Altersarmut stoppen: Renten rauf!

„Das ist das Ergebnis einer völlig verfehlten Renten-, Lohn-und Beschäftigungspolitik von Union und SPD. Sehenden Auges schickt die Bundesregierung von Jahr zu Jahr mehr Menschen in die Altersarmut. Das Rentenniveau wird bis 2030 von heute 47,8 Prozent auf bis zu 43 Prozent abgesenkt werden. Das ist völlig unverantwortlich“, erklärt Matthias W. Birkwald mit Blick auf das Ergebnis der INSA-Studie, der zufolge fast 55 Prozent der Bevölkerung Angst vor Altersarmut haben. Der rentenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE weiter:

„Die kapitalgedeckte private Altersvorsorge kann diese Lücke nicht schließen. Die betriebliche Altersversorgung schafft das für die große Mehrheit der Beschäftigten ebenfalls nicht. Darum fordere ich die Bundesregierung auf, das Rentenniveau wieder auf 53 Prozent raufzusetzen. Das würde durchschnittlich verdienende Beschäftigte nur 35 Euro im Monat kosten und der Standardrentnerin oder dem Eckrentner 152 Euro mehr Monatsrente bringen.
Um Altersarmut erfolgreich zu bekämpfen, brauchen wir endlich eine einkommens- und vermögensgeprüfte Solidarische Mindestrente. Niemand soll im Alter von weniger als 1050 Euro leben müssen.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

8. Juli 2016