Der Spruch des Tages … 08.04.2017

25. März 2019

Kommt aus dem niedersächsischen Landtag, wo das gesprochene Wort eigentlich noch zählen sollte. Dort gab eine Ministerin – nach ca. 15 Jahren Hartz IV – zu bedenken, es könnte etwas im Hartz IV Regelsatz nicht reichen, was in Folge „Ihre“ Kassen belasten würde und somit „zynisch“ wirkt, was Prävention angeht.

Der Sozialticker ist zum ersten Male sprachlos.

„„In einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung aus dem Jahr 2016 wurden Frauen im Sozialleistungsbezug zu ihrem Verhütungsverhalten befragt, und etwa ein Viertel von ihnen hat angegeben, schon einmal allein aus Kostengründen auf die Pille oder die Spirale verzichtet zu haben. Sie haben sich folglich aus Geldmangel dem Risiko einer ungewollten Schwangerschaft ausgesetzt. Das ist für mich schlicht ein unhaltbarer Zustand!

Man muss sich vor Augen führen: Die heutige Rechtslage führt dazu, dass ärmere Frauen in sozial ungesicherter Lebenslage häufiger ungewollt schwanger werden und sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden. Wir wissen auch, dass dies mit erheblichen physischen und vor allem aber psychischen Belastungen einhergeht. Das Zynische dabei ist: Kommt es zum Schwangerschaftsabbruch aufgrund der Notlage der Frau, besteht bei Bedürftigkeit ein gesetzlicher Anspruch auf Übernahme der Kosten durch das Land.

Für Prävention aber gibt es kein Geld. Hier wirkt unser Leistungssystem menschenverachtend und bedarf der Korrektur.“ (Quelle: Presse Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung)

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Der Spruch des Tages … 27.02.2017

17. April 2019

Kommt passend und auf den Punkt gebracht von Ursula Mathern bei Labournet:

„Mein Bekanntheitsgrad ist in letzter Zeit enorm gestiegen! In vielen Medien mache ich nun Schlagzeilen! Kein Wunder! Habe ich doch in den letzten Jahren zahlenmäßig bereits ganz gut zugelegt. Heute wissen hierzulande bereits 3,5 Millionen Menschen, wie ich mich anfühle! Und unter den jetzigen Verhältnissen ist mir ein regelrechter Boom sicher!

Altersarmut ist mein Name!

Bis vor etlichen Jahren galt vermutlich noch: Mein Gesicht war vor allem weiblich! Wen interessierten schon die alten Frauen, die nie erwerbstätig waren, ja ohne die Erlaubnis ihrer Ehemänner nicht einmal sein durften! „Die Frau führt den Haushalt in eigener Verantwortung. (1958 bis 1977 lautete § 1356 BGB Absatz 1) Sie ist berechtigt, erwerbstätig zu sein, soweit dies mit ihren Pflichten in Ehe und Familie vereinbar ist“. Bis 1957 durften sie ohne Erlaubnis des Ehemannes auch kein eigenes Konto eröffnen. Im Klartext: Frauen waren zuständig für Haushalt und Familie, ohne eigenes Einkommen und so auch ohne selbst erworbene Rentenansprüche!

Weiter:

Ich glaube, an Anschauungsunterricht fehlt es keiner/m von uns:

– Alte Leute, die Abfallcontainer nach Pfandflaschen durchsuchen.
– Alte, die sich wie ALG-II-BezieherINNEN vor den Tafeln sammeln.
– Alte, die versuchen, mittels mehrerer Jobs ihre Rente soweit aufzubessern, dass es zum Leben reicht. Gerade in Städten mit hohen Mieten.

Inzwischen sind es zu viele geworden als dass man sie einfach übergehen könnte: die Altersarmen!

