Stromnetze: Gabriel will, Glos nicht
Zu den Plänen des Umweltministeriums für die weitere Ausgestaltung einer deutschen Netzgesellschaft erklären Kerstin Andreae, wirtschaftspolitische Sprecherin, und Hans-Josef Fell, energiepolitischer Sprecher:
Die Wirtschaftspolitik der großen Koalition wird immer absurder und widersprüchlicher. Der Wirtschaftsminister kämpft bei den Stromnetzen gegen eine vernünftige Ordnungspolitik und eine gemeinsame Netzgesellschaft. Jetzt macht sich der Umweltminister über die nächsten Schritte bei der wirtschaftlichen Regulierung des Strommarktes und den Zugangsbedingungen der Wettbewerber Gedanken. Was will eigentlich die Regierung?
Statt ein peinliches energiepolitisches Schaulaufen zwischen dem Umweltminister und dem Wirtschaftsminister vorzuführen, sollte die Regierung endlich handeln. Da könnten wir leicht helfen. Unser Modell für eine unabhängige Netzgesellschaft liegt schon seit Monaten vor. Wir sind gerne bereit, bei der schnellen und sachgemäßen Umsetzung zu helfen.
Quelle: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Startseite - Veroeffentlicht von: Einstein am: 29. September 2008 um 7:35 Uhr - Haftungsausschluss ![]() |
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