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Vorösterliches Versteckspiel in der Statistik bekämpft Arbeitslosigkeit nicht

Bild: Bundestagsfraktion DIE LINKE im Bundestag“Der offiziell vermeldete Rückgang der Arbeitslosenzahl beruht vor allem auf statistischen Effekten. Tatsächlich hat die Unterbeschäftigung im Vergleich zum Vorjahresmonat um 143.000 zugenommen. Doch die realen Zahlen muss man im Arbeitsmarktbericht suchen wie gut versteckte Ostereier”, sagt Sabine Zimmermann.

“Wir brauchen eine ehrliche Arbeitslosenstatistik. 1,2 Millionen Arbeitsuchende werden statistisch einfach ignoriert.” Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

“Sucht man nach Antworten der Bundesregierung auf die Beschäftigungskrise, findet man leider nur faule Eier. Schwarz-Gelb sagt nichts dazu, wie Arbeitsplätze gesichert und die Ausbreitung von Billigjobs verhindert werden sollen. Dabei sind die Aussichten mittelfristig eher schlecht. Denn in den nächsten Monaten droht die Wirtschaft weiter zu stagnieren. Damit ist ein schleichender Jobverlust zu befürchten.

DIE LINKE. fordert deshalb, die Kurzarbeiterregelung unverzüglich zu verlängern und ein Zukunftsprogramm für zwei Millionenarbeitsplätze aufzulegen. Die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I ist krisenbedingt auf 24 Monate auszudehnen, um bei Arbeitslosigkeit einen schnellen Absturz in Hartz IV zu verhindern. Die Hartz IV-Regelsätze müssen auf 500 Euro erhöht werden. So werden die Menschen nicht gezwungen, Arbeit zu jedem Preis anzunehmen, und die Binnennachfrage wird gestärkt.”

Quelle: DIE LINKE. im Bundestag

Startseite - Veröffentlicht am: 1. April 2010 um 13:00 Uhr - Haftungsausschluss     Sie möchten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

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8 Kommentare / Fragen

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1. ... Kommentar von TG_OS am Donnerstag, 1.4.2010.

Ja und wenn die Linke an der REgierung ist gibt es nur noch ganz ehrliche Statistiken. Dank staatlich subventionierter Jobs wird es ja sicher auch keine Arbeitslosigkeit mehr geben.

Hallo Linke, was ist so schlimm daran wenn man Menschen in Arbeit bringen will und das ggf. auch durch finanziellen Druck. Wollen wir tatsächlich ein Land in dem wir uns alle genüsslich zurücklehnen, Kohle vom Staat einsacken und ansonsten hier und da schwarz arbeiten?

Wann hört ihr endlich mal mit euren sozialromantischen Träumereine aus die absolut realitätsfern sind und nur Länder in den Ruin treiben (siehe Kuba)?


2. ... Kommentar von Angelika Freitag-Thalbach am Freitag, 2.4.2010.

Auch von der Linken hört man immer wieder nur die Forderung nach mehr Arbeitsplätzen,… ohne Aussage darüber, was für Arbeitsplätze das sein sollen. Eine Spießer-Partei zu sein, genügt leider nicht. Davon haben wir genug.


3. ... Kommentar von Solidar am Freitag, 2.4.2010.

An die Kommentatoren:
Ausser Bla bla bla höre ich keine konstruktiven vorschläge!
Hab auch nichts anderes erwartet!

ICH ERWARTE von DER LINKEN! Das sie die Niedriglohnjobs eindämmt,und das für ehrliche Arbeit auch wieder ehrliche Löhne bezahlt werden!
Und Konzerne die bei Gewinnen dennoch Arbeiter entlassen gehören bestraft,und zwar im Milliardenbereich!
Natürlich muss das ALG2 erhöht werden,und ein gesetzlicher Mindestlohn her.
Und bevor es wieder heisst,wer soll das bezahlen,kann ich nur sagen,das all die überzogenen Managergehälter gedeckelt gehören,und es keine Boni mehr in Millionenhöhe geben darf.
Schon mal gesehen was ein MANAGER den ganzen TAG im Konzern macht?
ICH SCHON!
Morgens Zeitungen und INternet studieren,dann den einen oder anderen Termin,bzw Meeting,und danach noch mit “Kunden” essen gehen(Was die STeuerzahler eh bezahlen) es gibt Tage,da haben die Garnichts zu tun,und dafür kassieren sie Millionen!!
IST DAS ETWA OK?
EIn Facharbeiter/Arbeiter arbeitet 8-12 Std. hart,und bekommt dagegen ein WITZ von LOHN!


4. ... Kommentar von Taram am Freitag, 2.4.2010.

Es muss endlich umgedacht werden, es wird nie wieder Vollbeschäftigung für Alle geben. Wir müssen uns damit abfinden, dass es nie wieder Arbeit für Alle gibt. Es stellt sich die Frage, wie man in die Köpfe reinbekommt, dass nicht alle Schmarotzer sind, weil eben nicht genügend Arbeit vorhanden ist.


