Vorschläge gegen Altersarmut kommen zur rechten Zeit

„Nachdem sich in den vergangenen Tagen eine unheilvolle Allianz aus Bild-Zeitung, Bundesbank und Finanzministerium zusammengetan hat, um die gesetzliche Rente sturmreif zu schießen, bin ich froh über diese Stimme der sozialpolitischen Vernunft“, erklärt Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, zu den heute vom Sozialverband Deutschland (SoVD) vorgelegten Vorschlägen zur Bekämpfung der Altersarmut. Birkwald weiter:

„Ich fordere Ministerin Andrea Nahles auf, den Rufen nach einer weiteren Verlängerung der Lebensarbeitszeit und nach einer Absenkung des Rentenniveaus eine klare Absage zu erteilen. Der SoVD hat völlig Recht, dass viele Menschen in schlecht bezahlten und befristeten Jobs von Armutsrenten betroffen sind und immer mehr davon betroffen sein werden.

Für DIE LINKE ist klar: Nur ein Mindestlohn in Höhe von zwölf Euro brutto garantiert, dass man in Zukunft nach 45 Jahren Arbeit nicht auf das Sozialamt gehen muss. Die von der Bundesregierung geplante sogenannte ‚Solidarische Lebensleistungsrente‘ verdient ihren Namen nicht. Sie ist ein Hohn und brächte im Westen gerade einmal 813 Euro netto und im Osten nur 765 Euro netto. DIE LINKE fordert deshalb eine Wiederanhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent und eine einkommens- und vermögensgeprüfte Solidarische Mindestrente. Niemand soll im Alter von weniger als 1.050 Euro netto leben müssen.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

4 Gedanken zu „Vorschläge gegen Altersarmut kommen zur rechten Zeit“

  1. Um eine Grundsicherung, wird man (falls Genozid ausgeschlossen wird) sowieso nicht herumkommen, da die staatlich verordnete Altersarmutspyramide sich mittelfristig nicht mehr wegstatistiken lässt. Und was was nützt ein Mindestlohn von 12 € brutto, wenn Arbeitnehmer mit 50 in diesem Land keinen Job mehr finden?
    Liebe Politiker aller Coleur, ihr habt Euch die letzten Jahrzehnte aktiv daran beteiligt (auch wenn es nur durch teilnahmloses Zuschauen war) dass die Armen immer ärmer wurden, die Mittelschicht sich auflöst und Wenige immer reicher wurden, fangt endlich damit an, diesen Niedergang zu stoppen.
    Frau Arbeitsministerin, hören Sie endlich auf, eine Politik der Verelendung, Versklavung und Bevormundung zu betreiben, während Sie sich dabei Ihre jährliche Erhöhung einstreichen. Treten Sie endlich zurück, denn Sie können ihr Handwerk wahrlich nicht!!!! Ihre Politik kann man nur mit „Ausbeutung der Ärmsten“ beschreiben.

  2. …dummes Gewäsch.
    Das was wir 70 Jahre nicht hatten, kommt. Vorher Bürgerkrieg, schneller, heftiger, kürzer als damals.
    Viele Nichtlebende wird es geben. Hunger, Plünderung, Brandschatzung. Der Klügere gibt nicht nach, sondern räumt auf. Wenn er keine Besen, Kehrschaufel und sonstige Reinigungsmittel hat, wird ihn der Schmutz ersticken, erbarmungslos. Jeder muss seine Reinigungsmittel selbst beschaffen. Staatliche Besen wachsen nur Borsten, wenn sie Deutsches wegkehren können. Schmutz kommt von dort wo es schmutzig ist. Schmutz kennt keine Reinlichkeit, aber er neidet selbiger deren Eigenschaft und wird immer versuchen, sie unter sich zu begraben.
    Vor unserem Haus rollen Schmutzlawinen an, im Haus haben wir schon Schmutzberge, auf deren Pflege der giftigste und schlimmste Schmutz, der aus der Glasvitrine, sehr bedacht ist.
    Der Euro wird crashen, nur noch 50 Dollarcent wert sein.
    Wappnet euch, wappnet euch schnellstmöglich!
    Und wenn ihr zu kehren beginnt, kehrt solange, bis auch mit der Lupe kein Schmutz mehr findbar ist.

  3. .. habe ich ja geschrieben (falls Völkermord ausgeschlossen wird). Und die großen Banker feilen ja schon an den Details vom neuen bargeldlosen Zahlungsverkehr herum. Kommt aber erst nach dem BankenCrash und nach der Wahl. Kleiner Hinweis: LSE + Frankfurter Börse werden nur fusionieren, wenn die LSE tonangebend sein wird. Deutschland darf zwar überall mitquäken, aber nichts mehr eigenständig auf die Beine stellen – außer bei der Versorgung unserer neuen Gäste – zu Lasten unserer eigenen Bevölkerung.
    Und an einer Teilung der EU allem voran Deutschland-Frankreich) wird im Grunde auch schon fleißig gebastelt. Die CDU lässt nur die ganze Vorarbeit durch die AFD erledigen. Danach haben wir die EU der „Vaterländer'“.
    Das ist dann alles zusammengefasst in das neue Rundum-Sorglos-Paket für die neue Politik nach 2017. Sozusagen der Schulden-Reset-Knopf für Banken und Politik. Denn die jetzige EU und der Euro sind nicht mehr haltbar – das erkennt nun mittlerweile auch schon der Bildzeitungsleser. Geht also dann wieder alles von vorne los. Gleiches Spiel – gleiche Akteure – gleiche Sklaverei – gleiche Ausbeutung – gleicher Ausgang.

  4. Niedriglohnsektor Abschaffen, Beiträge erhöhen, Steuern für Besserverdienende und Vermögende erhöhen….
    Ja und ja !
    Ich vermute, es ist zu spät für ein Umsteuern. Das Kapital hat sich an sein hohes leistungsloses Einkommen gewöhnt, Vermögen angehäuft. Sich weltweit vernetzt, den Krieg gegen „die Armen“ vorangetrieben.
    Man sollte erwägen, das System crashen zu lassen. Unverantwortlich könnte man meinen, aber man muss die Frage stellen, ob eine Verlängerung mittels Reformen verantwortlicher wäre.

Kommentare sind geschlossen.