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Studium nicht nur für Reiche

Bild: Bundestagsfraktion DIE LINKE im Bundestag“Die Berechnungen des Studentenwerks machen erneut deutlich, dass die beschlossene BAföG-Erhöhung ab Oktober 2008 bei weitem nicht ausreicht”, so Nele Hirsch zu den Berechungen des Deutschen Studentenwerks, wonach ein zwölfsemestriges Studium durchschnittlich 55.000 Euro kostet. Die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE erklärt weiter:

„Die Große Koalition kann damit noch nicht einmal die Preissteigerungen der letzten Jahre ausgleichen. Die Studierenden haben trotz der Erhöhung weniger in der Tasche als noch im Jahr 2001.

Die Bundesregierung wird somit nicht erreichen, dass mehr Studierende aus einkommensschwachen Haushalten ein Studium aufnehmen. Die Studienfinanzierung reicht vorne und hinten nicht. Das Studium darf aber nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Schon jetzt werden 90 Prozent aller Studierenden von den Eltern mit durchschnittlich 448 Euro monatlich unterstützt. So das Deutsche Studentenwerk. DIE LINKE fordert deshalb, die geplante Erhöhung der Bedarfssätze zu verdoppeln. Mit Berücksichtigung der von einigen Bundesländern eingeführten Studiengebühren müssten die Sätze für die betroffenen Studierenden sogar noch deutlich mehr steigen.

DIE LINKE fordert eine bedarfsdeckende und verlässliche Studienfinanzierung. Anstatt über die Zukunft junger Menschen nach Kassenlage zu entscheiden, muss die Anpassung der Sätze an die Entwicklung der Lebenshaltungskosten gekoppelt werden.“

Quelle: DIE LINKE. im Bundestag

Startseite - Veroeffentlicht von: Einstein   am: Samstag, 12. April 2008 - Haftungsausschluss        Sie moechten dem Sozialtickerteam eine Nachricht zukommen lassen? Druckversion:   Druckversion anzeigen


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