Wirkliche Gleichstellung bleibt auf der Tagesordnung

„Frauen leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft und deren Zusammenhalt“, erklärte der Präsident der Volkssolidarität, Dr. Wolfram Friedersdorff, aus Anlass des Internationalen Frauentages am 8. März. „Deshalb unterstützt die Volkssolidarität alle politischen Initiativen für eine wirkliche Gleichstellung der Frauen in Gesellschaft und Beruf.“ Die Volkssolidarität als Sozial- und Wohlfahrtsverband schätze die unverzichtbaren Leistungen der Frauen untern den mehr als 40.000 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern sowie den aktiven Mitgliedern hoch ein. „Ohne sie wären die zahlreichen sozialen Angebote und Leistungen unseres Verbandes nicht möglich“, betonte der Verbandspräsident.

Er sagte weiter: „Frauen bekommen für die gleiche Arbeit immer noch deutlich weniger Lohn als Männer. Das ist ein Zustand, der endlich überwunden werden muss. Die Arbeit der Frauen ist nicht weniger wert als die der Männer!“ Besorgniserregend sei, dass Frauen oftmals Niedrigverdiener sowie geringfügig und prekär beschäftigt seien. Das bedeute materiellen Mangel, ungünstige Arbeitsbedingungen und Unsicherheit bei der Lebensplanung und habe entsprechende Konsequenzen für ihre Altersvorsorge. „Altersarmut ist vor allem weiblich.“ Das gelte heute schon und angesichts der Entwicklung in Zukunft umso mehr, warnte Friedersdorff. „Für eine wirkliche Gleichstellung der Geschlechter ist eine andere Richtung der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik notwendig.“

Der Präsident der Volkssolidarität wies zudem auf die besondere Benachteiligung von Ost-Frauen in der Rente hin. „So führt z. B. der niedrigere Rentenwert Ost dazu, dass ostdeutsche Frauen für Erwerbsarbeit, Kindererziehung und Pflege von Angehörigen im Vergleich zu den westdeutschen Bundesländern einen geringeren Anspruch erwerben. Statt Feiertagsreden brauchen wir greifbare Ergebnisse bei der Überwindung dieses unhaltbaren Zustandes. Wir können die Bundesregierung nur ermutigen dafür zu sorgen, dass die Höhe von ‚Mütterrente‘ und bei Pflegeleistungen in Ost und West gleich ausfallen. Das wäre ein sinnvoller Einstieg in eine politische Lösung, der vor allem Frauen zugute käme.“

Quelle: Volkssolidarität