Wer unter dem Schirm …
Allüberall auf den Tannenspitzen, sieht man Regierer mit Schirmen sitzen.
Es ist ein Aufspannen, allüberall im Lande, so kraftvoll, so entschlossen, so gerecht und so kapital sozial, dass man Frau Merkel glatt mit dem Christkind, Peer Steinbrück mit St. Nikolaus und Michael Glos mit Knecht Ruprecht verwechseln könnte.
Wenn man sich allerdings fragt, wie man in Regierungskreisen auf die Idee gekommen sein mag, Bürgschaften und Kredite des Staates - also die “Zuführung von Liquidität durch die Obrigkeit”
(Nässe von oben) als Schirm zu bezeichnen, überkommt einen das kalte Grausen.
Üblicherweise nennt man es Regen, oder Niederschlag, wenn Flüssigkeit vom Himmel fällt, und man nennt es Starkregen oder Wolkenbruch, wenn wahnsinnig viel Flüssigkeit in kurzer Zeit niedergeht.
Und nun soll der Wolkenbruch “Schirm” heißen?
Quelle und Volltext —> Egon W. Kreutzer
Startseite - Veröffentlicht von: Steinbock am: 20. November 2008 um 11:03 Uhr - Haftungsausschluss ![]() |
Druckversion:
|
Bookmark Buttons:
Kommentar oder Frage? Hier veröffentlichen!Weitere Beiträge zu diesem Themengebiet:
- Volkssolidarität erweitert soziale Angebote
- Hartz IV TV-Show - Schmarotzer am Pranger
- Neue SGB II-Uebersichtstabellen






