Berlin:(hib/PK)- Seit Juli 2012 sind an der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit (BA) insgesamt bei rund 156.000 der unbetreuten Stellenangebote Unregelmäßigkeiten aufgefallen. Durch Nachfragen bei den Arbeitgebern konnten die meisten Probleme abgestellt werden.

In vielen Fällen habe es sich um eher leichte Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen gehandelt, wie eine fehlerhafte Kennzeichnung der Versicherungspflicht, heißt es in der Antwort (18/13241) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (18/13137) der Fraktion Die Linke.

In knapp 36.000 Fällen wurden Stellenangebote deaktiviert, entweder aufgrund der Schwere des Verstoßes oder weil der Arbeitgeber trotz eines Hinweises das Stellenangebot nicht angepasst habe.

Derzeit sind an der Jobbörse den Angaben zufolge mehr als eine Million Arbeitgeber freigeschaltet. Alle Arbeitgeber würden überprüft. Die Überprüfung von Stellenangeboten unterscheide sich danach, ob es sich um ein durch die BA betreutes Angebot handele oder der Arbeitgeber das Jobangebot selbst verwalte. Selbst verwaltete Angebote unterlägen einem systematischen Prüfprozess.

Quelle: Deutscher Bundestag

11. August 2017