davon profitieren konnten. Tja, so sieht es nun mal bei einer gelebten Demokratie incl. passender Volksbefragung aus – und nun ist auch jedem klar, warum die deutschen „Diätenempfänger“ diesen Weg wie der Teufel meiden.

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Der Spruch des Tages … 17.06.2016

15. Februar 2017

… kommt nach Meinung des Sozialtickers von Jens Berger auf den „Nachdenkseiten“.

Zitat: „Opfer aus Afrika und Asien sind uns offenbar herzlich egal; vor allem dann, wenn ihre Mörder unsere gewählten Politiker sind. Wir sind nicht die Weltmeister der Solidarität, sondern die Weltmeister im Heucheln.“

Quelle: Nachdenkseiten

Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen – auch enthält dieser Artikel reichlich Stoff, um den „Nachdenkseiten“ gerecht zu werden … nämlich darüber auch mal nachzudenken.

„Je suis heuchlerisch“ – und der Brennpunkt wird verlagert.