Weniger Jugendliche im Osten arbeitslos
Im Februar sind in Ostdeutschland gut 20 Prozent weniger Jugendliche unter 25 Jahren arbeitslos gewesen als im Februar 2006. Es seien zudem weniger Menschen aus dem Osten in den Westen Deutschlands umgezogen als in den Jahren zuvor, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion. Die ostdeutsche Bevölkerung sei 2005 um knapp 3.000 Menschen weniger geschrumpft als 2004. Seien damals noch 51.700 Menschen mehr aus dem Osten in den Westen gezogen als umgekehrt, seien es 2005 nur noch 49.000 Menschen mehr gewesen. Die Bundesregierung wertet den Rückgang des Wanderungssaldos als Erfolg ihrer Politik.
Quelle: Pressedienst des Deutschen Bundestages
Dazu meint der Sozialticker:
Jugendliche sind kein “nachwachsender Rohstoff” der jedes Jahr in gleicher Menge zur Verfügung steht. Daraus ergibt sich zwangsläufig, dass die Zahl der Jugendlichen die aus dem Osten wegziehen weniger werden. Außerdem steckt der Großteil der Jugendlichen in sogenannten “Ein Euro Job Maßnahmen” und sind somit nicht als arbeitslos erfasst.
Ob man dies als Erfolg werten kann, muss doch schwer bezweifelt werden !
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