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Freitag, der 24. Oktober 2014   English  English flag    French  French flag

 

Vorsicht - Zecken lauern überall !

Dass der derzeitige Klimawandel gravierende, weitreichende Folgen hat, ist jedem klar. Unklar ist jedoch, inwieweit bzw. inwiefern diese ständig zunehmenden und unterschiedlichsten Folgen, Auswirkungen auf den Menschen sowie auch auf Flora und Fauna haben werden.

Durch den, viel zu hohen CO 2 Ausstoß von Fabriken und Fahrzeugen, kämpft der Mensch schon seit Jahren mit den angeblichen Klimafolgen wie Hochwasser, Hitze, Dürre, Stürme u.s.w. - Lebensräume der Tiere verschwinden, so wie z.B. die Eisberge für die “Weißen Teddys”. Und erst vor kurzem berichtete man darüber, dass das so wichtige Nutzinsekt Biene am Absterben bzw. rätselhafter Weise verschwunden sei.

Auch ist der ( noch bis nächste Woche andauernde ) milde Winter in den höchsten Tönen gelobt worden. Schließlich brachte er der deutschen Statistik angeblich bedeutend weniger Arbeitslose. So konnte man beispielsweise in der Bau-Branche fast durchweg arbeiten. Und damit einhergehend brachte der milde Winter und mehr arbeitende Menschen auch Deutschlands Wirtschaft, sprich Konjunktur, in Schwung. Sie kennen ja die “Endlosschleife” der Lobeshymnen von Koalitionspartnern zu genüge.

So viel zu den Vorteilen des milden Winters.

Nachteile gibt es natürlich ebenfalls, logisch, weil eben alles jeweils Vor- und auch Nachteile hat. Eine negative Auswirkung des milden Winters, mit für uns Menschen unangenehmen Folgen, ist die besonders rasante und extreme Zunahme von Zecken. So auch für die Lausitz ( Bundesland Brandenburg ). Gemeint sind hier aber die kleinen Krabbeltiere … nicht was Sie eventuell nun dachten. Derzeit warnen Mediziner vor einer regelrechten Zeckenplage. Eine drastisch steigende Zahl dieser Plagegeister sagte Medizin-Professor Werner Solbach von der Uni-Klinik Lübeck für das kommende Frühjahr voraus. Die warmen Temperaturen des Winters sorgten dafür, dass es zu einem ( teilweisen ) Ausfall des Winterschlafes der Zecken, kam. Deshalb sollte man, ganz besonders aber Sportler und Wanderer, eng anliegende Kleidung in der Nähe von Büschen und Sträuchern tragen.

Sehr gefährlich sind die Zeckenbisse, weil sie eine Gehirnhautentzündung übertragen. Sie trägt den Namen “Frühsommer-Meningoenzephalites” ( FSME ). Zur Vorbeugung gegen FSME ist ein Impfschutz zu empfehlen. Aber auch die Gelenkentzündung “Lyme-Borreliose” kann durch die Zecken übertragen werden. Diese wird vom Arzt in der Regel durch den Einsatz von Antibiotika behandelt. Wenn man dann die Zecken “unter Kontrolle” hat, die Bienen hoffentlich auch wiederkommen, auch die bevorstehenden Dürren, Hochwasser, Stürme sowie die ( noch unbekannten ) anderen Plagen überstanden hat, erwartet man doch eine gewisse Immunität gegenüber Schlimmeren - doch leider plagt einem dann Hartz IV und Altersarmut.

Gegen Zeckenbissfolgen können Sie sich vorsorglich impfen lassen, Ihr Hausarzt berät Sie gerne!

Startseite - Veröffentlicht am: 25. März 2008 um 8:02 Uhr - Haftungsausschluss     Sie möchten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

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1. ... Kommentar von Dr. Steffen Tobisch am Montag, 31.3.2008.

Gegen Zecken kann man sich NICHT impfen lassen!

- auch wenn leider viele das Gegenteil zu wissen glauben. Zecken sind Überträger verschiedener Infektionskrankheiten. Die beiden bekanntesten sind die durch Viren hervorgerufene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und die von Bakterien verursachte Borreliose. Gegen FSME gibt es Impfstoffe, die aber - sicher auch aufgrund der massiven Thematisierung in den Medien – im letzten Jahr knapp geworden sind. Viele Mitmenschen lassen sich gegen FSME impfen, obwohl bei ihnen eigentlich hierfür keine Notwendigkeit besteht. So sind z.B. Berlin und Brandenburg keine vom Robert Koch Institut ausgewiesenen Risikogebiete und wer nicht in solche, wie zum Beispiel nach Süddeutschland, fährt, benötigt auch keine Impfung. Trotzdem ist auch in der Hauptstadtregion der Impfstoff 2007 kaum noch erhältlich gewesen.

Dagegen kann man sich gegen Borreliose nicht impfen lassen. Die Lyme-Borreliose ist in Deutschland die häufigste durch Zecken übertragene Infektionskrankheit. Sie ist eine Multisystemerkrankung, die verschiedene Organe betreffen kann. Mindestens drei verschiedene Arten der Bakteriengattung Borrelia sind in Mitteleuropa für die Lyme-Borreliose verantwortlich: Borrelia afzelii, Borrelia burgdorferi sensu stricto und Borrelia garinii (zusammengefasst auch als Borrelia burgdorferi sensu lato). Über die Ausscheidungen der Zecke gelangen die Bakterien in den Körper von Mensch und Tier, jedoch nicht sofort mit Beginn des Blutsaugens, sondern erst nach einigen Stunden. Die Bakterien und deren Stoffwechselprodukte führen zur Reaktion des Immunsystems. Da man sich gegen Borreliose nicht impfen lassen kann, sind hier entsprechende Schutz-und Verhaltensmaßnahmen das Mittel zur Vorbeugung. Vor allem sollte man über die Lebensweise der Zecken einiges wissen, denn diese fallen zum Beispiel nicht von Bäumen, sondern warten vielmehr still sitzend auf Blättern, Zweigen oder an Gräserspitzen in einer Höhe bis 1 m auf ihre Beute, lassen sich von Tieren und Menschen abstreifen und suchen auf ihnen innerhalb von Stunden warme, feuchte, gut durchblutete Stellen auf.

Mit dem Ziel über die Borreliose, d.h. über die Risiken, die Übertragung aber vor allem auch den Schutz davor aufzuklären, haben wir Anfang 2006 die Borreliose-Initiative Berlin-Brandenburg gegründet. Wir sind eine interdisziplinäre Interessengemeinschaft von Medizinern und Naturwissenschaftlern, die sich jeder auf seinem Fachgebiet schon seit vielen Jahren mit dem Thema Borreliose intensiv auseinandersetzen - nunmehr gemeinsam! Neben unserer Homepage (www.borreliose-initiative-berlin-brandenburg.de) stellen Infoveranstaltungen bzw. Infostände auf Gesundheitsmessen oder ähnlichen Veranstaltungen wichtige Säulen in unserem Bemühen um Aufklärung über die Borreliose dar.


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