( … )

Quelle und vollständiger Artikel: Labournet

Und damit trifft sie den Nagel direkt auf den Kopf. Dass im Jahr 2017 immer noch darüber geredet / geschrieben werden muss, ist an sich schon eine Schande der Sozialpolitik, aber dass es immer mehr Betroffene gibt – stört der „Meistersängerin“ aus dem Diäten finanzierten Hause nicht die Bohne. Im Gegenteil, es wird verschlimmert, es wird gestrichen, es werden Gesetze erlassen, die zementieren und es wird gelogen, betrogen und die Menschen um ihre Lebenssinne gebracht. Die Armut ist sicher … die Rente schon lange nicht mehr !!!

„Insgesamt ist also zu sagen: Altersarmut ist kein Schicksal! Und: Es gibt Gegenkonzepte: …“ – so die Autorin, dem sich der Sozialticker nur anschließen kann.

Der Spruch des Tages … 04.01.2017

15. Februar 2017

Kommt vom „Christel T. – Blog“:

„Können mal bitte alle aufhören, von „Fehlern“ der Jobcenter oder anderer Behörden zu schreiben?“

Quelle: Christel Tś – Blog

Anmerkung Sozialticker … „Fehler – die sahen wir bisher nicht … im Gegenteil – auch der Glaube, dass man aus den angeblich und schön angeredeten Fehlern vielleicht lernen könnte, obsiegt mit einem Blick auf die Geschichte und es überkommt (Würgreiz) einem beim Betritt des rechtlosen Raumes dieser Scheinbehörde mit ihren hobbyrichterähnlichen Gestalten – schon ein kaltes Schaudern, was man definitiv nicht mehr als „Fehler“ bezeichnen könnte, sondern eher als pervers ausgelebtes Machtgehabe über niedergedrückte Bittsteller und staatlichen Sklaven eines virtuellen Arbeitsmarktes, den es in Wirklichkeit gar nicht mehr gibt. Nein – das System arbeitet absolut „FEHLERFREI“ – von der Antragsstellung bis hin zum „roten Robeträger“ – in absoluter Perfektion.

Aber … liebes „Christel T. Blog“ – wir sind es auch unseren Kindern schuldig, dieses menschenverachtende Gebaren „HARTZ IV“ für die Nachwelt zu dokumentieren und im Laufe der Zeit auch die „Schreibtischtäter … aus jeder Etage ihrer Verantwortung“ und beim Namen genannt, eines Tages vor ein anständiges Gericht zu zerren und für ihre täglichen Gräueltaten auch keine Ausreden zuzulassen, die sich sicherlich so jammernd dann anhören werden: „Ich habe doch nur die Befehle befolgt – statt dagegen remonstriert zu haben.“

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Der Spruch des Jahres … 2016

27. September 2019

„Die Parteien haben für mich durch die Bank versagt … sie bescheissen das Volk … durch die Bank!“

Quelle: Uwe Steimle bei Riverboat – 04.11.16

Und das er damit vollkommen Recht hat – und zum eigentlichen Bundespräsidenten gewählt werden sollte bzw. in das „Lustschloss“ einziehen müsste, dürfte eigentlich jedem klar sein. Stattdessen wird ein im privaten Rahmen gehaltenes „Hinterzimmergemauschel“ und im Ergebnis daraus jubelnd gefundener kleinster gemeinsamer Nenner wohl Einzug erhalten. Nun gut, es wäre dem Pöbel schlussendlich auch egal.

Traditionsgemäß möchten wir zum „Sozialticker Jahresrückblick 2016“ – die o.g. Feststellung „postfaktisch“ kommentiert untermalen und gepaart mit beispielhaften Hintergrundinformationen¹ gegen evtl. noch vorhandene bzw. defizitäre Wissenslücken kämpfen.

Viel Spaß … – auch mit der „Android-Sozialticker-APP“ !!!

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Der Spruch des Tages … 14.12.2016

18. April 2019

Wohin sind denn die GRÜNEN nur geflüchtet??? Anscheint haben sie – neben ihrem geliebten „Hartz-IV-Baby“ zur Zeit wohl noch andere Probleme und Ziele, statt sich der eigentlichen Aufgabe zu stellen. Und wer darf mal wieder die drecksliegengebliebene Arbeit machen? Genau … wie immer die LINKEN.

