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Samstag, der 04. Juli 2009 Tip  Ihre Pressemitteilung / News einreichen   English  English flag    French  French flag

 

Volkssolidarität erweitert soziale Angebote

Bild: Volkssolidarität Bundesverband e. V.Die Volkssolidarität hat angesichts der Witterungsbedingungen ihre Angebote im Bereich der Armen- und Obdachlosenhilfe erweitert und versucht damit, in Not geratenen Menschen zu helfen. Das erklärte der Bundesgeschäftsführer des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes Volkssolidarität, Dr. Bernd Niederland, am Donnerstag in Berlin. “Unsere Einrichtungen wie Suppenküchen und Obdachlosenasyle haben ihre Öffnungszeiten verlängert. Aber auch Hilfsdienste für ältere Menschen haben wir erweitert.”

Beispiele seien die von der Volkssolidarität getragene Suppenküche in Potsdam, das Obdachlosenhaus des Verbandes in Greifswald und das Obdachlosenasyl in Leipzig sowie die Unterstützung Älterer angesichts von Kälte und Eis durch die Volkssolidarität in Dresden. “Wir reagieren damit auf den witterungsbedingten erhöhten Unterstützungsbedarf von sozial Benachteiligten und älteren Menschen”, so Niederland. “Dazu gehört die Ausgabe von warmer Kleidung sowie das verteilen von mehr Mahlzeiten in den Suppenküchen. Unsere Einrichtungen berichten, dass die Situation noch überschaubar sei. Sie sind aber vorbereitet, falls das kalte Wetter anhält und der Bedarf steigt.” So habe die Volkssolidarität im thüringischen Pößneck Notwohnungen bereitgestellt. Auch die Kindertagesstätten des Verbandes reagierten, indem sie länger geöffnet seien, falls Eltern ihre Kinder aufgrund der Witterung nicht pünktlich abholen könnten.

Der Bundesgeschäftsführer nannte die Hilfsmaßnahmen des Verbandes “selbstverständlich”. Seit Gründung der Volkssolidarität sei das soziale Engagement für ältere Menschen, chronisch Kranke, Pflegebedürftige, sozial Benachteiligte, für Kinder und Jugendliche Grundanliegen und nun schon mehr als 60jährige Tradition. Zugleich verwies Niederland auch auf die gesellschaftlichen Ursachen dafür, dass immer mehr Menschen von Wohnungslosigkeit, Armut und anderen sozialen Problemen betroffen sind, die ihnen besonders im Winter zu schaffen machen. “Das ist eine der Folgen des fortgesetzten Sozialabbaus der letzten Jahre. In der Sozialpolitik werden Armut und Obdachlosigkeit kaum zur Kenntnis genommen oder statistisch klein gerechnet bzw. verharmlost.” Der Verband fordert laut Niederland von der Bundesregierung, nicht nur Banken und Unternehmen in der Krise mit Steuergeldern zu helfen, sondern endlich wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um die wachsende Armut spürbar zu bekämpfen und einen “Schirm für sozial Benachteiligte aufzuspannen”.

Quelle: Volkssolidarität

Startseite - Veröffentlicht von: Steinbock   am: 11. Januar 2009 um 12:03 Uhr - Haftungsausschluss     Sie möchten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

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3 Kommentare / Fragen

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1. ... Kommentar von Solidar am Sonntag, 11.1.2009.

glauben die wirklich mit einer warmen Decke oder einem Nachtbett, ist alles OK?
Glauben die das wirklich?

Gebt den Menschen entlich ein Soziales Grundeinkommen,damit die MENSCHENWÜRDE wieder ein gesicht bekommt.

Alles andere ist ein Almosen,was im endeffekt keinem hilft.
Ich selbst lehne jegliche Spende ab,ich habe noch meine würde,und die gebe ich niemals ab,eher würde ich erfrieren,oder verhungern.


2. ... Kommentar von billychris am Sonntag, 11.1.2009.

Leider ist es so, dass unser lieber Staat nur denen hilft, die sich normalerweiser aus eigener Kraft helfen könnten. Wo bleibt der Rettungsanker für den kleinen Mann? Man muss ja Angst haben, falls man in irgendeiner Weise von jemanden unterstützt wird, das es beim Hartz IV wieder abgezogen wird. Aber das ist gewollt von den Herren/Frauen Politikern. Von Sozialstaat kann doch keine Rede mehr sein. Ich finde es toll, dass es noch Stellen gibt, wo sich notleidende Menschen hinwenden können, aber auf der anderen Seite weiss das unsere Regierung ganz genau und tun sich auch darauf verlassen. Wir werden ja schon lange von der Wirtschaft regiert, der Einfluss ist so groß, der Kleine wird ausgebeutet, sodass er seine Familie nicht mehr ernähren kann und der reiche kriegt immer mehr. Gesetze nur für Reiche? Menschen zweiter Klasse dürfte es überhaupt nicht geben. Das fängt beim Kindergeld an, Hartz IV-Kindern steht eben keines zu, dazu kommt noch, das Politiker meines Erachtens nach bewußt falsch Auskunft geben, um die berufstätige Bevölkerung auf die Arbeitslosen zu hetzen. Ich weiss nicht wielange das noch gutgeht. Der Mensch ist ja bekanntlich ein Gewohnheitstier!


3. ... Kommentar von Joachim Grehl am Dienstag, 13.1.2009.

nichts gegen die volkssolidarität,
aber der rahmen der möglichkeiten der hilfe für andere menschen ist eben auch nur ein tropfen auf den heißen stein;
und es löst das problem nicht.


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