Das Sozialtickerportal
Home | Der Sozialticker e.V. | Impressum | Haftungsausschluss | Datenschutzerklärung | Nutzungsbedingungen | Kontakt

Dienstag, der 22. Mai 2012 Tip  Ihre Pressemitteilung / News einreichen   English  English flag    French  French flag

 

Weltwirtschaftskrise - Es geht fröhlich weiter

Nachdem selbst der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), erkannt hat, dass aus den USA kein Aufschwung zu erwarten ist und eher befürchtet werden muss, das die bisherigen Exporte noch weiter schrumpfen, ist wenigstens eine der großen Aufschwunglügen erledigt.

Da ist es fast schon unnötig zu erwähnen kommen das im Juli 2010 in den USA nur noch 3,83 Millionen Häuser verkauft wurden, nach 5,26 Millionen im Juni. Das ist die niedrigste Zahl seit 1968. Grund ist, das bereits im Mai ein Stabilisierungspakt der US-Regierung auslief. Dieser Trend wird sich wohl noch weiter festigen, da hohe Arbeitslosigkeit und damit verbunden sinkende Löhne, den Druck noch weiter erhöhen. Bei Gewerbeimmobilien sieht es nicht besser aus. Selbst Ben Bernanke scheint nicht mehr an einen Aufschwung zu glauben.

Während man in den USA noch so tut, als könne man auf weitere Konjunkturpakete verzichten, ist man in Japan schon weiter. Die Regierung hat gerade beschlossen 920 Milliarden Yen (circa 8,55 Milliarden Euro) noch in 2010 in die japanische Wirtschaft zu pumpen. Damit möchte sie natürlich auch den Aufwertungsdruck vom Yen nehmen, aber vorrangig ist tatsächlich die Ankurbelung der Binnenkonjunktur.

Der Euro kennt die Probleme des Yen nicht, weil international immer noch kräftig gegen Euro spekuliert wird. Griechenland, Spanien, Irland, Portugal, Italien sind immer noch klare Wackelkandidaten. In Griechenland zeigt sich übrigens, dass ein rigerorser Sparkurs wie ihn IWF und Weltbank in ihrer imperialen Manier immer wieder fordern, nur die Wirtschaft zerstört. Leiden müssen immer die Armen, die Arbeitnehmer und alle normalen Menschen, während das Kapital die Gewinne abschöpft.

Dafür kühlt sich aber gleichzeitig auch noch das Wachstum in der Eurozone ab. Der Geschäftsklimaindex der EU musste für Juni von 0,66 auf 0,63 Punkten nach unten revidiert werden. Im Juli sank er vor einer wohl absehbaren weiteren Revidierung auf 0,61 Punkte. Auch das war absehbar, da Europas Wachstum weitgehend von Exporterfolgen abhängig ist. Die Gemeinschaft hat es nie vermocht, sich auf eine Stärkung des Binnenmarktes zu einigen. Vermutlich weil es in Brüssel mehr Lobbyisten als sonst etwas gibt.

Das in Deutschland immer noch so getan wird, als ob es einen intakten Aufschwung gäbe, darf nicht verwundern. Die Systempresse ist vom Großkapital gleichgeschalten und das Kapital hat keine Angst vor den Bürgern. Es wird den Bürgern das letzte nehmen und dann mit der Bundeswehr und einer neuen rechten Partei, die Bürger unterjochen. Aber das ist ja schon einmal schief gegangen.

Quelle: Duckhome

Startseite - Veröffentlicht am: 2. September 2010 um 11:00 Uhr - Haftungsausschluss     Sie möchten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

Verbraucherinformationen





  Kommentar oder Frage? Hier veröffentlichen!


Weitere Beiträge zu diesem Themengebiet:


Weitere aktuelle Meldungen:


Kommentar / Frage hinterlegen ...

Wenn Sie einen öffentlichen Kommentar oder eine öffentliche Frage zu dem oben gezeigten Artikel hinterlassen wollen, füllen Sie nachfolgendes Formular aus. Bitte achten Sie auf die Netikette, bevor Sie Ihren Kommentar einsenden. Der Webseitenbetreiber behält sich das Recht vor, Einsendungen ohne Angabe von Gründen zu löschen oder zu editieren.
Alle Einsendungen werden vor der Veröffentlichung moderiert.





Verbraucherinformationen
728x90,wording,DE,0124,d,5,1001.gif

 
Webseiteninfo: Der Sozialticker e.V. | Impressum | Haftungsausschluss | Datenschutzerklärung | Nutzungsbedingungen | Kontakt

Service: Nachrichten als RSS XML

Valid Valid Valid

Powered by wordpress | wp-theme:mw | © sozialticker e.V.