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Donnerstag, der 04. Dezember 2008 Tip  Ihre Pressemitteilung / News einreichen   English  English flag    French  French flag

 

Weniger Kinder und weniger Ausgaben für Kindergeld

Bild: © M.Kinder für SozialtickerBerlin: (hib/VOM) Die Zahl der Kinder, für die Kindergeld gezahlt wird, ist ebenso rückläufig wie die Summe des ausgezahlten Kindergeldes. Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (16/10004) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16/9846) mitteilt, wird in diesem Jahr für 18,3 Millionen Kinder Kindergeld gezahlt. Im vergangenen Jahr seien es noch 18,7 Millionen und 2006 18,9 Millionen Kinder gewesen. Während in diesem Jahr 34,1 Milliarden Euro für Kindergeld ausgegeben werde, seien es 2007 noch 34,7 Milliarden Euro und 2006 34,9 Milliarden Euro gewesen. Dagegen habe die Zahl der Kinder zugenommen, für die sich der steuerliche Kinderfreibetrag günstiger auswirkt als das Kindergeld. Während es 2006 noch 2,9 Millionen Kinder gewesen seien, sei diese Zahl im vergangenen Jahr auf 3,1 Millionen und in diesem Jahr auf 3,2 Millionen gestiegen.

Wie die Regierung erläutert, ist das Kindergeld für das erste Kind bis zu einem zu versteuernden Einkommen von 32.827 Euro günstiger als der Kinderfreibetrag. Für das zweite Kind sei das Kindergeld bis zu einem zu versteuernden Einkommen von 38.635 Euro günstiger (Besteuerung nach der Grundtabelle). Werde nach der Splittingtabelle für Verheiratete besteuert, sei das Kindergeld für das erste Kind bis zu einem versteuernden Einkommen von 62.816 Euro günstiger. Für das zweite Kind liege diese Grenze bei 68.624 Euro und für das dritte Kind bei 74.432 Euro. Die Regierung teilt darüber hinaus mit, dass derzeit 2.077.819 Kinder im Ausland Anspruch auf Kindergeld haben. Das Kindergeld beträgt für das erste, zweite und dritte Kind jeweils 154 Euro monatlich und für das vierte und jedes weitere Kind jeweils 179 Euro.

Wie aus der Antwort weiter hervorgeht, hat eine vierköpfige Bedarfsgemeinschaft, ein Paar mit zwei Kindern unter 15 Jahren, nach dem Sozialrecht einen Bedarf von 1.554 Euro im Monat. Dabei würden angemessene Kosten für Unterkunft und Heizung in Höhe von 500 Euro angenommen. Ein beschäftigter, verheirateter Alleinverdiener der Steuerklasse III habe in der gleichen Familien- und Wohnkonstellation bei einem monatlichen Bruttoverdienst von 1.566 Euro keine Steuerabzüge. Nach Abzug der Sozialversicherungsbeiträge stehe ihm einschließlich Kindergeld ein Haushaltsnettoeinkommen von ebenfalls 1.554 Euro zur Verfügung. Hinzu komme, dass der Arbeitnehmerhaushalt wegen seiner geringen Einkünfte Wohngeld oder ergänzende Sozialleistungen beantragen könne, so die Regierung.

Quelle: Deutscher Bundestag

Startseite - Veroeffentlicht von: Steinbock   am: 27. Juli 2008 um 10:37 Uhr - Haftungsausschluss     Sie moechten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

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  7 Kommentare / Fragen veroeffentlicht


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7 Kommentare / Fragen

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1. ... Kommentar von Hans am Sonntag, 27.7.2008.

….und irgendwann werden überhaupt keine Kinder mehr “produziert”. Wer setzt schon gerne Kinder in die Welt wo doch zur Zeit jedes 3. Kind in Armut lebt!

Ich glaube fest das die Kinderzahl weiterhin abnehmen wird….


2. ... Kommentar von alex am Sonntag, 27.7.2008.

Ich werde keine Kinder in diese Welt setzen. Denn ich möchte nicht, dass meine Kinder später als Lohnsklaven für die Reichen arbeiten müssen. Sollen die Reichen doch in 200 Jahren selber auf dem Acker ackern ;)


3. ... Kommentar von Steinbock am Sonntag, 27.7.2008.

Jeder Cent, welchen man als Wahlkampfverblödung den Massen verkauft, wird den Kindern in Hartz IV später wieder voll abgezogen.

Auf das Geseiere der CSU und CDU kann ich nur …. Pfui sagen. Ich erträume mir nur ein Wahlergebnis von 4,9 % für diese Typen.


4. ... Kommentar von Hans am Sonntag, 27.7.2008.

Leider kommt die Kindergelderhöhung nicht bei den ärmsten Kindern an Dank HARTZ IV. Das wird als Einkommen der Kinder voll angerechnet und wird somit bei der Regelleistung gekürtzt.

Auch auf diesen Kindergeldzuschlag hat ein HARTZ IV -Kind kein Anrecht. …

Also ist das alles nur hohles Gelaber und Gesabbel und man versucht damit nur ein paar dumme Wähler zu fischen nach dem Motto “Ach was sind wir nicht sozial….”


5. ... Kommentar von stjdjj am Montag, 28.7.2008.

Juhu!!! Und wieder 90 Euro die ich nicht bekomme, aber das AMT an uns spart.

*Dabei würden angemessene Kosten für Unterkunft und Heizung in Höhe von 500 Euro angenommen.*

In welcher Welt leben die? In Deutschland sicher nicht! Das brauche ich fast alleine schon nur für Heizung im Winter!!!


6. ... Kommentar von stjdjj am Dienstag, 29.7.2008.

Ich weiß. Es gab aber zu DM-Zeiten mal eine Erhöhung von der 30,-DM nicht angerechnet wurde und das wurde Hartz-mäßig wieder eingespart.
Zu Sozialhilfezeiten war es aber nur halb so hart wie heute. Da mußten wir wenigstens noch nicht am essen sparen.


7. ... Kommentar von Martin Obenaus am Mittwoch, 30.7.2008.

Man schreckt vor nichts mehr zurück,
selbst Kinder dürfen einfach im nächsten Winter frieren.
Lieder macht man viel zu wenig gegen den Missbrauch von amtlichen Befugnissen. Jeder Hilfebedürftige hat sich einer Garnison von persönlichen
Antragsgegnern zu stellen. Willkür und Nötigung zur Unterschrift werden zum Kavaliersdelikt ‘ Fahrlässigkeit ‘ ! Die wenigsten genötigten und betrogenen Antragsteller wehren sich gezielt. Einem Mitarbeiter einer ARGE darf man nicht
Vertrauen sowie es das BGB vorsieht.
Und noch weniger möchte ich dazu raten Politikern und Verfechtern einer demokratischen ‘ Globalisierung ‘ zu vertrauen .
Zwangsarbeit und Entmündigung sowie Verzicht auf Würde und Freiheit, Selbstbestimmungsrecht der Völker sind die Folgen unverantwortlicher
Parteipolitiken. Es ist eine Schande- was wohl genährte Politiker mit den
Artikeln des Grundgesetzes veranstalten!

Martin Obenaus


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