Wirtschaftsweise sehen Versäumnisse an der falschen Stelle


„Die sogenannten Wirtschaftsweisen werfen der Bundesregierung schwere Versäumnisse vor – zu Recht. Das Versäumnis ist aber mitnichten das vermeintliche Zurückdrehen der Agenda-2010. Ganz im Gegenteil: Der löchrige Mindestlohn und die bestenfalls halbherzige Einschränkung des Missbrauchs von Leiharbeit und Werkverträgen sind die Versäumnisse der Bundesregierung“, kommentiert Michael Schlecht das Jahresgutachten des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Der wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE weiter:

„Nötig ist eine massive Stärkung der Binnennachfrage durch die massive Ausweitung öffentlicher Investitionen und vor allem durch höhere Löhne. Hier hat die Bundesregierung bisher viel zu wenig getan. Wir brauchen ein Sofortprogramm für die dringend benötigten staatlichen Investitionen in Bildung, Krankenhäuser, sozialen Wohnungsbau und Infrastruktur im Umfang von 25 Milliarden Euro im Jahr.

Um die Einkommen der Beschäftigten in Deutschland zu stärken, muss der Mindestlohn in einem ersten Schritt auf zehn und dann in weiteren schnellen Schritten auf zwölf Euro erhöht werden. Vor allem aber muss eine Stärkung der Gewerkschaften in Lohnrunden erreicht werden. Die Streikfähigkeit muss verbessert werden, unter anderem indem Leiharbeit und sachgrundlose Befristungen verboten werden und Werkverträge nur noch mit Zustimmung des Betriebsrates vergeben werden dürfen.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

2. November 2016

3 Kommentare

  1. Ach ? Die Weisen melden sich auch mal wieder ? Die haben doch Jahrzehnte auch nur Ihre eigene Suppe gekocht und immer gegen das „PACK“ orakelt ! Hinterher kam dann was ganz anderes raus als die „Wirtschaftsweisen“ voraus gesagt hatten.

    Die sollten besser mal arbeiten gehen statt immer im Kaffeesatz zu lesen.

  2. Das einzige was die sehen, ist sich selbst, ansonsten sondern diese Figuren nur Sondermüll von sich ab.

    aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de

    Da kann man es erlesen, wer für verbalen Schwachsinn auch noch Geld bekommt. Schon diese Passage treibt einen auf die Palme.

    „»Ein gutes Beispiel dafür sind die Reformen der Agenda 2010, die in Wechselwirkung mit einer allgemeinen Lohnzurückhaltung dazu beigetragen haben, die Arbeitslosigkeit zu drosseln und damit einen weiteren Anstieg der Einkommensungleichheit zu verhindern. Eine höhere Umverteilung der Einkommen ist somit immer gegen die Schwächung des Anreizes abzuwägen, durch Qualifikationserwerb und Leistungsbereitschaft hohe Markteinkommen zu erzielen.«“

    Solche „Weisen“ sollten ihre Weisheit mal nicht mit dem Löffel bekommen, sondern selber mal in Arbeit sich versuchen unter Hartz IV Bedingungen.

  3. Und sie setzen mit ihrem Schwachsinn noch einen drauf.

    „Geht es nach dem Willen der sogenannten »Wirtschaftsweisen«, dann müssen die jetzigen ABC-Schützen bis 71 arbeiten.“

    neues-deutschland.de

    Was man von solchen Typen halten sollte, hat man hier super erklärt.

    Entzieht denen endlich mal die Kohle und lasst sie unter Hartz IV knüppeln, denn dann lernen sie ihre „Weisen“ vom Herrn Weise.

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