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Verschiebung der Rentenkürzung bis 2022 wäre das Minimum

Bild: Bundestagsfraktion DIE LINKE im BundestagZur Diskussion über die Rente mit 67 erklärt der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Gregor Gysi:

“Die Kürzung der Rente um 2 Jahre war ein schwerwiegender gesellschaftspolitischer Fehler. Hinzu kommt noch, dass unter zehn Prozent der Menschen zwischen 63 und 65 Jahren heute eine Chance zur Berufstätigkeit haben. Besonders bedauerlich ist, dass die Rente mit 67 durch SPD und Grüne eingeführt wurde, was die SPD bekanntermaßen entsozialdemokratisiert hat. Nun beginnt auch die SPD ihren Fehler zu erkennen.

Die Rentenkürzung würde im Jahr 2012 beginnen und die SPD schlägt ein Moratorium vor. Es wäre das Minimum, die Verschiebung des Renteneintrittsalters für zehn Jahre bis zum Jahr 2022 auszusetzen. In dieser Zeit muss darum gestritten werden, sie gänzlich zu streichen.

Wenn dieses Vorhaben nicht gelingen sollte, dann haben wir es mit einer bekannten Situation zu tun: Die SPD richtet in der Regierung einen Schaden an, während ihr Versuch, aus der Opposition heraus diesen zu begrenzen, scheitert.”

Quelle: Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, Pressestelle

Startseite - Veröffentlicht am: 11. August 2010 um 8:00 Uhr - Haftungsausschluss     Sie möchten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen

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3 Kommentare / Fragen

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1. ... Kommentar von obeliks01 am Mittwoch, 11.8.2010.

Wenn endlich auch die ganzen Schmarotzer ( Politiker, Beamte usw) in das system einzahlen würden, bräuchten wir diese ganze Diskusion nicht !


2. ... Kommentar von Realist am Mittwoch, 11.8.2010.

Das Zitat “Die SPD richtet in der Regierung einen Schaden an, während ihr Versuch, aus der Opposition heraus diesen zu begrenzen, scheitert”, bringt den Zustand und die moralische Situation der SPD und der verbliebenen SPD-Mitglieder auf den Punkt. Ich habe noch gut den letzten SPD Parteitag in Erinnerung, in dem am Anfang die Delegierten mit vernünftigen Vorschlägen und berechtigter Kritik an der SPD Regierungsarbeit die Veranstaltung begannen, um anschließend dem Klon und größten Wahlverlierer aller Zeiten frenetisch zu zujubeln. Man kann sich nicht vorstellen das eine ehemalige Volkspartei nach dem Verlust der Hälfte Ihrer Mitglieder immer noch zu 90% aus Menschen besteht die nach dem Motto denken “denn Sie wissen nicht was sie tun”. Die SPD ist also wirklich vom Ortsverein bis zum Fraktionsvorsitzenden vollkommen unnötig und unwählbar. Demokratie besteht auch darin das der Wähler weiß was Ihn erwartet wenn er einer Partei seine Stimme gibt, bei der SPD weiß der mündige Bürger dies schon lang nicht mehr.


3. ... Kommentar von Jupp Heinz am Dienstag, 7.2.2012.

Mein Vorschlag für die Sanierung der Staatsfinanzen: Das gigantische Vermögen der Staatskirche zugunsten der Gemeinden , Land und Bund. enteignen!
Im Schnitt sind etwa 15% aller Immobilien und Ländereien Eigentum der Kirche!!! Bereits 1958 hatte allein der Vatikan ein Geldvermögen von über 100 Milliarden Dollar. In der Geschichte hat sich besonders die Kath. Kirche mit Blut besudelt. Bis zum heutigen Tagen haben diese cleveren Zeitgenossen den größten Teil der Bevölkerung über Ihre wahren Motive getäuscht . Wozu brauchen wir eine solche Firma?. Die Mafia ist dagegen ein Wohltätigkeitsverein.- Aus Liebe wurde -Hiebe, aus dienen - verdienen, aus Anreiz - Brechreiz!


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