Wenn nicht nur der Arbeitsweg krank macht

Da haben wir es mal wieder – kranke Arbeitnehmer und abgeschliffene Fahrzeuge, für die so mancher Lohnsklave vor dem gesunden Aufstehen bereits die Bettdecke lüften muss. Der DGB hat dazu mal einen kleinen Text verfasst, welchen wir nicht unkommentiert so stehen lassen wollen:

3 Zitate vom DGB:

„Wer täglich zum Arbeitsplatz pendelt, muss viel Geld investieren in ein Auto oder Bahntickets. Zudem riskieren Berufspendler auf Dauer ihre Gesundheit. Trotzdem steigt der Anteil von Beschäftigten, die täglich zur Arbeit fahren.“

Weiter:

„Tägliches Pendeln zur Arbeit ist auf Dauer ungesund. Wer täglich länger als 45 Minuten pro Weg mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, riskiert seine Gesundheit. Unter anderem können psychische Erkrankungen die Folge sein.“

Einen haben wir noch:

„2004 ist die Pendlerpauschale von 36 Cent für die ersten zehn und 40 Cent für jeden weiteren Kilometer auf einheitlich nur noch 30 Cent gekürzt worden. Besonders für FernpendlerInnen bedeutete das herbe finanzielle Verluste, rechnet der DGB in einer Analyse vor.“

Und nun wird es Zeit für den Sozialticker – den Irrsinn vom täglichen Wahnsinn der Völkerwanderungen – einen finanziellen Aspekt zum Vorschein zu bringen:

„Und ich sehe draußen Menschen, die fahren mit ihrem PKW jeden Tag für eine Personaldienstleistung zur Arbeit wo sie lumpige 7,86 Euro brutto je Stunde verdienen. Andere wiederum fahren mit ihrem PKW über 30 Kilometer um an einer Tankstelle für 8 Euro je Stunde zu arbeiten (450 Euro). Und der gesetzliche Mindestlohn soll bei 8,50 Euro brutto je Stunde liegen. Na klasse!“

Die komplette Berechnung wurde präsentiert vom: Aufgewachten

3. Mai 2017

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