Der Gemeine Strauchdieb ist, wie ich soeben zu meiner Überraschung feststellte, ein Insekt, das allerdings seinem Namen alle Ehre macht. Im übertragenen Sinn ist der menschliche Strauchdieb der kleine Bruder des Strauchritters, auch Raubritter genannt.

Mag man es vor Jahrhunderten noch als Vorrecht des Adels angesehen haben, sich durch Wegelagerei ein Zubrot zu verdienen, doch heute sollte man meinen, dass der Staat, den wir für die Aufrechterhaltung der Ordnung teuer bezahlen, gegen das Unwesen von Raubrittern und Strauchdieben einschreiten würde. Warum sieht es aber häufig so aus, als würde der Staat – ganz im Gegenteil – für bestimmte Praktiken des Raubes und der Beutelschneiderei sogar Lizenzen vergeben.

Beginnen wir beim Dieselmotor … beim vollständigen Artikel und Quelle: Egon W. Kreutzer

21. Juli 2017