Stellenabbau bei VW – Beschäftigte verlieren und Aktionäre gewinnen


„Die Zeche der Betrügereien von VW sollen jetzt die Beschäftigten mit massivem Arbeitsplatzabbau bezahlen. Gleichzeitig soll der Gewinn des Konzerns bis 2020 um 3,7 Milliarden Euro im Jahr gesteigert werden. Das ist ein unglaublicher Vorgang“, erklärt Klaus Ernst, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, zum angekündigten Abbau von bundesweit 23.000 Stellen bei VW. Ernst weiter:

„Dass bei diesen Ankündigungen der Aktienkurs steigt, zeigt die Absurdität unseres Wirtschaftssystems: Sogar in der Krise gewinnen die Aktionäre; die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind die Verlierer. Die Verantwortlichen für den VW-Skandal – und damit für den Verlust der Arbeitsplätze – sind nach wie vor trotz ihrer kriminellen Machenschaften unbehelligt.

Dobrindt vertuscht den Skandal, anstatt effektive Regelungen zur Kontrolle von Abgaswerten einzuführen, die solche Manipulationen in Zukunft verhindern. Mit dieser laschen Haltung ist er mitverantwortlich für den Stellenabbau bei VW. Als Verkehrsminister ist er gänzlich ungeeignet.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

18. November 2016

2 Kommentare

  1. Für die „wahren VW – ler“ gilt:

    Einmal VW, immer VW !

    Denn da werden viele ihren ehemaligen Personal-Vorstand (Peter )
    wiedertreffen:

    HARTZ, HARTZ 4 !

    Und hier wird erstmals der Leiharbeiter den Festangestelltetn gleichgestellt :

    Hartz ist Hartz.

  2. Da hat wohl jemand etwas ENTSCHEIDENDES unseres viel gepriesenen Wirtschaftssystems nicht verstanden: Genau so funktioniert es, die einen zahlen, die anderen kassieren und da zwischen sind all die kleinen und großen Helfer und Helfershelfer die einem einträglichen Pöstchen hinter her hecheln.

    Nebenbei, es sind NICHT Leute wie Winterkorn oder wer da jetzt am Ruder sitzt, die Mio und Mrd wirklich ERARBEITEN. Das machen die kleinen Leute, die morgens um 6 am Band stehen und die billigen Arbeitssklaven die am Monatsende nicht einmal zum Leben genug in der Lohntüte haben.
    Im Rahmen sinnvoller Arbeitsteilung ist die Chefetage dafür zuständig das Zeug mit allen Tricks zu verkaufen was all die fleißigen Hände geschaffen haben……. und natürlich für den Betrug, hier bei Abgaswerten und Spritverbrauch und selbstverständlich bei Steuervermeidung.

    Ganz nah dabei, wie die Schmeißfliegen finden sich die honorigen Eliten, in Amt & Würden, die nicken ab was ausgehekt wurde und sehen weg wenn es durchgepeitscht wird und drehen sich dann quer um die Beute vor jedem fremden (aber rechtmässigem) Zugriff zu schützen – siehe Entschädigungen USA und Deutschland.
    Autsch, in Deutschland sollen die Kunden ja auf dem Schaden sitzen bleiben und selbstverständlih zuvorderst und allein die Arbeitnehmer die eingebüßten Gewinne mit ihrem Arbeitsplatz bezahlen.

    Nein, es ist nicht zum kotzen wie Konzerne Kunden, Arbeitnehmer, Verbraucher und die Allgemeinheit ausplündern, es ist zum kotzen dass Staat und Gesellschaft entweder stur wegsehen oder diese Verbrechen mit Blick auf Arbeitsplätze oder Gewinne nicht verfolgen (wollen) und jede Strafverfolgung boykottieren.
    Ach ja, da sind noch Gesetze….. oft so abgefasst dass die Opfer belangt werden (siehe zB mit Hartz IV) und die Täter Boni in einer Höhe kassieren dass jeder anständie Mensch zu Recht vor Wut explodieren müsste.

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