5. ... Kommentar von erika am Freitag, 2.4.2010.

@TG_OS

72% der Alos haben ARBEIT - VERDIENEN aber nicht genug, da die Regierung hierfür ja vorgesorgt hat, und werden TROTZDEM von der ARGE drangsaliert, sie sollen sich einen Vollzeitjob suchen um aus ALG II raus zu kommen.

Ja wie denn, wenn die AG nicht genug bezahlen ?

Der Rest von den o.g. 72% ist wirklich Arbeitslos, krank, zu alt für den Arbeitsmarkt.

Die Zahl derer, die sich in der sogenannten sozialen Hängematte ausruhen ist verschwindend klein gegenüber denen die Arbeit haben aber nicht genug verdienen um auf Zuschüße verzichten zu können.

Dich möchte ich mal sehen, mit Arbeit die zu wenig bringt und dann noch dem Druck keine zusätzlichen Leistungen zu erhalten, wenn Du nicht so parierst wie die das gerne hätten.


6. ... Kommentar von alex am Freitag, 2.4.2010.

Kuba wurde und wird immer noch wirtschaftlich boykottiert - und ist daher als Beispiel für das Scheitern eines sozialistisch geführten Staates nicht geeignet. Man stelle sich vor, Amerika im Verbund mit Europa würden Deutschlands Wirtschaft boykottieren und jeglichen Warenimport aus Deutschland und Export nach Deutschland unterbinden - egal, wie (raubtier)kapitalistisch Deutschland auch immer agieren würde, wir wären in kürzester Zeit auf dem gleichen und wahrscheinlich noch schlimmeren wirtschaftlichen Niveau wie Kuba.

Soziale Arbeits- und Lebensbedingungen sind keine Romantik, sondern ein grundlegendes Menschenrecht und eine Pflicht eines jeden Unternehmers und auch Staates, dies zu gewährleisten.

Ausbeutung der Menschen ist nicht weniger schlimm, als die Ausbeutung der Natur - ich stelle mir nur immer wieder die Frage, wieso es für den Staat ein Leichtes ist, gegen Letzteres strenge Gesetze zu erlassen und der Wirtschaft strenge Umweltauflagen “aufzubürden”.


7. ... Kommentar von Solidar am Freitag, 2.4.2010.

Kuba hat das beste Gesundheitssystem der ganzen WELT!
Leider aber werden Soziale Gesellschaftssysteme von den Kapitalistischen Ländern,Kaputt boykotiert!

Aber soweit kann wohl keiner sehen!

Nordkorea z.B. Dieses Land wird seit dem es exestiert Boykotiert!
Es darf keine Waren ins AUsland verkaufen,und auch keine einführen!
Und weil jedes Land dadurch zugrunde gehen würde,ist es kein wunder,das die starken Kapitalistischen Länder das machen,damit keiner auf die idee kommt,das das sozialistische System doch funktioniert.

Ohne Boykot,und mit den richtigen Staatsleuten,würde ein Sozialistisches Land erblühen,und den Kapitalismus entlarven,zu dem,was er ist,ausbeuterisch,und unsozial.
Die Konzerne in Sozialistischen systemen würden dennoch Gewinne machen,und mit diesen Gewinnen würde man das Land nach vorne bringen,und wenn der Konzern in sich investiert(neue Maschinen,etc.)dann umso besser.

Leider verhindern embargos diese art System.
Und die breite masse ist dann überzeugt,nur weil sie eben nicht über den Tellerrand schaut,das der Sozialismus nicht funktioniert!

Die DDR ist kein Beispiel,da herrschten ganz andere gesetze!


8. ... Kommentar von Sancho am Samstag, 3.4.2010.

Das ganze Deutschland passiert doch auf einem riesigen Lügengespinnst der Politik und deren Institutionen. Es ist doch bekannt, dass die Arbeitslosenstatistik auch schon vor Hartz IV von der BA manipuliert und verschönert wurden. Dies durch entsprechenden Einsatz von ABM - Maßnahmen oder durch Verschweigen von gewissen Gruppen von Leistungsempfängern, oder wie in neuester Zeit durch spekulatives Sanktionieren von angeblichem Fehlverhalten, die sich nach entsprechend langer Verschleppungszeit, als haltlos oder unangemessen erweisen. Das geschah schon immer zu allen Zeiten, nur um die Öffentlichkeit zu täuschen und die eigene Daseinsberechtigung, mit den entsprechenden Verwaltungskosten zu rechtfertigen. es gibt gute Möglichkeiten in der BA - Verwaltung arbeitslose für die Statistik zu verstecken. Ich persönlich glaube nur den Statistiken die ich selber gefälscht habe und nach den vergangenen Manipulationen der BA diesen überhaupt nicht mehr.


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