Linke nimmt Feuchttücher in den Fokus

Berlin: (hib/SCR) Probleme beim Entsorgen von Feuchttüchern über die Toilette stehen im Fokus einer Kleinen Anfrage der Fraktion Die Linke (18/10588). Die Abgeordneten weisen darin darauf hin, dass schlecht zersetzbare Feuchttücher in Kläranlagen zu Komplikationen führten und in der Folge durch notwendige Reparaturen hohe Kosten entstünden. Kritisiert wird von den Linken, dass es keine Kennzeichnungspflicht gebe. Verbrauchern sei häufig nicht bewusst, dass Feuchttücher eigentlich nicht in die Toilette, sondern in den Hausmüll gehörten. Zudem fehle es unter anderem an „normierten Standards für die Spülbarkeit von Feuchttüchern“.

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Der Spruch des Tages … Nicolaus 2016

17. April 2019

Ja – wer hat uns denn da was in das stinkende Quoten-Stiefelchen gesteckt ??? Ja – wer war dies denn nur … ?

… ist es etwa die BA gewesen, welche sich als bundesweite Lachnummer in Sachen Statistikfälschereierstellung zeigt?

… oder ist in Nürnberg gar eine überdimensionale Rute mächtig aufs Dach gefallen?

… oder drücken da etwa monatlich steuergeldfinanzierte Bezüge?

… oder möchte man einfach nur durch etwas Comedy, in den siechenden Überlebenskampf seiner Hartz IV Opfer bringen?

Fragen über Fragen … lieber Nikolaus.

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Der Spruch des Tages … 01.12.2016

18. April 2019

… Ällerbäääätsch, ällerbäääätsch – erst ungewollt, dann kräftig abgezockt und nun elegant weggeduckt – Atommüll

Da haben wir mal wieder die 3 Probleme. Erst gestattet man einem Klientel, die nächsten 50.000 Jahren dafür zu sorgen, dass eine gesundheitliche Gefährdung aller Lebewesen der Erde im Bestand bleibt, dann lässt man dieses ungewollte und unnütze Produkt von denen kräftig bezahlen, welchen man keine Alternativen bieten wollte und dann hinterlässt man auch noch den gesamten strahlenden Müll … und berechnet diesen auch + Freikaufoption. Wie wahnwitzig ist das denn?

Berlin: (hib/HLE) Die Betreiber von Kernkraftwerken können gegen Einzahlung in einen Fonds von der Pflicht zur Zwischen- und Endlagerung der radioaktiven Abfälle befreit werden. Sie sollen aber für den Rückbau ihrer Anlagen zuständig bleiben. …

Weiter:

„Die finanziellen Lasten der Zwischen- und Endlagerung müssen die Betreiber übernahmen. Dazu sind von ihnen 17,389 Milliarden Euro in einen Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung einzuzahlen. Entrichten die Betreiber noch zusätzlich einen Risikoaufschlag in Höhe von 35,47 Prozent, können sie ihre Verpflichtung zum Nachschuss weiterer Beträge an den Fonds beenden.“

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Der Spruch des Tages … 30.11.2016

17. April 2019

Der Spruch des Tages … trägt den straffrei gelagerten Fakt der Wegelagerei, welche hofiert – sich bald in die Hirne von „listigen Speichelleckern“ bohrt und wie folgt nur nebensächlich erwähnt werden könnte:

„ Ein Vorschlag, der hinter dem Vorhang in Europa geflüstert wird, besteht darin, eine Steuer auf die Abhebung des eigenen Geldes von einem Geldautomaten zu erheben.“

Quelle: Armstrongeconomics

Um es bildlich etwas besser darzustellen:

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Der Spruch des Tages … 29.11.2016

17. April 2019

… kommt aus der komischen Justiz und lautete respektiv: „Schuldig“ !!!

