Unternehmenserben bleiben weiter verschont

„Die Rekordeinnahmen bei der Erbschaftsteuer sind zum einen der Beweis, dass es zunehmend große Vermögen zu vererben gibt, zum anderen sind sie das Ergebnis vorweggenommener Vermögensübertragung im Hinblick auf die vom Bundesverfassungsgericht verlangte Neuregelung des Erbschaftsteuerrechts“, kommentiert Richard Pitterle, steuerpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts zur Erbschaft- und Schenkungsteuer. Pitterle weiter:

„Besonders pikant ist, dass die Unternehmenserben bei der Erbschaftsteuer außen vor bleiben. Dabei geht es nicht um den Bäckermeister nebenan, sondern um die Erben von großen Unternehmen, die von der Bundesregierung vor der Erbschaftsteuer beschützt werden. Eine Besteuerung der Unternehmenserben wäre ein wichtiger Schritt zu mehr Steuergerechtigkeit.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

Ein Gedanke zu „Unternehmenserben bleiben weiter verschont“

  1. Das stimmt so nicht ganz. Die Begünstigten zahlen Parteispenden und dies sicher gar nicht wenig, so als Dank.

    Damit die Staatskasse dennoch nicht leer bleibt zahlen die kleinen Leute im Verhältnis unverschämt hohe Steuern. Besonders widerwärtig ist dies wenn man sieht „wofür“ die hohen Steuern gezahlt werden. Nicht etwa dass leistungslos erworbenes Einkommen und Vermögen besonders hoch besteuert würde, NEIN, selbst die Putzfrau die morgens um 4:30 Uhr aufsteht um ihre bescheiden ausfallenden Mücken ranzuschaffen zahlt mehr als jener der um 10 noch das Bett warm hält und die Kohle die andere erarbeiten nur noch abschöpft ohne was dafür zu tun oder je getan zu haben.

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