Stammbelegschaft kündigen – Hartz-IV-Ja-Sager-Sklaven einstellen


Ein alter Traum ist viral verbreitend entdeckt worden und wird nun marktreif zum Elend der Konkurrenz bejubelt. Arbeitgeber, welche bisher zwar über die Lohnkosten schwitzten (man nennt diese auch „ehrliche Häute“), sich bisher aber noch sagten, man sollte sich morgens im Spiegel betrachten können und man trägt auch eine gewisse Verantwortung gegenüber seinen Angestellten und deren Familien, werden es in Zukunft immer schwerer haben, diesen Zustand aufrecht zu erhalten.

Um dem Irrsinn des stetigen Wachstums gerecht zu werden, bleibt bald kein anderer Weg mehr übrig, als seiner alten Stammbelegschaft zu kündigen, um sich dann im Austausch Hartz IV Sklaven zu holen, die sogar noch 7000 Euro mitbringen bzw. bis zu 75% in der Lohntüte gesponsert werden. Und noch einen Vorteil haben diese „Hartz-IV-Ja-Sager-Sklaven“.

Welchen?

SIE DÜRFEN NICHT NEIN SAGEN UND MÜSSEN JEDEN SCHEISS SCHINDERN —> BIS ZUM TOD AUF RATEN.

Wie toll man dies aus dem Ministerium anpreist, möchten wir den Lesern nicht vorenthalten … viel Spaß beim Märchen der Armutsindustrie … Marsch, marsch !!!

Neue Arbeitsplatzprämien und Coachings für Langzeitarbeitslose

„Um arbeitsmarktfernen Langzeitarbeitslosen eine neue Chance auf dem Arbeitsmarkt zu geben, haben heute Wirtschaftsminister Olaf Lies und Sozialministerin Cornelia Rundt ein neues ‚Landesprogramm zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit‘ vorgestellt. Ab sofort fördert das Wirtschaftsministerium Unternehmen für die Bereitstellung von zusätzlichen Beschäftigungsmöglichkeiten für Langzeitarbeitslose mit einer Arbeitsplatzprämie von bis zu 7.000 Euro pro Arbeitsplatz und Jahr. Das Sozialministerium fördert begleitend hierzu ein intensives Coaching für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und ihre Familien, um die Chancen einer erfolgreichen und nachhaltigen Integration in den Arbeitsmarkt zu verbessern. Insgesamt stehen für das neue Landesprogramm Mittel in Höhe von 20 Millionen Euro zur Verfügung. 1.000 Langzeitarbeitslose können davon profitieren. Das neue Förderprogramm läuft zwei Jahre.

Wirtschaftsminister Olaf Lies: „Bei der aktuellen Diskussion über den starken Arbeitsmarkt wird leider eine große Gruppe immer wieder ausgeblendet. Gerade die Langzeitarbeitslosen haben immer noch zu geringe Chancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt und brauchen unsere Hilfe und Unterstützung. Ich hoffe mit unserem Programm daher sehr, dass Betriebe / Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber wie Kommunen oder gemeinnützige Einrichtungen der Wohlfahrtspflege unser Angebot einer Arbeitsplatzprämie nutzen. Es geht darum, Langzeitarbeitslosen wieder Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen und sie in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das eröffnet die Chance an einer echten gesellschaftlichen Teilhabe. Es ist aber vor allem auch ein Beitrag zur Deckung des Fachkräftebedarfs. Vor einigen Jahren hätten wir solche Projekte fast ausschließlich unter dem sozialpolitischen Gesichtspunkt eingestuft. Heute ist klar: Dies ist viel stärker auch eine wirtschaftspolitische Notwendigkeit. Auch diese Tatsache könnte einen zusätzlichen Motivationsschub für die Teilnehmer bedeuten. Die Jobcenter fördern zudem die entstehenden Lohnkosten mit bis 75 Prozent.“

Sozialministerin Cornelia Rundt: „Wichtig ist es, einen umfassenden Blick auf die Vermittlungshemmnisse zu legen, die einer Arbeitsaufnahme im Wege stehen. Das können gesundheitliche Einschränkungen sein, fehlende berufliche oder soziale Kompetenzen sowie familiäre Schwierigkeiten. Im Einzelfall sind auch verfestigte familiäre Strukturen erkennbar, die zum Teil in den Generationen weitergegeben werden. Unsere Programme setzen am individuellen Hilfebedarf an und sehen den Menschen und die Familien als Ganzes. Wir helfen passgenau dort, wo Unterstützung bei der Integration in den Arbeitsmarkt notwendig ist. So können wir soziale Teilhabe für die gesamte Familie fördern und Armut verhindern.“

Hintergrund:

Mit der Arbeitsplatzprämie werden Arbeitgeber gefördert, die sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für zusätzliche, wettbewerbsneutrale und im öffentlichen Interesse liegende Arbeiten bereitstellen. Der Arbeitsplatz muss mit einer Person besetzt werden,

– die langzeitarbeitslos ist,
– die in Ihren Erwerbsmöglichkeiten durch mindestens drei weitere Vermittlungshemmnisse besonders schwer beeinträchtigt ist,
– die das 35. Lebensjahr vollendet hat und
– für die das Jobcenter einen Lohnkostenzuschuss nach § 16e SGB II (Förderung von Arbeitsverhältnissen) von mindestens einem Jahr gewährt.

