504 Euro als Ausbildungsmindestlohn festzulegen ist inakzeptabel

Mindestausbildungsvergütung muss sich lohnen. Azubis sind keine Billigarbeitskräfte. Daher ist der Vorschlag der Bundesbildungsministerin Karliczek, 504 Euro als Ausbildungsmindestlohn festzulegen, inakzeptabel und kommt einer Niedriglohnausbildung gleich.

Das ist das Gegenteil von Stärkung der beruflichen Bildung, erklärt Birke Bull-Bischoff zum Vorstoß der Ministerin zur Mindestausbildungsvergütung. Die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

„Die Frage ist, welche Azubis Ministerin Karliczek mit dieser miserablen Regelung gewinnen will, zumal für Berufe mit schlechten Arbeitsbedingungen. Sie wäre gut beraten, die Expertise der Gewerkschaften mitaufzunehmen. Unsere Fraktion hat ebenfalls einen Vorschlag unterbreitet: Wir fordern eine gesetzlich festgelegte Mindestausbildungsvergütung, die einheitlich bei 80 Prozent der durchschnittlichen tariflichen Ausbildungsvergütungen aller Branchen des jeweiligen Ausbildungsjahres liegen soll.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

9. November 2018

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