Zeitarbeitsfirmen vermitteln erfolgreicher als öffentliche Träger
Was ist los in deutschen Arbeitsagenturen und kommunalen Trägern, die sich zur Aufgabe gemacht haben, die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen voranzutreiben?
Gerade bei Langzeitarbeitslosen ist die Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt schwierig, trotz, dem von der Bundesregierung gepriesenen Aufschwung.
Wird in diesen Institutionen wirkliche Eingliederung betrieben? Jedes Jahr werden Millionen von Euro zurück an den Staat geführt, weil eingeplante Mittel zur Eingliederung zurückerstattet werden. Wirkliche positive Vermittlungsergebnisse können nicht verzeichnet werden.
Die Einzigen, die Erfolge aufweisen können, sind Zeitarbeitsfirmen, die durch den ungeheurigen Druck, der auf Langzeitarbeitslose lastet, auf ein unerschöpfliches Kontingent an “Material” zugreifen können. So ist es auch nicht verwunderlich, das der größte Anteil an Vermittlungen von Seiten der Zeitarbeitsfirmen verzeichnet wird, statt wie zu erwarten, den Argen und kommunalen Trägern zu zu ordnen sei. Angestellte der öffentlichen Stellen, verlassen sich zunehmens auf die Vermittlungsaktivitäten der privaten Anbieter.
Die Praxis sieht vermehrt so aus, dass öffentliche Stellen, Langzeitarbeitslose an private Vermittler weiterleiten oder hausinterne Veranstaltungen für Zeitarbeitsfirmen absolvieren und das jedes noch so absurde Stellenangebot von den Teilnehmern angenommen werden muss, weil sonst eine Leistungskürzung nach § 31 SGB II folgt. Ob Qualifikationen oder Neigungen der Bewerber dem Stellenangebot dienlich sind, ist hierbei nicht von Interesse. Das einzige was zählt ist die Statistik.
So wundert es auch nicht, das eine Vielzahl der Bewerber nach Auslauf der Fördermittel wieder auf der Strasse stehen, denn der Pool an weiteren “Fördermittelträger” ist zur Zeit reich bestückt.
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