Beschäftigte arbeiten befristet in unfreiwilliger Teilzeit oder in Leiharbeit

29. März 2018

Gute Arbeit muss das Ziel sein. „Die weitere Zunahme der Beschäftigung bedeutet nicht, dass sich die Situation am Arbeitsmarkt strukturell verbessert hat. Denn viel zu viele Beschäftigte arbeiten befristet, in unfreiwilliger Teilzeit oder in Leiharbeit. Ein ganz erheblicher Anteil des Beschäftigungszuwachses beruht auf solchen prekären, oft nicht existenzsichernden Arbeitsverhältnissen.

Damit muss endlich Schluss sein. Gute Arbeit ist das Maß der Dinge. Daran muss sich die neue Bundesregierung messen lassen“, erklärt Sabine Zimmermann, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zum aktuellen Arbeitsmarktbericht der Bundesagentur für Arbeit.

Zimmermann weiter:

„Mehr gute Arbeit muss das Ziel sein. Das heißt, sachgrundlose Befristungen und andere prekäre Beschäftigungsformen abzuschaffen. Minijobs müssen in reguläre Arbeitsverhältnisse überführt werden. Damit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von ihrer Arbeit leben können, sind aber auch gute Löhne unerlässlich. Dazu fordern wir einen gesetzlichen Mindestlohn von zwölf Euro die Stunde und ein Verbot der Leiharbeit.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE


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