Willkommen in Deutschland … Einziehung von Geld bei Asylsuchenden

Berlin: (hib/STO) Die „Einziehung von Geld und Wertsachen (Sicherheitsleistungen) von Asylsuchenden“ ist Thema einer Kleinen Anfrage der Fraktion Die Linke (18/7735). Wie die Fraktion darin schreibt, können die Behörden von Bund und Ländern von Asylsuchenden Sicherheitsleistungen einbehalten, um die Kosten von Abschiebungen oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz zu decken.

Wissen wollen die Abgeordneten unter anderem, in welcher Höhe die Bundespolizei im vergangenen Jahr Sicherheitsleistungen erhoben hat und in welcher Höhe die Behörden der Länder 2015 nach Kenntnis der Bundesregierung Sicherheitsleistungen von Asylsuchenden einbehalten haben.

Quelle: Deutscher Bundestag

Anmerkung Sozialticker … tja, es geht nicht um die Menschen, sondern um die Kosten und so bezahlen die Flüchtlinge ihre Hinfahrt oft mit dem Leben und die Rückreise mit dem „Überlebten“. Deutschland live … eine weltpolitische Schande !!!

2 Gedanken zu „Willkommen in Deutschland … Einziehung von Geld bei Asylsuchenden“

  1. Wer da an Wegelagerer (längst vergangener Tage) denkt, liegt sicher nicht falsch. Statt den ärmsten der Armen noch das letzte zu nehmen wüsste ich für die Plünderer andere Einsatzgebiete.

    Wie wäre es denn mal vom Geldadel (oft nichts als Verbrecher) die vielen schwarzen Koffer voller 500er einzuziehen die so verherend wie eine Seuche durch die Welt geschleppt werden?
    Da hat man entweder die Hosen voll oder die „eigenen“ Scheine sind mit auf Wanderschaft.

    …is sicher ein utopischer Wunschtraum von mir dass man das Geld da abgreift wo nicht selten mehr als genug ist / wo es oft aus Steuerhinterziehung stammt / wo es aus Geschäften wie Waffenlieferungen kommt usw. und so oder so fast ausnahmslos weiter dazu genutzt wird weitere Schäden anzurichten.

  2. Zurecht kämpft man gegen Schleuserbanden, die von den Flüchtlingen Tausende von Dollars abknöpfen, um diese sodann auf Rostklippern und Schlauchbooten aufs offene Meer zu schicken. Sind oder besser waren sie endlich in Deutschland angekommen, müssen oder mussten sie Geld und Wertsachen abliefern.

    Aber da drängt sich doch die Frage auf: Wo ist da der Unterschied? Vielleicht der: Bei den Schleuserbanden darf man blechen, man muss nicht und kann dort bleiben wo man ist. Ist der Flüchtling aber erst glücklich in Deutschland angekommen, dann hat er keine Wahl mehr. Er muss alles an Geld und Wertsachen abgeben.

    Wenigstens hier, wenn auch missverstanden, erfüllen die Behörden das Bibelwort: Der wer hat, dem wird gegeben, der nichts hat, dem wird das Wenige noch genommen.

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