Berlin: (hib/HLE) Die Stromversorgung in Deutschland ist sicher. Diese Feststellung trifft die Bundesregierung in ihrem als Unterrichtung (18/10708) vorgelegten fünften Monitoring Bericht „Energie der Zukunft“. Die Energienachfrage sei jederzeit gedeckt, so dass ein hohes Maß an Versorgungssicherheit gewährleistet sei. „Auch im internationalen Vergleich gehört Deutschland mit einer konstant sehr hohen Versorgungsqualität zur Spitzengruppe“, heißt es weiter. Wichtigste Stromquelle sind inzwischen die erneuerbaren Energien, deren Anteil bei 31,6 Prozent am Bruttostromverbrauch liegt. Quelle

Anmerkung 1 – vom Sozialticker: Wenn es um die reine Versorgungssicherheit geht – ja – es käme Strom aus der Steckdose, zumindest bei denen, die sich dieses teure Gut auch noch leisten können bzw. denen staatlich der Zugang noch gewährt wird. Bei Millionen von Haushalten, sieht dies inzwischen völlig anders aus und mit steigender EEG + Hartz IV + Armut + gespaltener Zunge der Regierungsverantwortlichen, steigt auch die Verfügbarkeit von Strom, sowie die Akzeptanz der alternativen Energien. Immerhin braucht man nicht mehr so viel Energie, um die 10000 Haushalte der Regierungsbänke warm zu halten. Alle anderen laufen wie einst mit offenem Feuer in ihren Höhlen umher.

Fazit 1 – vom Sozialticker: „Ihr solltet euch echt was schämen !!!“

Zur Entwicklung der Strompreise berichtet die Bundesregierung, im Jahr 2015 seien die Strompreise für Haushaltskunden leicht um durchschnittlich 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. 2016 sei ein leichter Anstieg zu verzeichnen gewesen. Für Industriekunden, die nicht von Entlastungsregelungen profitieren würden, seien die Preise im Jahr 2015 sogar um 2,1 Prozent zurückgegangen. Angesichts der gesunkenen Rohstoffpreise musste auch nicht mehr so viel Geld für Importe bezahlt werden. Die Kosten für den Verbrauch importierter fossiler Primärenergieträger sanken nach Angaben der Regierung von rund 77 auf 55 Milliarden Euro. Quelle

Anmerkung 2 – vom Sozialticker: Die Entwicklung des Strompreises ist gleichfalls so ein Gequassel von Schönrechnerei. Ein Blick ins Umland, zeigt die wegegelagerte Abzockerei hier deutlichst auf. Haushaltskunden zahlen bereits seit Jahren im Anstieg und beim „Sklavenvolk“ ist bereits ein Punkt erreicht, wo „Anmerkung 1“ hinzukommt und die Betroffenen nur noch die Wahl haben – wenn überhaupt noch Strom anliegt – werde ich nun erfrieren oder verhungern müssen. Das man für Industriekunden die „Strömlinge“ säckeweise in den oft schon atomar verseuchten Hintern bläst, ist eine weitere Klatsche an die, die nun mal in der Region ohne dem nicht auskommen könnten. Immer mehr Entlastungen + die spätere Produktvergoldung = staatlich organisierter Raubtierkapitalismus pur. Kleiner Test: Stellt doch mal privat für einen Tag den Strom ab, ihr werdet begeistert sein, was da so alles nicht mehr funktioniert und einfriert. Dann nehmt das Grundgesetz zur Hand und fragt euch, wo die Menschenwürde beim Überlebenskampf geblieben ist – Antwort: „Auf euren Konten!!!“

Fazit 2 – vom Sozialticker: „Der Pöbel zahlt oder verreckt !!!“

Allerdings sei der Primärenergieverbrauch um 0,9 Prozent gestiegen, berichtet die Regierung. Sie führt diese Entwicklung auf das Wachstum der Wirtschaft und auf die kühlere Witterung zurück. Der Endenergieverbrauch im Verkehr habe sich mit einem Anstieg von 1,3 Prozent „weiterhin gegenläufig zu den Zielen des Energiekonzepts“ entwickelt. Auch die Treibhausgasemissionen seien leicht gestiegen. Quelle

Anmerkung 3 – vom Sozialticker: Genau, die Treibhausgasemissionen sind gestiegen und wenn die Frage besteht, warum, dann schaut doch mal aufs Parlamentsgebäude und lasst den dort austretenden Phrasen messen, welcher dort tagtäglich entweicht, jedoch nicht dem eigentlichen Ziel von Energiekonzepten entgegen kommt: STROM und Wasser – sind auch im Jahr 2017 eine notwendige Grundlage für ein menschenwürdiges Überleben.

Fazit 3 – Sozialticker: „Gesucht wird eine Entwicklungshilfe fürs eigene Land“, um wieder Strom und Wasser aus Wand zu bekommen.“

2. Februar 2017