Zuwachs der Normalarbeitsverhältnisse – Kein Grund zur Entwarnung

„Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen: Beinahe jede und jeder dritte Kernbeschäftigte arbeitet in Teilzeit, Leiharbeit oder geringfügiger Beschäftigung. Dass vor allem der Bereich der Teilzeitbeschäftigung wächst, zeigt, dass es keinen Grund zur Entwarnung gibt. Im Gegenteil! Der Arbeitsmarkt bleibt tief gespalten. Auch 2015 war jede fünfte Beschäftigung prekär. Gerade Frauen und ausländische Erwerbstätige stecken häufig in atypischer Beschäftigung fest und werden damit an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Für die Betroffenen bedeutet das zumeist Abhängigkeit von staatlichen Leistungen – auch im Alter – und ein Leben in permanenter Unsicherheit. Angesichts der guten wirtschaftlichen Konjunktur ist das unerträglich!“ so Klaus Ernst, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Bundestag.

Ernst weiter: „Arbeit muss Beschäftigten ein gutes Auskommen sichern. Das geht nur, wenn diese zu fairen Bedingungen in regulärer Vollzeit arbeiten können. Die Bundesregierung muss dringend handeln und den Niedriglohnsektor eindämmen. Statt Teilzeit müssen mehr Jobs in anständig entlohnter Vollzeit geschaffen werden. Das Konzept der Guten Arbeit muss für alle gelten.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

4 Gedanken zu „Zuwachs der Normalarbeitsverhältnisse – Kein Grund zur Entwarnung“

  1. komisch : dieser DGB schreibt etwas von 40 % präkere beschäftigung .

    heute “ darf “ ich mich bei einer zeitarbeitsfirma vorstellen , wo ich dann irgendwelchen leuten handyverträge über das telefon andrehen soll ! dieser konsumterror nennen sie “ arbeit “ .

  2. bei der zeitarbeitsfirma gewesen . sollte ich für einen anwalt in seinem callcenter tätig werden , weil dem sein zweiteinkommen “ versicherungsbetrieb “ ( höchstwahrscheinlich riesterrenten , lebensversicherungen und die anderen in betrügerischer absicht erschaffenen finanzprodukte ) über den kopf wachsen würde . zum zeitarbeitsmindestlohn ( 9€ ) natürlich . also bei zwangsläufig über das monopol IGZ=DGB=SPD abgeschlossenen tarif und arbeitsrechten unter nutzung asozialer privatisierter SPD – rentenpolitik in SPD – initierter dumpinglohnzeitarbeit unter existenziellen druck durch SPD – arbeitsmarktpolitik ( sanktionen ) für einem rechtsanwalt , der mit sicherheit aus finanziellen gründen auf versicherungsmakler macht . den genauen arbeitsplatz / rechtsanwalt wollte man mir nicht nennen – erst nach vertragsabschluß mit der zeitarbeitfirma , welcher ich natürlich vollstes vertrauen schenken soll . von zeitarbeit , rechtanwälte , bestimmte versicherungen und callcenter halte ich nicht viel . aber alles drei zusammen toppt es bei weitem .

    aufgrund dieser umstände verdammt zornig geworden und sagte ich der frau , daß diese mich doch mit einem kugelschreiber oder stumpfen messer aus der küche ermorden soll , bevor diese mich finanziell abtöten und ausbeuten . habe der firma statt tschüß zu sagen gesagt , daß es bei ( existenzbedrohenden ) existenzkürzungen drohungen geben wird .

    als vom staat linksradikal eingestufter muß ich sagen :
    nazi – politik ist und war ehrlicher als SPD – politik . das ergebnis bleibt gleich .

  3. nächster tag ( freitag ) – nächster vermittlungsvorschlag :
    die neu erschaffene fließbandarbeit für eine regionalen privaten briefverteiler . wenigstens ohne zwischengeschaltete zeitarbeitsagentur und somit zwangsläufig DGB – tarifverträgen . nunja : arbeitszeit 30h / woche von montag bis freitag zwischen 17 uhr und ~23 uhr bei 8.80€ mindestlohn – der lohn wurde mir nicht versichert ( angestellte der firma konnte bzw . WOLLTE mir -gefühlt aus Scham- keinen lohn nennen . . . ) , aber es sind wohl 8.80€ ist laut der 2* – bewertung bei arbeitgeberbewertungsportal http://www.kununu.com mit guten aufstiegschancen , wenn man eine willige blonde frau sein sollte . . . die nette angestellte dieser firma bejahte , daß man wochentags jegliche sozialen kontakte von menschen mit “ normalen “ arbeitszeiten verliert und mit 30h bei mindestlohn nichts halbes und nichts ganzes hat . alles egal .

    das ist präker wie gewollt , aber eher “ harmlos “ .

    endstation ist dann jemand , den ich vor tagen zufällig kennenlernte . der arbeitet als paketzusteller täglich zwischen von 5 uhr bis 5 uhr . manchmal ist etwas früher feierabend , manchmal etwas später . bei LKW – fahrern wird penibel auf die einhaltung von fahrtzeiten geachten . fahrzeuge bis zu 7.5t haben keine fahrtenschreiber eingebaut und so gibt es im paketdienst arbeitstage mit 14h fahrzeit . einmal hat der schon im sekundenschlaf an der autobahnplanke gerieben . . . damit der den job überhaupt durchhält trinkt der keinen kaffee , sondern konsumiert ( illegale ) amphetamine . der sei damit nicht der einzige in seiner firma . . . wenn es überhaupt nicht mehr gäbe es kurze schlafpausen . der lieferwagen , welcher auch seit monaten oft als schlafplatz fungiert , da obdachlos getrennt von frau und kind . der arbeitgeber hatte bis jetzt keine zeit einen arbeitsvertrag abzuschließen und bei kontrollen soll der sagen , daß “ seit gestern “ praktikum wäre . . . nebenbei hat der noch fünfstellige schulden bzw . dessen zinsen zu begleichen . es ist nicht die frage ob , sondern nur wann und wie es endet . ob durch unfall , drogenkonsum , schwarzarbeitskontrolle , finanziell , arbeitsüberlastung oder alles zugleich wird die zukunft zeigen .

    gurkenkrümmungen scheinen wichtiger zu sein als derartige unmenschliche zustände zu beseitigen . . . in wenigen stunden wird der nächste tägliche vermittlungsvorschlag in eine ausbildungsfremde präkere beschäftigung im briefkasten liegen . wahrscheinlichkeitshalber wird es sich um eine tätigkeit handeln , welche von vornerein aufgrund von rückenproblemen unmöglich ist .

  4. Gurkenkrümmungen SIND wichtig.

    Denn dann können Gurken von den Sklaven in Spanien schneller verpackt werden.

    Schliesslich kannst Du Dir keine gesunden krummen Bio – Gurken von Deinem Sklavenlohn leisten.

    Das kann nur die in Pelz Gehüllte von den Hartz 4 Grünen

    oder der CDU Sozial – Typ, der krumme Gurken bei den Sklavenbauern kauft.

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