Zahlreiche Durchsuchungen im Sicherheitsgewerbe
Mehr als 140 Einsatzkräfte des Hauptzollamts München - Finanzkontrolle Schwarzarbeit - und der Steuerfahndung Landshut durchsuchen seit den Morgenstunden des heutigen Tages mehrere Sicherheitsfirmen und Steuerkanzleien in Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen sowie die Wohnungen von sechs Verantwortlichen der Firmen. Der Tatvorwurf lautet: Vorenthalten von Sozialabgaben und Steuerhinterziehung.
Eine Prüfung im Landkreis Freising war der Ausgangspunkt für die heutige Großaktion. Bei einem Abgleich von Arbeitnehmerdaten mehrerer Firmen ergab sich der Verdacht, dass die Löhne einer Vielzahl von Sicherheitskräften “gesplittet” wurden, um die Personalausgaben zu reduzieren. Sollte sich diese Vermutung bestätigen, wäre es hierdurch zur Verkürzung von Sozialabgaben und Steuern in siebenstelliger Höhe gekommen.
Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Landshut werden daher heute durch Zoll- und Steuerermittler neun Firmen und sechs Privatwohnungen nach Unterlagen zu dem mutmaßlichen “Sparmodell” durchsucht.
Die Auswertung der umfangreichen Beweismittel wird voraussichtlich mehrere Monate in Anspruch nehmen.
Quelle: Presse Hauptzollamt München
Startseite - Veröffentlicht am: 8. Oktober 2009 um 11:00 Uhr - Haftungsausschluss ![]() |
Druckversion:
|
1 Kommentar / Frage veröffentlichtWeitere Beiträge zu diesem Themengebiet:
- Nun auch in Reihen der SPD: Online-Durchsuchungen für notwendig
- Vorratsdatenspeicherung widerspricht Urteilslogik
- Sicherheitsgewerbe an Flughäfen: Arbeitgeberbehauptungen wenig hilfreich