Die Förderung des Landes beträgt 7.000 Euro p.a. bei einer Wochenarbeitszeit von mindestens 30 Stunden bzw. 5.000 Euro bei einer Wochenarbeitszeit zwischen 20 und unter 30 Stunden pro Arbeitsplatz und Jahr. Die Prämie wird maximal für eine Dauer von 24 Monaten gewährt. Die Arbeitszeit des bereitgestellten Arbeitsplatzes muss mindestens 20 Stunden pro Woche betragen. Das auf dem bereitgestellten Arbeitsplatz zu zahlende Entgelt muss mindestens TVöD Entgeltgruppe 2 entsprechen.

Die Antragstellung erfolgt über das örtliche Jobcenter. Das Jobcenter prüft den Antrag und leitet ihn dann an die NBank weiter. Die NBank bewilligt den Antrag und zahlt die Förderung aus.

An dem Coachingprogramm können vorrangig alle Personen teilnehmen, die mit der Arbeitsplatzprämie gefördert werden sowie alle erwerbsfähigen Leistungsberechtigten mit mehreren vermittlungsrelevanten Hemmnissen und alle Personen, die mit ihnen in einer Bedarfsgemeinschaft leben. Zu den Hemmnissen zählen insbesondere:

– Langzeitarbeitslosigkeit
– fehlende Qualifikation
– gesundheitliche Einschränkungen
– psychische oder soziale Probleme
– mangelnde Sprachkenntnisse

Das Coachingprogramm wird passgenau auf die jeweiligen Anforderungen der Leistungsberechtigten ausgerichtet. Es soll vorrangig dazu dienen, die Aufnahme eines Arbeitsplatzes oder Ausbildungsverhältnisses zu unterstützen und zu begleiten. Es kann beispielsweise die folgenden Angebote umfassen:

– Vermittlung von sozialen, persönlichen, methodischen Kompetenzen,
– Coaching bei gesundheitsrelevanten Problemlagen und Unterstützung der Durchsetzung von Ansprüchen gegenüber Trägern der Rehabilitation,
– Beratung bei Sicherung der Kinderbetreuung oder Stabilisierung schulischer Leistungen sowie der Pflege von Angehörigen,
– Klärung von Wohnungsfragen,
– Vermittlung von Therapeutinnen und Therapeuten bei psychischen Erkrankungen und Suchterkrankungen.

Soweit es erforderlich und kein anderer Kostenträger zuständig ist, können auch die Kosten für gesundheitsfördernde Maßnahmen oder Kurse (Rückenschule, Kurse zur Ernährungsberatung etc.) übernommen werden. Weitere Informationen zu den Coachingangeboten geben die örtlichen Jobcenter. Die Maßnahmen werden entweder durch das Jobcenter selbst oder externe Maßnahmeträger durchgeführt. Die Laufzeit der Angebote beträgt bis zu zwei Jahre und wird von den örtlich zuständigen Jobcentern vermittelt.

Quelle: Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

Anmerkung Sozialticker – Hartz IV = menschenverachtende Sklavenhaltung im offenen Vollzug und diese Programme offerieren nur das System der Armutsindustrie in deren Finanzierungsmodellen. Arbeitgeber, welche sich an solche Programme halten, würden auch ihre Mütter verkaufen, wenn es denn einen Cent bringen könnte. Fazit wäre aber, dass ein eklatanter Eingriff in den Wettbewerbsmarkt erfolgt – auf dem Rücken aller Angestellten … europaweit und ohne Nachhaltigkeit.

Es gibt zwar Arbeit, aber nicht für JEDEN!!! Wenn Handlungsbedarf besteht, oder Programme fehlen sollten, dann wäre eine Sozialabgabe auf Maschinen eine sinnvolle Idee, welche o.g. Arbeitskräfte einst freistellten und dessen Versorgung weiterhin ja sicher gestellt werden muss. Aber solche Zeilen sind Gift von Galle für jegliches Ministereinkommen.

