Wohnungseinbrüche und andere Steigerungsraten

Erschreckend, wenn im Grunde auch nicht überraschend, hören wir heute, dass die Zahl der Wohnungseinbrüche im wiedervereinigten Deutschland im letzten Jahr um rund 10 Prozent gestiegen ist.

Einhundertsiebenundsechzigtausendundeinhundertsechsunddreißig Mal wurde die Polizei im letzten Jahr gerufen um einen Wohnungseinbruch für die Versicherung zu protokollieren.

Schon vor dem offiziellen Bekanntwerden dieser Zahl haben sich die Abgeordneten des Deutschen Bundestages ihre Bezüge erhöht. Es gibt allerdings monatlich nur zweihundertfünfundvierzig Euro mehr pro Volksvertreter, ein Betrag, der durch die (wegen der steigenden Einbruchszahlen unvermeidliche) Anhebung der Prämien für die Hausratsversicherung längst wieder aufgezehrt werden wird. Ein Jammer!

Wäre es nicht wichtig, die Ursachen für die Steigerung der Einbruchskriminalität zu erforschen und einen unerbittlichen Kampf gegen diese mit Brecheisen und Dietrich operierenden Terrorbanden zu führen, die überall, wo sie auftreten, nur Verwüstung und in Tränen aufgelöste Hausfrauen und andere Hinterbliebene des geliebten Hausrats hinterlassen?

Wo bleibt die entsprechende Gesetzesinitiative, die Aufrüstung von Spezialeinheiten zur Einbruchsbekämpfung? Wann endlich werden die Einbrecherdatenbanken der Länder mit den Einbrecherdatenbanken des Bundes, der EU und der NATO zusammengelegt?

Wo bleibt die Forderung nach der lückenlosen Wohnraumüberwachung mit mindestens zwei Videokameras pro Zimmer in jeder Wohnung?

Hier liegt klägliches Politikversagen vor! Die Aufklärungszahlen bleiben prozentual unter der Steigerungsrate! Aus Nordrhein-Westfalen meldet man 62.362 Einbrüche. Mit einer Steigerungsrate von 18 Prozent ein Zuwachs weit über dem Bundesdurchschnitt!
Die Aufklärungsquote ist niedrig und wird schamhaft verschwiegen, aber es wird wenigstens mitgeteilt, gegen wie viele Tatverdächtige ermittelt wird. Das sind knapp 5.800 Personen!
Aber von diesen Tatverdächtigen – also keineswegs überführten Tätern – weiß man sehr genau, dass mehr als die Hälfte, nämlich 2981 Inhaber der deutschen Staatsbürgerschaft sind! Von den übrigen, leider unbekannten und damit auch nicht tatverdächtigen Tätern kennt man den Anteil der Inhaber deutscher Staatsbürgerschaft nicht, doch darf angenommen werden, dass er in etwa gleich – also zu – hoch ist.

Da zeigt sich wieder einmal, wie unberechtigt und aus der Luft gegriffen die rechte Hetze gegen so genannte „Ausländer“ wirklich ist! Die „guten Deutschen“ sind selbst in absoluten Zahlen die Haupt-Tatverdächtigen beim Einbruchsdiebstahl! Dabei stellen sie doch gerade noch knapp 90 Prozent der Bevölkerung!

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Quelle und vollständiger Artikel: Egon W. Kreutzer

2 Gedanken zu „Wohnungseinbrüche und andere Steigerungsraten“

    1. Bei der allgegenwärtigen Hetze gegen Migranten glaubt man auch jede dreckige Lüge gern und das auffälliger Weise besonders dann wenn es dem deutschen Michel gefühlt immer schlechter geht.

      ….wenn heute jeder dritte verurteilte Verbrecher blond und blauäugig wäre, wären ca. 30% aller Verbrecher in diesem Lande das was man in (scheiße)brauner Zeit als Arier bezeichnet hätte – so KÖNNTE man eine Tatsache nämlich auch interpretieren.
      Es gibt ganz sicher nicht wenige besonders brave Deutsche die das so glaubten wenn der hiesige kriminelle Hüne nur dunkelhäutig und einen Migrationshintergrund hätte.
      Die Hautfarbe macht aber einen Verbrecher genau so sehr aus wie die Haar- und Augenfarbe einen „anständigen“ Menschen ausmacht. Sollte das jemand anders sehen (wollen) ist der gar nicht so weit von der Sichtweise der braunen Horden weg die Verbrechertum schon in den Genen festgelegt sehen wollten.
      Tatsache ist aber leider auch dass zb in den USA ein weit größer Teil schwarzer im Knast sitzt als es der Bevölkerungsanteil insgesamt hergeben dürfte. Genau so ist aber auch eine Tatsache dass diese Menschen im Leben weit schlechter gestellt sind als ein vergleichbar (un)qualifizierter weißer. Jetzt muss nur noch jemand sagen dass die von Natur aus blöder sind, dann passt das Weltbild ja wieder ins einfach gestrickte Gemüt.

      Ohne mich auf nachprüfbare Fakten berufen zu können, behaupte ich dass der weitaus größte Teil irgendwelcher Raubzüge zu Lasten eben djeser braven Gutmenschen geht die in erster Linie andere Menschen gern Verbrecher schimpfen und Sonntags in der Kirche besonders eifrig beten.
      Wo die sich unterscheiden mögen ist bei der Beute im Einzelfall, während der dunkelhäutige Ganove ab & an nur was zu essen klaut, langen die Gutmenschen richtig hin, gar nicht selten schon im Einzelfall in Millionenhöhe. Da geht es dann um Betrug, Wirtschaftkriminalität, Vorteilnahme, Bestechung, Steuerflucht usw., bis hin zu Gesetzen die heute zb. priv. Investoren beim Autobahnbau und Betrieb begünstigen. Das alles kann ein kleiner, oft mittelloser Eierdieb gar nicht machen kann und „muss“ daher die Drecksjobs im Bereich des Kriminellen machen die den Schlipsträgern nicht genug einbringen.

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