Zum Fall:

„Im Juli 2015 verurteilte ein Landgericht einen 94-jährigen Typen, der wegen Beihilfe zum Mord – in ca. 300.000 Fällen wohl mitgemischt hatte. 4 Jahre Knast lautete das Urteil und man legte als „Täteropfer“ auch noch Revision ein. Pech gehabt – Revision verworfen.“ Klick

Anmerkung vom Sozialticker … der schon etwas fassungslos über solche Urteile ist und viele Fragen bestimmt noch offen wären:

1. 4 Jahre – also wegen Beihilfe zum Mord in 300.000 rechtlich zusammentreffenden Fällen? Macht summarisch für einen „Einfachzuschauwegduckbeteiligten“ wohl so ca. 13 Sekunden (Taschenrechner gerade verlegt) Knast aus … da dauert ja der Überlebenskampf eines Opfers länger, als der Täter jemals an Strafe erfahren müsste. Ein Witz für alle Opfer jeglicher Beendigung ihrer Leben. Solche Urteile kennen wir ja auch aus anderen Bereichen, wo plötzlich Millionen vergessen und Brötchenklau / Schwarzfahren härter bestraft wurden. Dafür wird Einbruch etwas teurer. Man kann es eben keinem Recht machen, wo Gerechtigkeit nicht vorgesehen ist.

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Der Spruch des Tages … 26.11.2016

13. März 2018

Ja, es geht in diesem Monat Schlag auf Schlag mit tollen Sprüchen, da sich unsere „Regierungsbande“ so manches einfallen lässt. Neustes Beispiel – „Sklaven(halter+händler)arbeitsbedingungen“ … und da schreibt man mit stolzer Brust folgendes:

Zitat Bundesrat: „Damit erhalten rund eine Million Beschäftigte in der Leiharbeit in Deutschland bessere Rechte.“

Was an sich ja löblich wäre, wenn man dann auch Taten hätte folgen lassen, aber es kommt wie es auch kommen sollte —> anders:

Zitat Bundesrat: „So gilt ab April nächsten Jahres eine Höchstüberlassungsdauer für Leiharbeiter_innen. Sie müssen dann nach 18 Monaten fest in einen Betrieb übernommen werden, wenn sie weiterhin dort arbeiten sollen. Andernfalls hat der Verleiher sie abzuziehen – es sei denn, die Tarifpartner einigen sich im Tarifvertrag auf eine längere Überlassung.“

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Der Spruch des Tages … 18.11.2016

17. April 2019

… Bundesrechnungshof wurde wohl mit einem Ring durch die Manege gezogen.

Ja, dies ist schon starker Toback, wenn sich ein Bundesrechnungshof mit einem Ring durch die Manege ziehen lässt und die wahren Gründe der Jobcenter nicht bohrend hinterfragt. Doch bevor es völlige Verwirrung gibt – um was geht es eigentlich?

Zitat: „Bundesrechnungshof kritisiert Jobcenter“ Quelle: ZEIT

Lustig was ??? Das es dem Bundesrechnungshof nicht schmerzt, wie doll doch da am Ring in der Nase gezogen wurde!?! Da wirft man glatt die Frage in den Raum, wieso sinnlose Weiterbildungsmaßnahmen nicht den gewünschten Effekt bringen und kritisiert sogar die begleitende Aufzeichnung, statt endlich mal zur Kenntnis zu nehmen, dass diese Maßnahmen nur einen Zweck erfüllen sollen – Milliarden Euros zu verbrennen und als Parkplatz perfider Zahlenmanipulation zu dienen. Die Aufzeichnungen erfolgen wohl auch deswegen nicht, um Betroffene nach einer Maßnahme … gleich wieder in die nächste/gleiche Maßnahme zu stopfen und den Maßnahmeträger (was für perverse Worte) bei Stange zu halten. Da stören nun mal jegliche Dokumentationen.

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