25. Juli 2017

2 Kommentare

  1. danke sozialticker . ohne euch wüßte ich nicht , was der inhalt eines einstündigen gespräches mit dem jobcenter nächste woche sein wird .

    integration ist gut und es sind bei dieser maßnahme hoffentlich regelungen getroffen werden , daß diese nicht mißbraucht wird . allerdings bin ich schon in diesem punkt sehr skeptisch . . . die konkret genannten maßnahmen klingen verdammt nach vollbetreuung wie bevormundung in bereichen jenseits arbeitsmarktintegration und niedersächsische otto – normal – vetternwirtschaft . SPD – style at its best :
    20 millionen fördermittel / max . 1000 personen = 20000 euro pro person .
    förderung bis max. 7000 euro pro jahr ( also max. 14000 euro in den max. 2 jahren ) . eine vollzeittätigkeit schließt jede weitere maßnahme aus – wo verbleiben bei dieser personen die restlichen 6000 euro ? in einer teilzeittätigkeit verbleiben minimal 10000 euro für weitere fördermaßnahmen . bei manchen werden dritte bis zu 20000 euro mittels einer person abgreifen , welche mit weniger als 20000 euro den lebensunterhalt bestreiten muß . grob geschätzt dürfte es sich um eine 10 millionen förderung handeln .

    die beispielhaften angebote wie eine vermittlung von sozialen , persönlichen oder methodischen kompetenzen schließe ich bei dem bisher mir und anderen personen entgegengebrachten knowhow völlig aus . klärung von wohnungsfragen , beratung der pflege angehöriger , kinder oder deren schulischer leistungen sind ein hohn – es dürfte sich meist um finanzielle schwierigkeiten handeln , welche von dem jobcenter mittels SGBII erst erzeugt wurden . coaching in gesundheitlichen problemlagen überlasse ich lieber kompetenten ärzten . ansprüche gegenüber REHA – mitarbeitern durchzusetzen heißt vereinfacht , daß sich da zwei behörden ( jobcenter versus deutsche rentenversicherung ) auf kosten der steuerzahler miteinander streiten – ganz im sinne der macher .

    vermittlung von ( psycho – ) therapeuten und rückenschulen nach dem motto “ die langzeitarbeitslosen sind zu blöd sich hilfe zu suchen “ . meine psychoonkologin riet mir , u . a . wegen dem jobcenter aus diesem land zu verschwinden – am besten für immer . meinem jetzigen orthopäden vertraue ich vollstens und er ( wie ich ) kann einfach nicht mehr tun/verbessern – abgesehen davon , daß dieser leider keine erfahrung mit cannabis als medizin hat und die desaströse gesetzeslage dieses sinnvolle vorhaben momentan sowieso verunmöglicht . die kosten für ärzte werden normalerweise von den krankenkassen übernommen – was wird da also bezuschußt ? dem jobcenter nahestehende personen oder firmen ? . . . oder denkt jemand , daß diese nicht vorher “ ausserwählt werden “ ? was bringen kurse zu einer gesunden ernährungsberatung , wenn der hartzIV-satz nicht mal für “ industriefutter “ ausreicht . schöner kochen mit dosen , tiefkühlkost und tafelware oder wie ? oder doch eher vegane “ es gibt reis , baby “ – kurse ?

    hoffnunglos .

  2. das gespräch dauerte rund eine halbe stunde . es wurde diktiert , daß für jede weitere maßnahme eine amtsarztuntersuchung stattfinden müsse . ich müsse schweigepflichtsentbindungen geben , ansonsten würden die andere maßnahmen ergreifen . hilfstätigkeiten wurden mir in aussicht gestellt – mehr nicht .

    es wurde eine securitykraft heimlich vor die tür beordert . mit dieser hatte ich dann noch ein nettes gespräch über zustände in jobcentern . . . das gefühl hatte mit einem echten faschisten ( in form eines jobcenter-bediensteten ) gesprochen zu haben wurde mir eher nicht übel genommen . es sei im jobcenter des heimatortes ( schwerin ? ! ? ) dieser dumpinglohnkraft weitaus übler – das jobcenter dort würde quasi unter polizeischutz stehen .

    was die jobcenterleute noch nicht wissen , daß ich ab morgen abgemeldet und weg bin . weit weg für längere zeit . dieser von mir als “ faschist “ empfundene bedienstete wird vorerst nicht mehr so verachtend lächeln können . . . bis ich wieder zurück komme . dann geht es weiter . man wird versuchen mich per amtsarzt in frührente zu schicken , womit die kommune entlastet und mein leben endgültig ausgemerzt ist . korrupte amtsärzte und staatsbedienstete machens möglich .

    vielleicht bleibe ich für immer weg .

    nazisystem .

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