Bedauerliche Einzelfälle im Jobcenter – oder wie das Mobcenter rücksichtslos obdachlos macht

27. Januar 2019

Es geht dieses Mal um eine junge Frau, allein erziehend mit zwei kleineren Kindern und schwanger, die rechtswidrig seit vier Monaten keine Miete erhält, bei der die Kaution noch nicht gezahlt wurde, monatlich werden ihr ein paar 100 EUR an Leistungen vorenthalten und es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann die fristlose Kündigung kommt und das Jobcenter die Familie durch seine Spielchen obdachlos macht.

All diese Punkte sind wieder mal krass und absolut typisch für das Job- und Mobcenter. Dessen Vorgehen ist rechtswidrig und einfach nur krass. Im vorliegenden Fall ist der Amtsleiter sogar darüber informiert, hat aber inhaltlich damit keine Probleme, wie er in Erwiderung auf eine Beschwerde geschrieben hat. Wir allerdings schon: das Risiko des Wohnungsverlustes, willkürliche und offen rechtswidrige Praxis kommen bei der Sozialverwaltung immer häufiger vor. Das darf nicht sein und ist nicht tolerabel.

Neben den notwendigen rechtlichen Schritten gehört das an die Öffentlichkeit. Daher dokumentieren wir diesen und weitere Fälle auf Facebook auf der Seite: „bedauerlichen Einzelfälle des Jobcenters“.

Hier der Link: Klick

Quelle: Tacheles e.V.


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